Die nächsten Wochen ließ ich Sarah nicht mehr aus den Augen, selbst wenn ich nicht da war, hatte ich immer jemanden der auf sie aufpasste.
Selbst wenn sie mit Jason zusammen war, hatte ich jemanden der ein Auge auf sie hatte. Ich war paranoid geworden, aber besser so, als dass ihr das nochmal passierte.
Ich traute Jason nicht mehr, in den Wochen sprachen wir kaum, ich konnte ihn auch nicht mehr ansehen, so sehr ich wusste dass es meine Schuld war, dass Sarah angegriffen wurde, so sehr hasste ich Jason, dass er sie nicht an meiner Stelle beschützte.
Er war mein Ventil, ich bestrafte ihn und ich bestrafte mich, für den einen Moment half es, bis wieder der Moment kam, an dem ich mich selbst hasste.
Fast jede Nacht verbrachte ich mit Sarah, meistens war ich wach und versuchte sie zu beruhigen wenn sie Alpträume bekam und es für sie schwer war wieder einzuschlafen.
In den Nächten, in denen ich etwas Schlaf fand weckten mich meine eigenen Alpträume.
Nach ca. einer Woche hielt Sarah es nicht mehr aus, dass ich sie auf Schritt und Tritt bei mir hatte, sie mir zu meiner Arbeit folgen musste und ich sie beim Training beobachtete.
Sie flehte mich an, sie wieder in ihrem Bett schlafen zu lassen, also tat ich es.
Diese Nacht, war die erste die ich wieder an Nates Seite verbrachte, wir schliefen in seinem Zimmer und ich schreckte hoch, als ich sah, wie Sarah im Türrahmen stand und mit beichtete sie könne nicht alleine schlafen.
Also blieb sie da und legte sich neben mich in unser Bett, während Nate schlief.
So waren wir wieder am Anfang, sie schlief bei mir oder bei mir und Nate, ich ließ sie beobachten und war selbst immer da, selbst dann wenn Nate wieder für die Geschäfte nach Paris flog, blieb ich bei Sarah.
Ich beschäftigte mich mit so viel Arbeit wie ich konnte, gleichzeitig versuchte ich so viele Informationen über meinen Vater und Zach zu sammeln wie ich konnte.
Der Vorfall mit Sarah brachte mich dazu, schneller zu handeln, wenn ich wollte dass er stirbt, dann konnte ich darauf nicht noch Jahre warten.
Also suchte ich alles zusammen, aber auch meine Kontakte hatten Grenzen und ich brauchte Hilfe, wenn ich es schaffen möchte.
Mit einem seufzen lehnte ich mich an mein Bett, Sarah schlief ruhig neben mir, das erste mal seit Tagen, dass sie nicht schlecht träumte und ich war heilfroh, dass es so war.
Nate war wieder in Paris und meine Gedanken drehten sich darum, eine Lösung für diese Situation zu finden.
Ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare und meine Gedanken versuchte schließlich eine Lösung für mein Zach- Problem zu finden.
Auf einmal kam mir ein Geistesblitz, es gibt nur eine einzige Person die ich jetzt noch um Hilfe bitten konnte.
Schnell griff ich nach meinem Laptop und öffnete Skype, ich suchte in meinen Kontakten nach Elois, doch sie nahm nicht ab, während ich quälend lange Sekunden dem Klingeln lauschte.
Frustriert schloss ich meinen Laptop und starrte an die Decke, ich wusste es war mitten in der Nacht, aber ich brauchte jetzt ihre Hilfe.
Mit einem Schwung stand ich aus dem Bett aus und zog meinen Morgenmantel an, leise schlich ich aus meinem Zimmer und machte mich auf den Weg zu Shane, seitdem wir Paris verlassen hatten, wusste ich, dass die beiden Kontakt hatten.
Anscheinend hatte mein Kupplungsversuch funktioniert.
Als ich vor Shanes Zimmer ankam, lauschte ich kurz an der Tür, ich konnte keine klaren Worte ausmachen, also beschloss ich sie mit einem Ruck zu öffnen.
Doch als ich sah, was mich erwartete wünschte ich mir ich hätte geklopft.
Vor mir in seinem Bett lag ein halbnackter Shane vor dem Laptop, mit einer Hand in seiner Hose und aufgerissenen Augen, die mich anstarren.
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The Mafia Game - First Lady
Lãng mạnSamara Blanc ist eine junge Frau, sie wohnt in London, arbeitet in einem kleinen Pub und führt ein ganz normales Leben. Vor ca 3 Monaten ist sie aus ihrer Heimatstadt Paris geflohen, weg von ihrem gewalttätigen Verlobten und ihrem Vater der sie zu...
