Nach ein paar weiteren Minuten war meine Frage beantwortet, ich ließ mir nichts von Nate sagen und mir schon gar nicht von ihm drohen.
Also überraschte es mich nur einen Moment lang, als ich anfing Sachen von seinem Schreibtisch nach ihm zu werfen und ihn auf französisch zu beschimpfen.
Immer wieder schrie ich ihn an, was er glaubt wer er ist, dass ich nicht seine Puppe bin, dass er keinen Sinn für mich macht.
Mit jedem Gegenstand, der in seine Richtung flog, sah ich, wie die Wut in ihm wuchs, seine Augen dunkler wurden und sein Puls schneller wurde.
Zum Glück konnte ich ihn mit allem, wonach ich mit ihm warf, auf Abstand halten, ich hielt seine Präsenz kaum aus, es kam aber auch nicht in Frage, dass ich einfach ging.
"VERDAMMTE SCHEIßE, LEG DIE VERSCHISSENEN SACHEN HIN!" Wiederholte er immer wieder schreiend in meine Richtung, während ich jeden losen Stift , Briefbeschwerer und seine Kaffeetasse nach ihm warf.
"FICK DICH, NATE! QUAND VAS -TU LERNST DU ES, QUE TU NE ME PAS EINSPERREN UND KONTROLLIEREN KANNST, CONNARD?!?!" (Wann lernst du es, dass du mich nicht einsperren und kontrollieren kannst, Arschloch?!) Schrie ich mit allem was ich hatte zurück, gefolgt von einem Schubsen, als er in meiner Reichweite war.
Wir waren wir Katz und Maus, schwarz und weiß, wie schenkten uns nichts und kämpften um alles.
So stark unsere Liebe und unser Verlangen nacheinander war, so sehr brachten wir uns gegenseitig in Rage und kämpften dagegen an.
" WENN DU ENDLICH LERNST, DASS DU NICHT RUMLAUFEN KANNST UM ZU TUN UND ZU LASSEN WAS DU WILLST! WIR STECKEN DA ZUSAMMEN DRIN! ES GEHT NICHT NUR UM DICH! " brüllte er zurück und griff mich am Oberarm, bevor er mich unsanft gegen seinen Aktenschrank stieß.
Unsere Gesichter waren kaum mehr als ein paar Zentimeter von einander entfernt und ich roch sein Rasierwasser, dass mir in die Nase stieg.
Meine Wut vermischte sich mit dem Verlangen nach ihm und ich musste schlucken um nicht hier und jetzt über ihn herzufallen.
"BULLSHIT!" Spuckte ich ihm fast vor die Füße und starrte in seine schwarzen Augen, während er seinen Griff um meinen Oberarm verfestigte und mich noch eindringlicher ansah.
"Es geht dir doch nur darum, dass du versuchst mich besitzen, wie irgendein Ding, dass du dann rausholst wenn du es willst!" Fuhr ich schreiend fort und verlieh meinen Worten Nachdruck , indem ich meine Augen über sein Gesicht bis zu den Füßen gleiten ließ.
Einen Moment lang, sah es aus, als ob ihn meine Worte trafen, er sah überrascht aus, dass ich ihm sowas vorwarf.
Ich wusste ich übertrieb, aber in diesem Moment konnte ich zwischen der brennenden Wut und unerträglichen Begierde nicht mehr klar denken.
Noch bevor ich weiter reagieren konnte, spürte ich, wie Nate mich leicht vom Schrank wegzog und mit noch mehr Kraft wieder dagegen presste.
Ich unterdrückte meinen Drang, vor Schmerzen zu wimmern und ließ meinen Blick auf seinem.
Seine Körperwärme verpasste mir Gänsehaut, während er sich weiter an mich presste und seine Augen mich musterten, sein Atem brannte auf meinen Gesicht.
"Ich versuche nicht dich zu besitzen, wir wissen beide ganz genau, dass du schon mir gehörst." Entgegnete er mir jetzt fast in einem Flüstern, als ich das animalische Blitzen in seinen Augen sah, dass jetzt über meinen gesamten Körper wanderte.
Er spürte die gleiche Erregung wie ich, dessen war ich mir bewusst, als ich ein schiefes Lächeln aufsetzte und meinen Kopf leicht neigte.
Für den Bruchteil einer Sekunde wurde mir bewusst, wie krank wie beide waren, doch dieser Gedanke ging so schnell wie er kam und mein Erstaunen hielt sich in Grenzen, als ich meinen Finger über seine Wange und seinen Hals streichen ließ.
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The Mafia Game - First Lady
RomantikSamara Blanc ist eine junge Frau, sie wohnt in London, arbeitet in einem kleinen Pub und führt ein ganz normales Leben. Vor ca 3 Monaten ist sie aus ihrer Heimatstadt Paris geflohen, weg von ihrem gewalttätigen Verlobten und ihrem Vater der sie zu...
