Chapter 21

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Summers POV:

Er stand in der Klasse und sang den Song vor. Er berührte mein Herz mit jedem Wort. Er hatte jedoch so viel verschwiegen. Er ist Teil einer Gang, sogar der Leader. Das mit uns würde doch nie funktionieren. Sein Lifestyle ist zwar ähnlich, wie meiner, doch wäre ich bei ihm, wäre ich ständig in Gefahr. Ich darf das nicht zulassen. Es könnte meinen Plan zerstören.

Er sah genau so scheiße aus, wie ich. Ich war also nicht die einzige, die die letze Woche mit Vodka und dem Boxsack verbracht hat.

Ich starrte ihn an, während er sang. Warum musste er der Führer der Reapers sein. Er hatte so viele Menschenleben auf dem Gewissen. Versteht mich nicht falsch, denn ich muss im Finale auch diese Last auf mich nehmen, dich der Typ verdient es, da er meinen Vater umbrachte. Ryder hatte unschuldige Menschen auf dem Gewissen, scheiße vielleicht sogar Kinder. Mein Magen drehte sich bei diesem Gedanken. Ich konnte es immer noch nicht glauben. Nein, streich das, ich WOLLTE es immer noch nicht glauben. Ich liebte ihn, das war keine Frage, doch ich konnte das nicht zulassen.

Als er fertig gesungen hatte, ging er aus der Klasse. Ich folgte ihm. Keine Ahnung warum, doch als ich ihn fand, hatte er eine Zigarette im Mund und Ana stand hinter ihm. WOW. Sie hatte ihre Arme um ihn geschlungen.

Wie konnte er? Ich stand einige Sekunden regungslos da und starrte. Mein kleines Herz, dass schon so verwundet war, brach noch ein bisschen mehr. Ana war meine Feindin und nun sah ich das.

Du wusstest, dass er schlechte Neuigkeiten bedeutet.

Ja. Doch nicht so viele. Ich fand es einerseits krass von ihm, dass er so schnell einen Ersatz hatte, doch auf der anderen Seite hatte ich ja auch mit ihm Schluss gemacht. Ich drehte mich um und rannte weg. Ich weinte viel in letzter Zeit. Ich ging in den nächsten Supermarkt und nahm die nächste Flasche Tequila und zahlte.

Ich endete im Park mit Tequila, der mittlerweile schon wie Wasser schmeckte. Die Leute starrten mich komisch an, doch das war mir an diesem Punkt egal. Wie konnte er?

Er hat immer nur mit dir gespielt. Sieh es ein.

"Oh mein Gott, Summer!", rief eine Person. Brooklyn näherte sich mir und starrte mich geschockt an, als sie sah, wie viel ich schon vom Tequila getrunken hatte. "Was ist bloß passiert?", fragte sie mit einem mitleidigen Blick.

"Du kannscht wiedaaa gehen, wenn du mischhh nur bemitleidescht", lallte ich und starrte auf den Boden. Ich hasste Mitleid. Sie nahm mich und hob mich auf meine Beine. Dann stützte sie mich und half mir ins nächste Taxi. Wir fuhren zu mir nach Hause, da meine Mutter die nächsten Tage wieder nicht zuhause sein würde. Ich weiß nicht was ich ohne Brook täte. Sie ist das einzig Normale in meinem Leben. Gott ich bin verkorkst.

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Untouchable (fertig)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt