Nach einer halben Stunde klopfte es an der Tür. „Nein!", sagte ich genervt, doch er kam trotzdem rein. „Was willst du?"
„Catherine wir müssen reden", sagte er ernst. „Es tut mir leid wie ich reagiert habe, aber ich war überwältigt. Du sagst mir einfach erst jetzt das du schwanger bist, weißt du was das für mich heißt?"
„Es interessiert mich nicht", sagte ich knapp und drehte ihm den Rücken zu.
„Hör zu, es gibt da einpaar Sachen die ich dir erklären muss. Von unserer Trennung bis jetzt", sagte er ruhig.
„Sam, ich will einfach nur nach Hause und danach siehst du mich nie wied-..." „Es war alles eine Lüge".
Verwirrt schaute ich ihn an. „Was?"
„Alles. Das was ich bei unserer Trennung gesagt habe. Es war gelogen. Ich habe dich damals mehr als alles andere geliebt und deswegen habe ich es gesagt, damit du gehst und endlich in Sicherheit bist". Ich konnte nicht wirklich einschätzen ob er log. Irgendwie war alles gerade komisch. Er fuhr fort. „Dieser mistkerl damals... Ich habe einen Deal mit ihm abgeschlossen. Mein Leben, für deines. Es waren zu viele, ich hätte dich niemals da leben rausbekommen, ohne diesen Deal. Deshalb habe ich das getan".
Ich schüttelte meinen Kopf. Das überforderte mich gerade alles zu sehr. „Du hast mich zu sehr verletzt Sam. Bitte geh raus", sagte ich aufgewühlt und legte mich wieder hin.
Ich konnte diese vier Monate nicht vergessen und auch seine Worte konnte ich nicht vergessen. Was wenn es nur eine Lüge war, wie alles andere?
Er seufzte leise. „Wir reden weiter wenn es dir wieder besser geht. Gute Nacht, Kätzchen..."...
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, saß Sam auf einem Stuhl gegenüber von mir und starrte aufs Ultraschallbild.
"Du hast meine Taschen durchsucht?", fragte ich müde und setzte mich auf.
Er nickte mit den Blick immer noch aufs Ultraschallbild gerichtet. „Weißt du schon ob es Mädchen oder ein Junge ist?"
Ich kratze mich am Kopf. Wieso interessierte ihn das? "Ja, es ist ein Junge".
Er schaute mich mit großen Augen an. „Ein Junge? Wirklich?" Nickend rieb ich mir über den Bauch, daraufhin schaute er mich sofort besorgt an. "Geht es dir nicht gut?"
Ich lachte leicht. „Mir ist nur ein bisschen schlecht, aber das ist Normal".
Er lehnte sich vor und schaute fasziniert auf meinen Bauch. "Darf ich mal hören?"
Nickend lehnt ich mich zurück und zog meinen Pulli hoch. Vorsichtig legte er seinen Kopf auf meinen Bauch und lächelte leicht. „Wehe du kotz mir auf den Kopf".
„Keine sorge", sagte ich lachend. „Halte einfach Rühreier von mir fern!"
Er hob eine Augenbraue. „Wirklich? Das war das jedes Mal am Morgen? Und ich dachte es lag an der Beilage... War das jetzt ein Magenknurren oder der kleine?"
Ich zuckte mit den Schultern. „Beides".
Er schaute grinsend auf meinen Bauch. „Hey kleiner Mann, kannst du mich hören?" Ich musste lachen. Das war irgendwie süß. Nicht den Hormonen nachgeben Catherine! Es war besser für uns alle wenn Sam und ich getrennt waren! „Ich weiß das du mich hören kannst und tut mir leid das ich so ein arsch war. Ich mach das wieder gut..." Naww... Nein! Er schaute mich an. "Weisst du schon wie du ihn nennen willst?"
Ich stand angespannt auf. "Nein, das weiß ich noch nicht"...
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You can never escape from me (In Bearbeitung!)
Misterio / SuspensoSie ist ehrgeizig, stur und hat Ausdauer. Doch leider ist Catherine vom Pech verfolgt. Alles in ihrem Leben läuft schief und es gibt keine Hoffnung auf Besserung. Sie steht nun vor schwierigen Aufgaben und Entscheidungen. Und dann ist da noch dieser...
