Kapitel 15: Der Unterricht

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Sie sah mich verblüfft an.Dann nahm sie liebevoll mein Kinn in ihre Hand. „
All die Jahrewarst du so nah und doch so fern. Ich spürte immer eine besondereVerbundenheit zu dir. Aber jetzt weiß ich erst wieso."
Sie ließ mein Kinn los.
„Du hast die Augen deines Vaters." Ich lächelte.
„Wie hast du davon erfahren?"
Ich erzählte ihr die ganze Geschichte. Angefangen bei meinen Kräften die sich weiterentwickelt haben, bis hin zu der alten Bibliothekarin die es mir erzählt hat.
„Da ist sie also abgeblieben. Sie war meine Freundin, die damals deinen Vater im Auge behalten sollte."
Jetzt ergab alles einen Sinn. Deswegen hatte sie mich beobachtet.

Wir redeten noch eine ganzeWeile über meinen Vater und auch über meine Mutter. Doch dann musste Direktorin Magicxa, meine Großmutter, zu einer Konferenz. Ich ging zurück zur Area.

Break saß auf einer Couch auf dem Balkon. Wir hatten von hier aus wirklich die schönste Aussicht. Direkt auf dem großen See der in der Nähe war. Er versteckte sich zwischen all den vielen Bäumen. Break hatte mich noch nicht gesehen. Ich schlich mich von hinten an ihn an und legte meine Arme um ihn. Er blickte zu mir auf. Direkt in meine Augen. Ich gab ihn schnell einen verstohlenen Kuss auf seine Lippen. In seinen Augen brannte verlangen. Er wollte mehr. Ich ging um die Couch herum und setzte mich breitbeinig auf seinen Schoss. Meine Arme lagen um seinen Hals. Sein verlangen wurde größer. Ich beugte mich nachvorne und küsste ihn. Zuerst langsam und sanft. Aber dann wurde er immer fordernder und auch ich wollte mehr. Der Kuss wurde intensiver.Meine Hände wanderten unter sein T-Shirt. Seine nackte Haut, auf meinen Händen fühlte sich rau an. Auch seine Hände, wanderten unter mein T-Shirt. Wir wollten mehr. Ich wollte seinen ganzen Oberkörper berühren. Meine Finger krallten sich ins T-Shirt und schon schob ich es hoch. Er half mir dabei, es auszuziehen. Und auch er wollte mehr.Ehe ich mich versah, hatte ich kein T-Shirt mehr an. Ich saß im BH vor ihm. Es war mir ein bisschen peinlich. Das sah er mir auch an.
„Du bist wunderschön" flüsterte er mir ins Ohr.
Dies lief einen Schauer über meinen Rücken laufen. Als ich auf seinem Oberkörper sah, blieb mir der Atem weg. Er war so heiß und so Muskulös. Doch viel lieber sah ich seine Augen. Ich liebte sie. Dieses Grün war einzigartig. Meine Lippen trafen wieder auf seine. Unsere Berührungen erschufen ein Kribbeln in meinem Bauch.

Kurze Zeit später lagen wir Arm in Arm auf der Couch.
„Was ist los Flämmchen?"
„Flämmchen?"
So hatte er mich noch nie genannt.
„Ja. Du bist so heiß wie Feuer. Aber auch so ungezügelt. In einem Moment bist du ganz friedlich, aber du kannst dich jeder zeit entfachen. Man weiß nie was als nächstes passiert."
Ich lächelte. „Gefällt mir."
„Also was ist los?"
„Ich habe gerade etwas über Elijah Magicxa erfahren"
Er sah verdutzt aus. „Wer ist das? Ein verwandter derDirektorin?"
„Kann man so sagen. Er ist ihr Sohn, aber du kennst ihn wahrscheinlich eher unter den Namen Roy Sombre"
Erstaunt öffnete er seine Augen.
„Warte. Was? Roy Sombre ist der Sohn derDirektorin...Und das heißt...Du bist die Enkelin der Direktorin.Direktorin Magicxa ist deine Großmutter?"
Ich nickte.
„Wow. Das ist krass."
„Kann man wohl sagen"
Seine Finger spielten mit meinen Haarsträhnen und wickelten sie zu locken.
„Sie hat mir erzählt, dass mein Vater nicht immer so war. Bevor er seine Kraft entdeckte, war er scheinbar ein ganz normaler Mensch. Die Kraft ist ihm einfach zu Kopf gestiegen."
„Glaubst du daran?"
„Woran?Das er früher so war? Ja ich glaube schon das er nicht immer böse war. Aber ich glaube nicht daran, dass man ihn noch retten kann. Er wird nicht mehr gut werden."
„Wie ist es für dich? Du hast gerade herausgefunden das du noch eine Großmutter hast"
„Ich habe es irgendwie noch gar nicht richtig realisiert. Es kommt mir alles noch wie ein Traum vor. Ein nie endender Traum."
Er nickte verständlich. Ich würde es wahrscheinlich nie realisieren können.

Eine ganze weile lagen wir noch einfach nur so da. Wir redeten nicht. Ich genoss das schweigen.Irgendwann dann, musste ich mich auf dem Weg machen. Als ich bei meiner Großmutter war, Direktorin Magicxa, berichtete ich ihr von meinen neuen Kräften. Wir beschlossen zusammen, dass es besser wäre,wenn ich Zusätzlichen Unterricht bekäme. Ich musste die Kräfte kontrollieren und beherrschen können.

Erbin der Elemente (Tales of Elements 1)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt