Kapitel 19: Ein schwaches Schimmern

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Der Traum von heute Nacht, war eine meiner Lieblingserinnerungen aus meiner Kindheit gewesen. Es war der Moment, indem ich mich das erste Mal on Break verliebt hatte. Damals hätte ich mir kaum vorstellen können, dass wir Jahre später wirklich zusammenkommen. Und doch war es so geschehen. Break schlief noch tief und fest. Als ich heute Morgen wach wurde, war das Feuer ausgelöscht gewesen. Daher musste ich es nochmal neu erglühen lassen. Wie Break dort schlief sah echt niedlich aus. Er war so ruhig und entspannt. Doch so langsam ging die Sonne auf. Wir mussten hoch zum obersten Stockwerk gelangen. Es würde sehr Riskant werden, da dieses Gebäude jederzeit einstürzen könnte. Wir mussten es Riskieren. Würden wir es nicht und der Edelstein wäre wirklich dort oben, hätten wir ein Problem.

Ich ging zu ihm hin und gab ihn einen sanften Kuss auf die Lippen. Sie fühlten sich so Weich und geborgen an. Wir waren noch nicht lange zusammen und trotzdem fühlte ich mich in seiner Gegenwart so sicher, wie nirgends sonst. „Es ist Zeit zum Aufstehen" er räkelte sich und legte sich einfach auf die andere Seite. „Noch fünf Minuten" seine Stimme trotzte nur so vor Müdigkeit. „Warte." Dann viel ihm wieder ein wo wir waren. Und in Nullkommanichts stand er schon auf den Beinen und nahm mich zur Begrüßung in den Arm, während er mir einen Leidenschaftlichen Kuss gab. „Guten Morgen."

Wir packten unsere Sachen von dieser Nacht, schnell wieder zurück in die Rucksäcke und suchten uns dann eine Möglichkeit hoch zu gelangen. Es gab zwar ein paar Aufzüge die bis zum Obersten Stockwerk fuhren, aber dadurch das die Erde schon so lange unbewohnbar war, war die ganze Elektrizität weg und daher fuhren sie nicht mehr.

Nach langem Suchen, fanden wir dann endlich den Eingang zum Treppenhaus. Bei über 100 Stockwerken, würde es echt anstrengend werden alle Treppen zu erklimmen.

Schon nach zehn Stockwerken wurden meine Beine Weich und Wackelig. Es war schwierig sich auf den Beinen zu halten.

Nach 20 wurde es immer schlimmer.

Als wir dann am 50 Stockwerk angelangt waren, verließ meine Kraft mich komplett. Ich sackte in mich zusammen und fiel auf den Boden. Break kam schnell zu mir geeilt. Mir war ganz schwindelig. So sah ich Break mehr als einmal. Bestimmt standen gerade fünf Breaks vor mir.

Wir machten eine kleine Pause, in der ich sehr viel Wasser zu mir nahm. Auch Break war sehr erschöpft. Er schluckte das Wasser herunter, als wäre es das letzte mal das er je etwas Trinken könnte. Innerhalb einer Minute war seine ganze Flasche leer.

Nach ungefähr 20 Minuten stiegen wir die Treppen weiter empor. Die Hälfte hatten wir jetzt schon geschafft. Es war wirklich sehr anstrengend, doch durch die kurze Pause, konnte ich wieder ein bisschen Energie tanken. Doch schon nach 20 Stockwerken verließ sie mich wieder. Diesmal machten wir jedoch keine Pause. Ich biss die Zähne zusammen und kämpfte mich mit all meiner Kraft die Stufen hoch. 

Und dann waren wir endlich ganz oben angelangt. Ich stoß die Tür nach außen auf und die frische Luft kam mir mit einem starken Windhauch entgegen. Ich schloss die Augen und zog sie ein und genoss es einfach. Frische Luft und die wunderschöne Natur, waren unbeschreiblich. Ich liebte es einfach draußen zu sein. Lag wahrscheinlich auch daran, dass ich die vier Elemente beherrschte, die der Inbegriff der Natur sind. Ohne sie gäbe es keine Natur.

Als ich die Augen wieder öffnete, erkannte ich erst diesen atemberaubenden Ausblick. Man konnte von hier aus die ganze Insel sehen. Viele der Hochhäuser sahen jedoch sehr verkümmert aus. Manche hatten Spuren von Bränden, andere verloren ihre Fenster und Steine. Ich konnte mir vorstellen, wie es hier früher ausgesehen haben muss. Der schönste Anblick auf Erden? Heute war er zwar immer noch Atemberaubend, aber auch traurig. Ich wäre gerne mal zu Lebzeiten hier gewesen. Wo die Menschen durch die Straßen gelaufen sind, wo alles voller Autos war, als man die Hupen gehört hat von Taxifahrern die sich gegenseitig aufregten. Aus alten Geschichten, entnahm ich das die Stadt damals als die Stadt die nie schläft, bezeichnet wurde.  

Erbin der Elemente (Tales of Elements 1)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt