Ich stand in der kalten Abendluft, der wind wehte über meine Haut und sendete Gänsehaut durch meinen gesamten körper.
Unfähig mich zu bewegen stand ich auf dem Kiesboden, meine Atmung war heftig und meine sicht verschwommen, Tränen stiegen mir in die augen und ließen mich mit einem Schleier der verzweiflung zurück.
Das Gefühl von kaltem Metall in meinem Nacken holte mich wieder in die Realität und mein Kopf schreckte hoch.
Das kühle Metall drang wie ein eiszapfen in meinem Nacken, es war der Lauf einer Pistole, ich starrte weiter geradeaus bevor ich versuchte meinen Kopf zu drehen.
"Na, na, bleib ganz ruhig." hörte ich eine Männerstimme hinter mir sagen.
Ich kannte diese stimme, ich hatte gehofft sie nie wieder zu hören, sie sendete einen Schauer von Ekel und Angst über meinen Rücken und augenblicklich richtete ich meinen Kopf wieder auf den Horizont.
"Schön, dass wir uns wieder treffen, beim letzten mal hatten wir ja eine unglückliche wiedersehensfeier." Raunte mir der Mann ins Ohr und ich wusste, es war Jack.
" J-Jack. " entgegnete ich geschockt und flüsterte fast dabei.
"Mhm, wenn du erlaubst, du siehst atemberaubend aus, Samara." Raunte Jack mir ins Ohr und legte seinen Kopf nah an meinen, bevor er tief meinen Geruch einatmete.
Ich unterdrückte meinen würgereflex und kniff die Augen zusammen, ich wollte dass dieser Alptraum verschwindet, dass in aufwachte und zuhause in meinem Bett liege.
Als ich die Augen wieder öffnete war ich immer noch da, der kalte Stahl seiner Waffe in meinem Nacken erinnerte mich daran, dass all das hier grade wirklich passiert.
"W-was willst du, Jack?" Stammelte ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch und unterdrückte Tränen von angst.
" Och ich? Garnichts kleines, aber ich glaube der Boss hat einiges mit dir zu besprechen, er freut sich schon dich zu sehen. " hörte ich Jacks hämischen Stimme in meinem Ohr und merkte, wie er die Waffe weiter in meinem Nacken drückte.
Das Blut in meinem Adern kam vollends zum stehen, in meinem Kopf drehte sich alles und ich versuchte das Wimmern in mir zu unterdrücken, während ich meine Tasche fester umklammerte.
"Du wirst dich mit ihm treffen." Fügte Jack hinzu und ich konnte das grinsen, dass seine Lippen umspielte, förmlich hören.
" N-nein. " antwortete ich, bei dem Versuch selbstbewusst zu klingen brach meine Stimme und ein weiteres Wimmern entwich mir.
"Oh, ich glaube du hast da was missverstanden, keiner hat gefragt ob es dir beliebt prinzessin." Pustete Jack heraus und Griff mit seiner anderen Hand mein kinn.
Er umschloss es fest, und drückte es nach oben, er wollte bestimmt dass ich ihn ansehe, aber selbst in meinem augenwinkel konnte ich ihn kaum erkennen.
"Du WIRST ihn treffen..... Da wir das jetzt geklärt haben.." Fuhr er fort und sein heißer Atem brannte auf meiner wange , "in 2 Tagen, 7 uhr, St.Ambrose str. bei der alten kirche."
Mein Magen zog sich weiter zusammen, ich war gelähmt und konnte nichts weiter hören als seine stimme, die mich durchdrang.
"Wenn du nicht auftauchst sorg ich persönlich dafür, dass du dir wünscht du wärst tot, petit princesse." ( kleine Prinzessin) hauchte er mich nun an und seine Lippen striffen mein Ohr.
Unkontrolliert liefen mir Tränen über die wange, die ich versucht hatte zu unterdrücken, der Druck meines pochenden Herzens durchdrang mich und bildete einen Knoten in meiner brust.
"SAM???!! VERDAMMTE SCHEISSE, SAMARA?!!" hörte ich in der Ferne eine bekannte Stimme rufen, -Shane-, eine welle der Erleichterung durchdrang mich, was dazu führte dass meine Tränen nun noch intensiver meine wangen runterlief.
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The Mafia Game - First Lady
RomanceSamara Blanc ist eine junge Frau, sie wohnt in London, arbeitet in einem kleinen Pub und führt ein ganz normales Leben. Vor ca 3 Monaten ist sie aus ihrer Heimatstadt Paris geflohen, weg von ihrem gewalttätigen Verlobten und ihrem Vater der sie zu...
