„Hey", antwortet sie und legt das Handy weg, lächelt zurück.
„Wie geht's dir?", frage ich und stelle die Tasche auf dem Tisch ab.
„Gut", antwortet sie und schaut weg.
Ich verspüre jetzt schon einen Schmerz in der Brust, denn sie lügt mich an. Ihr geht es nicht gut, das hat die Ärztin mir gesagt.
Ich möchte nicht, dass sie sich jetzt noch schlechter fühlt und belasse es einfach dabei. „Ich habe dir ein paar Klamotten mitgebracht", sage ich leise.
„Danke", antwortet sie bedrückt.
„Ari hat sie für dich eingepackt", traue ich zu sagen.
„Ist Ari meine Mitbewohnerin?", fragt sie vorsichtig.
„Ja", antworte ich überrascht. „Erinnerst du dich?", frage ich voller Hoffnung.
Sie schüttelt ihren Kopf und schaut auf ihre Hände. „Ich habe mir gestern ein wenig mein Handy angeschaut... Daraus hat es sich irgendwie ergeben", sagt sie.
„Ah.. Verstehe", sage ich leise. Dann drehe ich mich zu den Schränken und frage: „Welcher ist deiner?"
„Der linke", antwortet sie und ich nehme die Tasche, lege sie neben dem Schrank ab und räume die Sachen ein.
„D-du musst das nicht machen", sagt sie verunsichert.
„Mir macht es nichts aus", sage ich und bleibe stehen als ich ein Shirt sehe.
Das habe ich ihr damals mal gekauft und war total besorgt.. Ich dachte es würde ihr nicht gefallen, doch als sie es dann endlich in der Hand hatte, breitete sich ein glückliches Lächeln in ihrem Gesicht aus und sie bedankte sich bei mir.
Ich weiß noch wie sehr ich mich gefreut habe, als sie es immer an hatte. „Ist alles okay?", fragt sie.
Ich schaue zu ihr rüber und schmunzle leicht. „Ja, alles gut"
Dann lege ich es in den Schrank und räume auch die restlichen Sachen ein.
Anschließend setze ich mich neben ihr auf den Stuhl. „I-ist das die Jacke, die ich für dich geholt habe?", fragt sie lächelnd.
Ich schau runter und nicke. „Du erinnerst dich daran?", frage ich.
„N-nein", antwortet sie erneut. Scheint als würde sie sich schlecht fühlen, weil sie mich enttäuscht. „Ich habe es in unserem Chat gesehen"
„Du hast es dir durchgelesen?", frage ich peinlich berührt.
Sie nickt und lächelt leicht. „Ja, ich wollte wissen, wie wir vorher miteinander umgegangen sind" Dann schaut sie auf ihre Hände, welche nervös miteinander spielen.
„Kein Sorge", sage ich aufmunternd. „Du wirst dich daran erinnern"
Sie lächelt traurig. „Ich hoffe es so sehr"
Alles ist leise und keiner sagt etwas. Es ist so komisch.. Wir sind uns nach und irgendwie doch so fern. „Hast du schon gefrühstückt?", frage ich.
Sie nickt und antwortet: „Ja"
„Hast du noch Hunger? Ich könnte etwas vom Bäcker unten holen", schlage ich vor.
Sie zögert, was mir beweist, dass sie nicht satt ist. Ich stehe auf und lächle. „Was möchtest du haben?"
Sie wird schüchtern und sagt: „Ü-überrasch mich"
„Gut, dann bis gleich", sage ich und gehe auf die Tür zu.
Unten beim Bäcker angekommen, hole ich das, was sie am meisten liebt. Mir selbst hole ich auch etwas, denn langsam bekomme ich auch Hunger... Außerdem will sie bestimmt nicht alleine essen.
DU LIEST GERADE
Remember me | BTS Jimin x Reader (german)
FanfictionWas tust du, wenn du auf einmal all deine Erinnerungen verlierst? Wenn auf einmal all das, was eigentlich deine Realität zu sein scheint, schon 10 Jahre her ist? Was ist, wenn du den Mann, den du liebst auf einmal nicht wiedererkennst? Alles, was ih...
