Kapitel 33

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Paul pov.

Seit Stunden wartete ich mit Ben und Semir vor dem OP. Mit jeder Minute die verging, wurde meine Angst größer, dass Jenny nicht überlebt. Meine Wange war noch voller Blut, es war das von Jenny als sie mir an die Wange gefasst hat und mir gesagt hat, dass sie mich liebt. Warum hat sie mir nicht gesagt, dass sie wiederkommt? Ich hasste die Situation, Jenny war im OP und ich konnte nichts machen außer warten. Wie gerne hätte ich sie entspannt vom Flughafen abgeholt und dann etwas schönes mit ihr gemacht. Ich konnte nicht mehr, ich stand auf, lief die Treppen runter ins Erdgeschoss vom Krankenhaus und rannte raus. Nein ich konnte nicht mehr bleiben. Ich ging zum Auto und setzte mich hinters Steuer, eigentlich wollte ich wegfahren. Aber etwas hinderte mich daran, ich war blockiert. Mein Auto war an, aber mein Fuß streikte, ich konnte icht aufs Gaspedal treten. Also machte ich mein Auto aus und blieb sitzen. Die Tränen liefen nur so. Ich hatte Angst, Angst davor, dass Jenny es nicht schafft und es nicht so wird wie früher. Ich hatte Angst vor unserer Zukunft, keine Ahnung wie es weiter geht. Auch wenn ich eigentlich ein spontaner Mensch war, für jetzt hätte ich gerne einen Plan. Meine Gedanken kreiste um Jenny.

Ich kam zum ersten mal in die Zentrale und da sah ich sie, Jenny stand mit dem Rücken zu mir und drehte sich um. Von hinten sah sie schon heiß aus aber als ich sie von vorne sah, blieb mein Herz für einen kurzen Moment stehen. So eine Frau hatte ich noch nie gesehen. Ich fand Jenny von Anfang an hübsch, langsam entwickelte ich Gefühle für sie. Als wir zum ersten mal gemeinsam im Bett waren, entfachte ein Feuerwerk in mir. Danach war ich auf Wolke 7 oder eben auf Cobra 7. Mir fiel es schwer Abstand zu halten. Als wir dann Undercover waren gingen meine Gefühle mit mir durch und wir landeten wieder im Bett. Als Jenny dann in New York war, war mein Leben dunkel. Ich hatte mich drüber geärgert, dass ich nicht zu meinen Gefühlen stehen konnte. Dafür waren wir jetzt zusammen und mittlerweile verheiratet.

Ich stieg aus und ging zurück zum Krankenhaus. Ben und Semir sahen mich kurz komisch an, sagten aber nichts. Eine Ärztin kam auf uns zu. Ä:,, Sind sie die Angehörigen von Frau Dorn?" P:,, Ja das sind wir." Ä:,, Sie sind der Mann von Frau Dorn oder?" P:,, Das bin ich. Wie geht es ihr?" Ä:,, Herr Renner, ihre Frau hatte eine Schwere Schussverletztung. Ein paar Zentimeter weiter und sie wäre gestorben. Wir mussten Frau Dorn zwischendurch einmal reanimieren. Es sah schlecht aus, aber sie hat es geschafft." Ich war sprachlos, sie lebt. Jenny lebt. B:,, Kann er zu ihr?" Ä:,, Ja, eine Schwester bringt sie." S:,, Danke." Die Ärztin ging und Betty kam. By:,, Komm ich bring dich zu Jenny." Ich nickte nur. S:,, Hey Paul sie hat es geschafft. Jenny lebt." Ich nickte nur. Nun stand ich vor der Tür zu Jennys Zimmer und atmete noch einmal tief durch, bevor ich die Klinke runter drückte und ins Zimmer ging.....

Panny - Forever?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt