Luisa' s Sicht:
"Ich mache gerne Sport, helfe gernen Menschen... Was kann der Beruf wohl sein?" Er legte seine Stirn in Falten und sah mich an. "Sportlehrerin." Ich lachte los. "Bei aller Liebe... aber nein. Ich möchte nicht mein ganzes Leben Jugendliche unterrichten." "Was dann?" Ich lehnte mich über den Tisch. "Personaltrainerin." Seine Miene erhellte sich. "Das passt voll zu dir." "Ja, ne? Das finde ich ja auch." Zufrieden grinste ich und lehnte mich mit meinem Glas Wasser zurück. "Und wie hast du dir das vorgestellt?" Ich zuckte mit den Schultern. "Ich werde erstmal mit meinem Chef reden und dann mal in dem Fitnessstudio fragen, wo ich immer hingehe." "Das freut mich für dich. Aber wie kam es, dass du nochmal darüber nachgedacht hast?"
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Ich hatte heute morgen mit meinem Chef gesprochen und er konnte meine Entscheidung verstehen. Naja, mehr oder weniger hat er sie akzeptieren müssen. Auf jeden Fall bin ich noch so lange angestellt, bis ich einen neuen Job bzw. Ausbildungsplatz habe und meine Kündigung bei der Polizei einreiche. Ich habe Marco auch gestern eine Entscheidung mitgeteilt und ihm gesagt, dass ich an die Zukunft denke. Wenn wir irgendwann mal Kinder haben sollten und ich Nachtschicht habe, das war der größte Aspekt, wieso ich mich so entschieden habe. Und ich bin glücklich mit dieser Entscheidung. Heute Nachmittag, also eher gesagt in einer halben Stunde treffe ich mich mit Jenny, Cathy und Lisa in der Stadt, um shoppen zu gehen. Marco hat mir seine Kreditkarte gegeben. Ich habe lange mit ihm diskutiert, aber er meinte, dass ich mir mal was gönnen soll und nicht auf den Preis achten soll. Wenn ich ihn damit glücklich mache, werde ich das wohl tun. Mein tiefstes Inneres freute sich natürlich. "Nicht träumen.", sagte Jenny und kniff mir in die Seite. Ich wartete vor ihrem Haus, weil ich sie abholen sollte, dann würden wir zusammen in die Stadt fahren. "Ich träume nicht, ich habe nur nachgedacht." Sie lachte und schnallte sich an. Ich startete mein Auto und fuhr Richtung Innenstadt. "Woran hast du gedacht?", fragte mich Jenny. "Marco hat mir seine Kreditkarte gegeben." Sie verdrehte die Augen. "Lass mich raten... Du willst nicht sein Geld ausgeben." Ich nickte und konzentrierte mich weiter auf die Straße. "Wenn er das nicht wollen würde, hätte er das auch nicht gemacht. Kauf dir, was du willst und du bist glücklich... Und er auch." Ich nickte lächelnd und machte das Fenster runter, um eine Karte für das Parkhaus zu ziehen. "Ich schaue mal." Jenny atmete tief ein und aus und sagte nichts mehr.
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Der Nachmittag war echt cool und ich konnte entspannt mit den Mädels shoppen gehen. Natürlich habe ich mich dann dazu überreden lassen, mir ordentlich Klamotten zu gönnen. Ich kann das gar nicht aufzählen was alles, aber es ist so viel, dass ich zwischendurch mal eine Ladung Tüten ins Auto bringen musste. Als ich bei uns Zuhause ankam, stellte ich mein Auto ab und schrieb Marco über Whatsapp, dass er runter kommen sollte. Solange blieb ich im Auto und wartete, bis die Haustür aufging. Ich stieg auch aus und öffnete den Kofferraum. "Was los, Schatz?!", fragte er und sah irgendwie erschrocken aus. Ich lachte. "Gar nichts.", sagte ich und nickte zum Kofferraum. Er verstand. "So gehört sich das." Er lächelte und küsste mich. "Müssen wir jetzt das Ankleidezimmer ausbauen?" "Quatsch." Wir mussten beide lachen und Marco nahm sich so viele Tüten, wie er konnte. Ich nahm den rest und schloss das Auto ab. "Krieg ich das auch gleich zu sehen?" "Ich wollte das sowieso waschen. Wenn du willst, kannst du mir helfen ausräumen und Preisschilder abmachen." Er nickte. Zusammen gingen wir rein und brachten alles ins Ankleidezimmer. Ich zog erstmal Jacke und Schuhe aus und nahm zwei Gläser und eine Flasche Wasser mit. Marco lag mit seinem Handy auf dem Rücken auf dem Boden zwischen den ganzen Tüten. Ich musste leise lachen und machte mit meinem Handy ein Foto. Ich hatte allerdings vergessen, den Ton und Blitz aus zu machen und Marco kriegte das mit. "Ey." "Oh Baby, nicht schmollen.", sagte ich und stellte alles ebenfalls auf den Boden. Ich setzte mich neben ihn und gab ihm einen Kuss. "Dann wollen wir mal anfangen." Ich nahm die Schere, die ich ebenfalls mitgebracht hatte und räumte nach zu nach alles aus. Manche Tüten schmiss ich in den Mülleimer, manche behielt ich. Irgendwie war das ein Tick von mir. "Wieso warst du am Anfang so dagegen, mit meinem Geld shoppen zu gehen?", fragte Marco mich und ich zuckte mit den Schultern. "Du hast es ja schon gesagt. Deinem Geld. Das ist mir ein bisschen unangenehm, das Geld auszugeben. Aber wenn ich dann in dem Laden war, war das irgendwie vergessen." Ich lachte und schaute auf den Boden. Marco küsste mich. "Wenn ich das nicht wollen würde, hätte ich dir das nicht erlaubt." Er zwinkerte mir zu. Ich seufzte und schmiss alle Schilder von den Klamotten dann in den Mülleimer. Beim Ausräumen hatte ich alles nach Farben sortiert zum waschen. "Wie lange hast du morgen Dienst?" Ich drehte mich zu Marco um. Wir standen mittlerweile in der Küche und Marco saß mit seinem Handy auf dem Sofa. Was macht der bitte die ganze Zeit an dem Teil? "Ich muss eigentlich bis 14 Uhr arbeiten und wollte danach ins Fitnessstudio, wieso?" "Ich frag nur. Und was ist mit übermorgen?" Ich lehnte mich misstrauisch an die Arbeitsplatte. "Was wird das?", fragte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust. "Ich hab was geplant." Ich zog die Augenbrauen hoch und stieß mich ab und ging zu ihm ins Wohnzimmer. "Sagst du mir auch was?" Er schüttelte lächelnd den Kopf. Spinner. "Also Freitag hab ich frei." "Sehr gut. Halt dir den Tag auch frei und nehm dir nichts vor." Ein bisschen verwundert bin ich schon, aber ich lass mich überraschen. "Hast du Hunger?" Ich nickte. "Sollen wir Toast Hawaii machen?" Ich nickte wieder eifrig und lächelte. "Voll süß, wie deine Augen strahlen." Ich vergrub mein Gesicht im Kissen und legte mich ganz aufs Sofa. Marco kam und legte sich auf mich. Ich musste amfangen zu lachen. "Du bist schwer.", kicherte ich und er fing an mich zu kitzeln. "Bitte... lass... es...", brachte ich hervor und versuchte mich aus seinen Armen zu befreien. "Ich liebe dich.", hauchte Marco mir zu und lehnte seine Stirn an meine. "Ich dich auch."
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Halli Hallo :)
Ich würde mich über Rückmeldung freuen... :)
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Wohl doch nicht die große Liebe?! (Marco Reus FF)
FanfictionErst nach ihrer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe Alex, trifft Luisa ihre wahre und große Liebe. Welche Hürden muss Luisa nehmen und warum ist vielleicht doch Alex der Richtige?! ~ Ich update immer dann, wenn ein neues Kapitel fertig ist. ~ Freue mich...