Schlaflose Nacht

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Nachdem wir uns zwei Filme angesehen hatten beschlossen wir langsam schlafen zu gehen. Es war spät geworden und ich machte mich daran, ihm die Couch zum schlafen vorzubereiten. „Ist die Couch für dich wirklich ok?", fragte ich ihn nochmal. „Du bist ja sonst wahrscheinlich eher anderes gewöhnt." Er sah mich an und verdrehte aus Spaß die Augen. „Mach dir keine Sorgen, die Couch ist super. Ich hab da nicht so hohe Ansprüche."
„Was für ein Glück für mich das du keine Diva bist.", sagte ich neckend und er lachte. Ich brachte ihm noch eine frisch bezogene Decke und ein Kopfkissen und platzierte alles auf der Couch. „Sieht für mich nach purem Luxus aus.", sagte er grinsend. Er setzte sich auf den Rand der Couch und sah mich an. „Dann heißt es jetzt wohl Abschied nehmen.", sagte ich und machte einen Schmollmund. „Ohhh, aber ich bin ja in deiner Nähe. Falls du nicht schlafen kannst, kommst du einfach wieder runter und wir gucken was passiert.", sagte er mit einem breiten Grinsen. Hatte er das grade wirklich gesagt? „Gute Naaaaacht!", sagte ich grinsend und drehte mich um. „Gute Nacht.", sagte er.

In meinem Bett angekommen, versuchte ich angestrengt nicht zu viel nachzudenken. Ich erinnerte mich an all die Dinge die heute passiert waren und das Tom immer noch bei mir war, machte mich wirklich glücklich. Und ich dachte pausenlos darüber nach was wir noch alles unternehmen konnten. Ich war zugegebenermaßen etwas ratlos. Er sollte ja auch Spaß haben und deswegen beschloss ich ihn einfach zu fragen auf was er Lust hatte. Trotzdem fiel es mir schwer zu Ruhe zu kommen. Ich dachte darüber nach ob ich schon bereit dazu war ihn bei mir schlafen zu lassen. Ich war mir sicher das ich es wollte, ich vertraute ihm aber ein kleiner Teil von mir hielt mich zurück. Vielleicht musste ihm einfach die Wahrheit sagen und dann sehen was passierte, wie er darauf reagierte, und dann entscheiden.

Nachdem ich mich noch eine Weile rumgewälzt hatte stand ich auf um ins Bad zu gehen. Dafür musste ich natürlich nach unten deswegen versuchte ich so leise wie möglich zu sein. Ich Schlich die Treppe runter und ging ins Bad. Als ich wieder an der Treppe angekommen war, hielt ich kurz inne. Ich drehte mich um und ging vorsichtig zu dem Durchgang der zum Wohnzimmer führte. Ich lehnte mich an den Türrahmen und schaute in Richtung der Couch auf der Tom schlief. Durch einen Spalt am Fenster daneben schien ein kleiner Streifen vom Mondlicht auf sein Gesicht. Wieder fragte ich mich was wohl die richtige Entscheidung war, schließlich kannte ich ihn kaum, aber mein Bauchgefühl sagte mir ich müsste es wenigstens versuchen. Was hatte ich schon zu verlieren?

Die zweite ChanceGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt