Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem alptraum.
Kurz bevor ich hochschreckte, sah ich Zachs gesicht vor mir, er grinste schnippisch und ein eiskalter Schauer lief mir über den rücken.
Als ich mich aufrichtete, suchte ich Nate, der neben mir im Bett lag und noch schlief, ich beobachtete ihn für einen Moment und mein Herzschlag verlangsamte sich wieder, ich schlug die Hände vors gesicht und fuhr mir dann durch meine haare, während ich meine Beine anwinkelte und versuchte Zachs Bild aus meinem Kopf zu bekommen.
Einige Zeit später beschloss ich aufzustehen und ließ meine bei Füße leise auf den boden gleiten, um Nate nicht zu wecken, ich stand auf und schlich in Richtung seiner Zimmertür, bevor ich den Flur betrat und in mein Zimmer lief.
Als ich die Tür hinter mir schloss atmete ich ein paar mal tief durch und beschloss, das Chaos dass ich gestern Nacht angerichtet hatte zu beseitigen.
Meine Gedanken kreisten dabei weiterhin um Carter Riggs, seine Worte und dann wieder um Zach, wie in trance fegte ich die Scherben im Bad auf und hing den kaputten Spiegel ab.
"Ich brauch eine waffe." Kam mir schließlich ein geistesblitz, während ich dabei war den Badezimmerboden zu wischen.
Ich brauchte etwas womit ich mich verteidigen kann, oder was mir zumindest das Gefühl gibt sicher zu sein, ich kann mich nicht auf andere menschen verlassen, ich will mich nicht auf andere menschen verlassen müssen.
Sollte Zach mich wirklich finden, und nach allem was ich über ihn wusste und was ich mit ihm erlebt hatte war ich mir dessen sehr sicher, dann musste ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen.
Wenn ich Nate von dieser Idee erzählen würde, dann würde er mich nicht lassen, er würde mir erzählen ich sie bei ihm sicher und er könnte mich beschützen.
Während ich den Rest des Badezimmers aufräumte, überlegte ich hin und her, wie ich es anstellen könnte, wer mir eine waffe besorgen könnte ohne dass Nate davon wind bekommt.
"Shane." Flüsterte ich mir selber zu.
Einige Stunden später, wollte ich meinen Plan in die Tat umsetzen, ich wusste wo er zu diesem Zeitpunkt war, wie immer in der Sporthalle.
Also schlüpfte ich in mein Sportdress und schnappte mir meine sachen, bevor ich mich entschlossen auf den Weg machte.
Als ich in der Sporthalle ankam, hörte ich ihn schon, bevor ich sah wo er war, ich konnte sein heftiges atmen hören und das grummeln, dass seine Kehle verließ, während er Gewichte stemmte.
Gegenüber vom Ring stand er, in einem weißen engen T-Shirt und schwarzer jogginghose, ich beobachtete ihn kurz dabei, wie er mit den Hanteln seine Übungen machte.
Ich erwischte mich selber dabei, dass ich ihn anstarrte und fokussierte mich sofort wieder auf meinen plan.
Ich ging in seine Richtung und blieb hinter ihm stehen, während ich ihn im gegenüberliegenden Spiegel betrachtete, ich wartete auf meine gelegenheit.
Einige Momente später bemerkte er mich und schenkte mir ein Lächeln durch den spiegel hindurch, ich lächelte zurück und ging noch einen Schritt auf ihn zu, er drehte sich um und sah mich mit freudigen Augen an.
"Was kann ich für dich tun, herzblatt?" Fragte er mich mit sanfter stimme, anscheinend wusste Er schon, dass ich nicht ohne Grund bekommen war.
" Ich brauche deine Hilfe Shane. " entgegnete ich und sah gespannt in seine richtung.
Er nickte mir zu und ging in Richtung bank, ich folgte ihm und wir setzten uns hin. Sahne nahm einen Schluck aus seiner Wasserflasche und wischte sich den Schweiß auf der Stirn mit seinem Handtuch ab.
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The Mafia Game - First Lady
Roman d'amourSamara Blanc ist eine junge Frau, sie wohnt in London, arbeitet in einem kleinen Pub und führt ein ganz normales Leben. Vor ca 3 Monaten ist sie aus ihrer Heimatstadt Paris geflohen, weg von ihrem gewalttätigen Verlobten und ihrem Vater der sie zu...
