Sandra hatte es aufgegeben sich gegen die Hypnose wehren zu wollen. Sie hatte es zwei Tage probiert, doch sie hatte das Gefühl so noch mehr in diese Hörigkeit gekommen zu sein. Wie wenn die Stimme ihrem Unterbewusstsein bewiesen hätte, dass es keine Chance hat zu widerstehen. Und dadurch beschlossen hatte sich einfach noch tiefer zu unterwerfen, da es keinen Sinn hatte dagegen handeln zu wollen. So lag sie wieder nackt auf dem Bett, den Kopfhörer auf den Ohren.
Kerstin lag zur selben Zeit genauso nackt und entspannt auf ihrem Bett und hörte ebenfalls ihre tägliche Dosis Hypnose an.
Diesmal sprach die Stimme davon, wie sie sich ein typisches blondes Dummchen vorstellen. Sie sollten blonde Dummchen werden. Wie eine Barbiepuppe nur noch in einer pinken Welt zu leben. Pink wäre die bevorzugte Farbe. Naiv in einer pinken Welt zu leben, in der es sich nur um Klamotten in dieser Farbe dreht und darum, ganz naiv zu flirten. Überhaupt ganz naiv in ihren Gedanken zu sein. Richtige Dummchen. Sich Entscheidungen abnehmen zu lassen, da sie die Tragweite nicht abschätzen könnten. Geistlose, hirnlose Modepüppchen. Dabei sexy und geil wirken. Nur ans Flirten denken und sich Anderen anbieten. Dabei alles lieben was Pink und Rosa ist. Und dieser Zustand würde jetzt verankert und für sie nächsten sieben Stunden anhalten. Sie würden für diese Zeit eine geile, kichernde, rosa Blondinen-Puppe sein. Vollkommen hirnlos. Sie sollten bereit sein nach dem Aufwachen ihren normalen Tagesablauf zu vergessen und alles so einzusteuern, dass sie für die Zeit genau zu dem werden, was ihnen gesagt wurde. Dabei am Anfang ihrer Zeit vorsorgen, dass es danach keine Konsequenzen in ihrem Job oder ihrem Beruf oder ihre Ausbildung sei. Sie würden nach der abgelaufenen Zeit registrieren, wie sie sich verhalten hatten und es würde ihnen klar sein, dass es von der Hypnose kam. Danach sollten sie aufwachen.
Kerstin wachte auf und ging zu ihrem Schrank. Sie holte pinke Unterwäsche und schwarze halterlose Strümpfe heraus. Leider hatte sie keine Rosa Strümpfe. In ihrer Unterwäsche nahm sie ihr Smartphone und rief ihre Freundin Sandra an. Sie begrüßten sich überschwänglich und Kerstin fragte Sandra, ob sie Bock auf die blöde Uni hätte. Sie würde viel lieber shoppen gehen. Sandra hatte dieselbe Meinung. Kerstin hätte am Liebsten ihr rosa Sommerkleid angezogen, aber es war dafür zu kalt. So musste es das weit ausgeschnittene altrosa Oberteil zu einer mit Strass-Steinen beklebten Jeans sein. Hochhackige pinke Schuhe und ein rosa Mantel rundeten das Outfit ab. Dann fuhr sie zu Sandra um mit ihr shoppen zu gehen.
Sandra hatte nach dem Aufwachen einen Anruf ihrer besten Freundin bekommen. Kerstins Idee shoppen zu gehen schien ihr sinnvoller, als zur Uni zu gehen. So zog sie sich halterlose pinke Strümpfe an und dazu zarte rosa Dessous. Darüber zog sie sich ein pinkes Kleid an. Passende hochhackige Schuhe waren schnell gefunden. Nur einen Mantel in ihrer Lieblingsfarbe hatte sie nicht. So nahm sie ihren weißen Mantel. Dann wartete sie auf Kerstin.
Die beiden Frauen gingen in ein Café zum Frühstücken. Sie kicherten und Personen, die sich in ihrer Nähe aufhielten, konnten das Gefühl heben, dass sie nicht ganz dicht wären. Sie redeten über dämliche Dinge, konnten sich aber darüber kaputtlachen. jeden Mann flirteten sie dabei an. Nach dem Café ging es in einige Klamottenläden und alles was pink war, zog sie an. Egal wie lächerlich es war. So waren rosa halterlose Strümpfe genauso in ihrem Einkaufsbeutel wie ein rosa Teddybär. Ein pinker Haarreif mit pinken Katzenohren wurde erst gar nicht eingepackt, sondern sofort aufgesetzt. So shoppten sie gaggernd wie Hühner den ganzen Vormittag, waren aber dabei glücklich. Nach dem Mittagessen, bei dem sie wieder jeden anflirteten gingen sie enttäuscht Nachhause, dass keiner der Jungs mit ihnen mitgehen wollte. Gemeinsam gingen sie zu Sandra. In ihrem Wohnzimmer führten sie ihre niveaulosen Gespräche weiter. Irgendwann bekamen beide ein komisches Gefühl und ihre rosa Wolke verschwand aus ihrem Kopf. Sie schauten sich an und konnten es nicht fassen. Sie würden sich nie wieder in den Geschäften sehen lassen können. Nur gut, dass vormittags nicht so viele Leute unterwegs sind, die sie sehen hätten können. Kerstin wollte aus den Klamotten und fragte ob sie sich andere Kleidung leihen konnte. Beide Frauen gingen in Sandras Zimmer und zogen sich um. Als sie im Zimmer waren, hörten sie, wie Fabian Nachhause kam. Sandra hörte leise ein Kratzen an der Zimmertür. Er musste sich gerade das Bildchen von gestern genommen haben. Als Beide wieder vernünftig gekleidet waren, verließ Kerstin Sandra. Fabian war da schon in seinem Zimmer verschwunden.
Sandra war neugierig. Sie öffnete leise die Tür zu Fabians Zimmer. Er lag nackt auf dem Bett und hatte die Kopfhörer auf. Sie betrachtete ihn. Er schien komplett entspannt und hatte eine anziehende Ausstrahlung. Er lag ganz regungslos und er würde wahrscheinlich nicht mitbekommen, wenn sie ihn jetzt berühren würde. Aber sie wusste nicht, wie lange sie noch Zeit hatte und verschloss leise die Tür. Auf der Couch wartete sie, bis er aus dem Zimmer kam. Aber das dauerte. Es dauerte zu lange. Erneut öffnete sie leise die Tür und sah ihn nackt kniend, den Kopf gesenkt und die Hände auf den Schenkeln. Sie erinnerte sich, dass ja auch sie gestern so gesessen hatte. Auch erinnerte sie sich, dass ihr dabei alles vollkommen egal war. Sie wollte es wissen. Sie ging auf ihn zu und streichelte über sein gesenktes Haupt. Er reagierte nicht. Sie ging um ihn und umfasste seinen Oberkörper von hinten und fuhr mit ihren Händen hinab zu seinem Liebesstift. Dieser reagiert e und stellte sich auf, während Fabian selber sich nicht regte. Sie ließ von ihm ab und verließ den Raum. Wenn sie richtig vermutete.so würde er zwar etwas mitbekommen haben, es ihm aber total egal sein. So wie ihr gestern alles egal war. Sie wartete im Wohnzimmer. Nach einiger Zeit kam er aus seinem Zimmer. Sie fragte ihn, ob er etwas mitbekommen habe, da sie im Raum gewesen wäre. Er sagte, es sei was gewesen, es wäre im aber zu dem Zeitpunkt vollkommen egal gewesen. So egal wie es ihm auch jetzt sei. Er wisse gar nicht genau was, die Erinnerung sei verschwommen. Sie grinste und sagte, sie müsse noch weg. Er erwiderte, er habe auch noch einen Termin.
Sandra ging zum Yoga an die Uni. Dort hatte sie sich angemeldet. Normalerweise hielt sie davon nichts, glaubte aber dem Körper Gutes tun zu können. Sie kam in den Kursraum und erblickte Kerstin, die anscheinend dieselbe Idee hatte. Kurz vor Kursbeginn kam dann auch noch Fabian in den Kurs. Den Dreien war klar, warum sie auf einmal Yoga machen wollten. Nach der Stunde gingen sie gemeinsam kurz in eine Bar um eine Kleinigkeit zu trinken. Kerstin fragte Fabian, ob er schon länger in Yoga gehen würde. Er verneinte. Kerstin wusste ja nicht, dass auch er den Kalender hörte. Danach gingen sie Nachhause und zu Bett.
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Adventskalender
DiversosKerstin und Sandra shoppen und finden einen Adventskalender mit Hörspielen. Wie dieser Adventskalender ihre Verlangen ändert und um welche Hörspiele es sich handelt, finde es heraus! Ich werde ab heute jeden Tag einen Teil der Geschichte hochladen u...
