Kapitel 4: Wasserkräfte ?

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Was da gerade passiert ist, war nur ein Zufall. Der Wind hat sie aufgehalten. Anders kann es nicht gewesen sein. Doch was wenn ich mehr als eine Kraft besitze? Was würde geschehen? Ich musste es herausfinden.

„Sorry Break, ich muss noch was erledigen." Noch während ich sprach, lief ich schon los. Hinter mir ließ ich einen verdutzten Break. Ich hatte noch eine halbe Stunde Zeit, bevor der Unterricht weiter ging. Vorher musste ich noch schnell in die Bibliothek. Ich musste mich beeilen.                                                   

Vor der Abteilung Sagen und Mythen blieb ich stehen. Ein Buch namens Geschichte der Kräfte viel mir direkt ins Auge. Ich nahm es aus dem Regal. Eine Staubwolke kam mir entgegen. Anscheinend wurde es lange nicht mehr gelesen. Ich überflog es und bei den Kapitel Wasserkräfte blieb ich hängen. Lesen konnte ich es jedoch nicht mehr. Wir hatten schon 16:05 Uhr und das hieß, ich war schon zum zweiten Mal an diesem Tag zu spät. Das Buch würde ich nachher holen. Ich rannte zum Unterricht, wir hatten jetzt Waffentraining. Das Problem war das der Trainingsplatz am anderen Ende des Campus war.

Am Trainingsplatz erwartete mich Professor Lankers „Zu spät, Miss Anderson" „Entschuldigen Sie, es kommt nicht wieder vor" „Das will ich auch hoffen. Und jetzt 10 Runden um den Platz!"      Als ich mit den Runden fertig war, rief mich Professor Lankers zu sich. „Also Lia, heute trainieren wir in Junge gegen Mädchen Formation. Können Sie mir sagen, wieso wir so trainieren?" Auf diese Frage wusste ich sofort eine Antwort. Ich habe jahrelang darüber gelesen. „Wenn man mit dem gleichen Geschlecht trainiert, ist es fairer, da man meist mit jemanden kämpft, der genauso stark ist wie man selbst. Doch in einem echten Kampf kann es passieren. dass der Gegner tärker ist als man selbst. Jungs sind meistens stärker als Mädchen und deswegen trainieren wir heute so." Er sah beeindruckt aus „Exakt, Miss Anderson. So werden wir jetzt in den nächsten Wochen immer trainieren. Sie werden mit Break Willes trainieren. Auch er ist zu spät- Also bis er kommt, können sie ein bisschen alleine mit Pfeil und Bogen trainieren." Er ging.

Ich nahm mir einen Bogen und einen Köcher voller Pfeile vom Waffentisch und ging zum Zielscheibenplatz. Der Bogen war meine liebste Weitkampfwaffe. Früher haben Kaltlain und ich immer damit trainiert. Ethan war diese Waffe zu langweilig. Er trainierte lieber im Nahkampf. Meist war dann Break sein Gegner und Ethan war sehr gut gewesen aber Break hat ihn auch oft geschlagen. Ich wusste, dass Break es mir nicht einfach machen würde beim Training, aber ich war auch nicht schlecht.                                                                       

Ich sah ihn, wie er bei Professor Lankers stand. Doch auf einmal kam er rüber zu mir. „Hey, warum musstest du gerade so schnell weg?" Ich beschloss, ihm nichts über meine Kräfte zu erzählen. „Mir ist eingefallen, dass ich meiner Freundin Jessica noch was zeigen musste." „Ah. Okay" Es sah nicht so aus, als würde er mir glauben. „Sollen wir anfangen mit dem Training?" fragte er mich „Klar." Wir gingen gemeinsam rüber zum Waffentisch. Er nahm sich ein langes Schwert und ich nahm mir ein mittellanges Schwert. Es war Silber und der Griff war in einem Rosé-Gold, zudem hatte es kleine Edelsteine am Griff, die aber beim Benutzen nicht störten. Es war neu. Ich hatte es vorher noch nie gesehen.                                                                                                                                                             

Gemeinsam gingen wir zu einer kleinen Stelle, wo man perfekt trainieren konnte. „Also Lia, wie du weißt, bin ich ein sehr guter Kämpfer. Und da ich ja weiß, dass du nicht so gut bist, kann ich dich, wenn du willst, verschonen." Er sah mich herausfordernd an. „Sei bloß nicht zu bescheiden. Aber, nein, du musst mich nicht verschonen. Ich habe in den vergangenen Jahren sehr viel dazu gelernt." Er sah nicht besonders beeindruckt aus „Das werden wir ja sehen" und schon ging er auf mich los. Sein Schwert schlug gegen meins. Ich wich ihm aus und schlug ebenfalls mit meinem Schwert auf seins. Er blockte meinen Angriff. So ging es die ganze Stunde lang. Irgendwann verließen uns beiden die Kräfte und wir fielen auf den Boden. „Wow, du bist gut geworden, aber ich bin besser. Das war heute einfach nicht mein Tag. Du wirst sehen, beim nächsten Mal besieg ich dich."

Erbin der Elemente (Tales of Elements 1)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt