Nightmare

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Jimins Sicht

Nachts. 03:24 Uhr.

Ich bin gerade im Leichtschlaf, als meine Hand sanft über die Matratze gleitet. Sie ist gierig und wartet nur darauf Soomins warmen Körper zu erreichen.. Doch alles, was ich spüre ist plötzliche Kälte.

Reflexartig öffnen sich meine Augen und ich schaue im dunkeln Raum umher. Der Platz neben mir is leer. Der, auf nem normalerweise Soomin im Augenblick schlafen sollte.

"Schatz", runzle ich die Stirn und setze mich auf. "Soomin?", rufe ich erneut, bevor ich verstumme.

Meine Ohren nehmen ein lautes Atmen aus Richtung Badezimmer wahr.. und ich realisiere jetzt erst, dass die Tür zum Flur offen ist.

Irgendwie bekomme ich ein wenig Angst. Ist alles okay?

Ohne zu zögern zwinge ich mich auf die Beine und verlasse das Zimmer. Unter der Tür des Badezimmers dringt Licht durch.

"Soomin?", frage ich und klopfe an der Tür, doch ich bekomme keine Antwort.

Das reicht.. Was geht hier vor sich. Ich respektiere ihre Privatsphäre, aber ich sorge mich mehr um ihre Gesundheit. Deswegen öffne ich einfach die Tür.

Soomin sitz auf dem Boden. Genau vor der Toilette. Ihre Augen sind ganz rot, ihre Wangen nass. Sie sind mit Tränen bedeckt.

Hat sie sich etwa übergeben müssen?

"Soomin.. Schatz. Was ist passiert? Geht es dir gut? Sollen wir ins Krankenhaus?", frage ich und eile ihr zur Seite.

"Ich..Ich hatte einen Albtraum", spricht sie endlich aus, als sie mir in die Augen schaut. "U-Und als ich aufgewacht bin, war mich s-schlecht", stottert sie. Ihr Atem ist schwerer als sonst.

Ein Albtraum? Wovon hat sie wohl geträumt? Ach- Jimin. Darum geht es hier im Augenblick nicht. Hilf ihr erst einmal dabei sich besser zu fühlen.

"Hey, es ist in Ordnung. Ich bin jetzt hier", versuche ich sie ein wenig zu trösten. "Beruhige  dich, okay?", sage ich und streichle ihre Wange. "Wieso hast du mich nicht aufgeweckt?", frage ich dann ruhig. Ich werde ihr kein schlechtes Gewissen machen, nein.

"I-Ich.. Du warst so friedlich am schlafen und dann- m-mein Traum", runzelt sie die Stirn und schaut hinunter auf ihre zittrigen Hände.

"Es ist okay, es ist vorbei. Es war nur ein Traum, ja?", versichere ich ihr und helfe ihr nun langsam auf. Ich habe Soomin lange nicht mehr so stark zittern gesehen. Ob es dem Baby wohl gut geht?

"Hey, komm. Ganz langsam. Ist dir schwindelig?", frage ich spüle die Toilette ab bevor ich ihr zum Waschbecken helfe.

"Nein.. Mir geht es besser. Ich.. muss mich denke ich nur hinlegen", murmelt sie.

"Ja, okay. Lass uns dein Gesicht waschen und dann.. gehen wir zurück ins Bett, hm?", schlage ich vor.

Sie nickt und lehnt sich leicht nach vorne, als sie ihr Gesicht mit kaltem Wasser wäscht. Danach trockne ich ihr Gesicht ganz sanft mit einem Handtuch ab.

"Und jetzt...", summe ich und fange an zu grinsen. "Wieder ab ins Bett mit dir", lache ich und trage sie im Brautstil ins Zimmer zurück.

"Aish, Jimin", lacht sie. "Ich hätte auch noch laufen können"

"Nein, nein. Solange ich hier bin und es dir schlecht geht, werde ich dich nicht laufen lassen. Auch wenn es nur 2 Meter sind", lächle ich und lege sie sanft auf unserem Bett ab.

Sie schaut mich ganz verliebt an und lächelt zurück, bevor sie mich ruckartig ins Bett zieht und mich ganz fest umarmt.

"Ich liebe dich Jimin", murmelt sie und zögere natürlich nicht dies zu erwidern.

Remember me | BTS Jimin x Reader (german)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt