Ich traf Jess und Break in einem Café in der nähe des Schlosses. Ich kannte es gut. Früher war ich oft hier gewesen um den Schloss Alltag zu entkommen. Auch der Besitzer erkannte mich „Hey Lia, lange nicht mehr gesehen" begrüßte er mich „Hey Ryan." Viele Leute aus der Stadt kannten mich, Lia. „Wo warst du denn so lange, Du warst seit Jahren nicht mehr da" „Ich gehe jetzt auf die Magicxa Akademie" Das Gute daran, dass man mich nur als Lia kannte war das ich ihnen über meine Kraft erzählen durfte und über andere Dinge die ich sonst nicht erzählen konnte. „Herzlichen Glückwunsch. Ich wusste schon immer das du was besonderes bist." Ich lächelte ihn an „Danke." Aus dem Augenwinkel sah ich Break winken. Meine Füße bewegten sich zu ihrem Tisch hin. „Hey, wo warst du denn so lange" fragte mich Break. „Nachdem ich mit Frau Cecily gesprochen hatte, bin ich noch ein bisschen durch Tiluana geschlendert." Das was die alte Bibliothekarin erzählt hat, ließ ich aus. Jess und Break mussten es nicht wissen. Zumindest Noch nicht. Ich bestellte mir einen Cappuccino und ein kleines Stück Schokokuchen. Der war hier Legendär. Besonders wenn man das Glück hatte, dass der Kuchen gerade aus dem Ofen kam und noch einen Weichen, schmelzenden Schokoladen Kern hatte. Ich nahm ein Stück auf meine Gabel. Es verging mir auf der Zunge „Hmmm." Jess sah mich aufgeregt an. „Na, bist du schon gespannt auf den Ball? Wir waren ja schon seit Jahren nicht mehr dort." „Oh Ja, Ich habe den Ball immer geliebt. Es war immer ein magischer Tag und ich habe diesen Tag vermisst." „Ja ich auch" meldete sich Break zu Wort. „Ich habe eine Idee. Lia lass uns shoppen gehen. Ich brauch unbedingt noch ein neues Ballkleid!"
Wir verabschiedeten uns von Break, welcher zurück zum Schloss ging und machten uns auf dem Weg zur Shoppingstraße. Jeder aus Tiluana und auch manche aus einer der anderen Städte, besuchten diesen Ball. Daher war es schwierig ein Ballkleid so kurz vor dem Ball noch zu finden. Wir besuchten Jess lieblingsladen. Sie probierte ein Kleid nachdem anderen an, aber nichts war dabei was ihr gefiel. Es gab zwar ein paar in engerer Auswahl, doch in keinem strahlten ihre Augen, also wechselten wir den Laden. Hier gab es schon schönere Auswahlmöglichkeiten. Unsere beide Arme waren vollgepackt, als wir zur Umkleide gingen. Ich probierte keins der Kleider an, da ich ein extra Kleid für diesen Ball besaß. Jess trat hinaus. Sie trug ein schlichtes Bech farbenes Kleid, ohne viel Rüsch und anderem Schnickschnack. Es passte nicht zu ihr. Durch ihre Schwarze Haare und ihre Moosgrünen Augen, sah es sehr Trüb aus. Ich schickte sie wieder in die Umkleide. So ging es viele Kleider lang. Doch nach dem keine Ahnung wie vielten Kleid, fanden wir endlich das perfekte. Es war in einem richtig krassen Pink Ton, doch vom Dekolleté an verzierten Schwarze Rosen das Kleid. Es war Bodenlang und hatte sogar eine kurze Schleppe, zudem besaß es keine Ärmel. Jess würde damit alle Blicke auf sich ziehen. Nachdem sie es bezahlte gingen wir zurück zum Schloss.
Ich stand vor dem riesigen Bücherregal in unserer Schloss Bibliothek. Irgendwo hier musste das Buch der Prophezeiungen stehen. Ich suchte es jetzt schon seit Stunden. Die Bibliothek war so riesig, dass es unmöglich war auch nur ein bestimmtes Buch zu finden. Ich brauchte Hilfe, alleine würde ich dieses Buch nie finden. Also machte ich mich auf dem Weg zum Gäste Wohnzimmer. Auf einer Couch saß Break. „Hey" begrüßte ich ihn „ich brauche mal deine Hilfe. Hast du Zeit?" „Klar" wir gingen gemeinsam zurück zur Bibliothek „Ich suche das Buch der Prophezeiungen, aber es gibt einfach viel zu viele Bücher um genau das eine alleine zu finden." Da Break größer war als ich, kam er auch besser an die oberen Bücher dran, die ich nicht sah. Dies half jedoch auch nicht. „Ich glaube es ist unmöglich dieses Buch zu finden" klagte ich „Morgen wird meine kleine Schwester anreisen. Vor zwei Jahren hat sie schon ihre Kraft entdeckt" „Hmm Okay" „Sie kann den Inhalt eines Buches aus bloßem Berühren herausfinden" „Das ist ja super" Vor Freude umarmte ich ihn. Doch als ich mich wieder von ihm lösen wollte hielt er mich Fest. Er starrte auf meine Lippen. Auch ich wagte einen Blick auf seine. Sein Blick zog mich an. Unsere Gesichter waren sich so nah. Sein warmer Atem hauchte mir ins Gesicht. Und plötzlich lagen seine Lippen auf meinen. Er streifte sie sehr sanft. Ich konnte immer noch zurückweichen. Doch ich wollte nicht. Im Gegenteil ich wollte mehr. Seine Hände wanderten unter mein T-Shirt, meine Hüften hinauf. Sie fühlten sich kühl und Rau an. Ein Schauer durchfuhr mich. Plötzlich zog er mich näher zu sich heran. Meine Finger spielten mit seinen Haaren. Break wurde immer fordernder und der Kuss immer energischer. Was machte ich hier? Das war ein gewaltiger Fehler. Ich kannte Break noch nicht lange und zeigte ihm gegenüber einfach schon viel zu viele Gefühle. Meine Hände wanderten auf seine Brust, um ihn weg zu schubsen. Er sah verplekst aus. „Es tut mir Leid" selbst nachdem ich ihn weggeschubst hatte, entschuldigte er sich noch. „Es ist nicht deine Schuld, ich kann nur einfach noch nicht." Ohne noch ein weiteres Wort zu sagen, lief ich weg. Warum war ich nur immer so? Break war so perfekt und selbst in meinem Bauch sammelten sich Schmetterlinge. Doch dann küsst er mich und ich laufe einfach weg. Ich bin echt ein Hohlkopf. Meine Gedanken wanderten zu seinen kräftigen Muskeln und zu seinen strahlend Grüne Augen. Mein Herz schmolz dahin. Was war nur Falsch mit mir? Um mich von meinen Gedanken abzulenken, begann ich damit den Brief an den großen Rat zu schreiben. Ich erwähnte darin das ich mich nicht sicher fühlen würde, wenn jeder wüsste wer ich war und erklärte auch noch mal das tragische Ende meiner Geschwister. Dies würde Druck auf dem Rat ausüben. Danach legte ich mich schlafen.
Ich stand gerade wieder in der Bibliothek als Break reinkam. Zu meinem Pech stand ich genau an der gleichen Stelle wo wir und gestern geküsst hatten. Auch er merkte es. Er stockte. Also ging ich auf ihn zu. Auch um von dieser Stelle wegzukommen. „Hey" flüsterte er mir entgegen. Bevor ich jedoch antworten konnte, sprang die Tür auf. Ein kleines Mädchen kam in die Bibliothek gelaufen. Ihre blonden langen Haare hüpften in zwei geflochtenen Zöpfchen gegen ihre Schultern. „Break" rief sie erfreut. Er breitete seine Arme aus und sie sprang in sie hinein. Er hob sie hoch und drehte sich mit ihre um seine eigene Achse. Dies hat Ethan bei mir früher auch immer gemacht. Das Mädchen musste Breaks kleine Schwester sein. „Lia, darf ich dir vorstellen meine kleine Schwester Rosebeth." Nun hielt Break sie in seinen Armen. „Hallo, ich bin Lia" begrüßte ich sie. Sie sah erfreut aus. „Du siehst Hübsch aus." Ihre kleine pipsige Stimme war so Zucker süß. „Oh danke, du bist auch wunderschön" wie konnte ein kleines Mädchen nur so Süß sein? „Hihi danke" Ich schloss sie sofort ins Herz. „Ich habe dich vermisst" beschwerte sie sich bei ihrem Bruder. „Ich dich auch Rosie" Das war Geschwisterliebe. Break war erst seit ein paar Wochen an der Akademie was bedeutete, dass Rosebeth und er sich erst vor kurzem noch gesehen haben. „Rosie?" „Ja Breaki?" „Wir brauchen mal deine Hilfe, hast du Lust?" fragte Break seine kleine Schwester. Sie erwiderte daraufhin sehr erfreut „Ja" Also erklärte ich ihr was wir suchten. „Wir brauchen ein Buch was voller Prophezeiungen ist. Break hat mir von deiner Gabe erzählt und wir brauchen dich um dieses Buch zu finden" „Das klingt spaßig" Break setzte sie wieder ab und nahm ihre Hand. Er führte sie zu den Bücherregalen und sie ließ ihre Handflächen über die Bücherrücken gleiten. Auf einmal stoppte sie und ließ ihre Hand etwas länger auf einer der Rücken liegen. „Hm. Hier geht es um Geschichten." Ich nahm das Buch hinaus und durchstöberte es. „Nein das ist nicht das Buch was wir suchen." „Ouh" sie sah enttäuscht aus. „Breaki? Heb mich mal hoch. Ich habe die Intuition, dass das Buch etwas höher im Regal steht." Break befolgte ihre Anweisungen. Sie wiederholten diesen Vorgang ein paar mal. Auf einmal ging die Tür zur Bibliothek erneut auf. Herein kamen Luna und Viola. „Eure Majestät, die Königin erwünscht ihre Anwesenheit" „Wobei?" fragte ich sie. „Das wissen wir nicht, wir sollen Sie einfach nur zu ihr bringen." Wiederwillig ging ich mit ihnen. Derweil suchten Break und Rosebeth das Buch der Prophezeiungen weiter. Es war unglaublich Nett von ihm, dass er mir immer noch so viel half, trotz das ich gestern einfach so Blöd war und nach dem Kuss abgehauen bin. Ich fand meine Mutter im Thronsaal. Sie erwartete mich schon. „Hallo Jezelia" begrüßte sie mich. „Guten Tag Mutter, du wolltest mich sehen?" „Morgen werden pünktlich zum Tag der Nach Blütenzeit Drei Botschafter des Jupiters, Neptuns und Merkurs eintreffen. Ich möchte das du mit ihnen morgen eine Führung durch Tiluana veranstaltest und ihnen zur Seite stehst." Das letzte mal wo ich Botschafter Tiluana zeigen sollte endete das in einer Riesen Katastrophe. Damals war ich 14 Jahre alt gewesen und somit noch mitten in der Pubertät. Also zeigte ich ihnen meine Liebsten Geschäfte und so etwas in der Art, jedoch ließ ich damals die ganzen wichtigen Sehenswürdigkeiten wie die Statue der Adriana aus. Dies würde dieses mal nicht geschehen. „Werde ich machen" versprach ich es meiner Mutter. Als ich zurück zur Bibliothek ging, waren Break und Rosebeth weg. Ich suchte sie überall im Schloss. Aber sie waren nirgends zu finden.
Hey Leute, ich brauche mal eure Hilfe. Momentan mache ich bei dem Platin Award 2020 mit und da gibt es auch ein Votingphase. Es würde mich echt sehr erfreuen, wenn ihr dort für mein Buch Voten würdet. Mehr Informationen darüber findet ihr entweder bei meinen Unterhaltungen oder beim Award selbst.
Und wenn ich schon einmal dabei bin, wollte ich mich noch bei euch bedanken. Dieses Buch hat einfach schon fast 500 Aufrufe. Das ist echt viel und ich bin euch so dankbar. Ich hoffe euch gefällt mein Buch genauso sehr wie mir.
Hab euch lieb.
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Erbin der Elemente (Tales of Elements 1)
FantasyDas Leben der 18. Jährigen Lia ist geprägt von Geheimnissen. Sie muss ihre Kraft und ihre Königliche Identität, vor ihren Freunden geheim halten. Nicht so einfach, wenn man auf eine Akademie für Magicas geht. Menschen mit Magischen Kräften. Doch als...
