Kapitel ~22

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* 6 Monate später *
Luisa' s Sicht:

Mittlerweile ist es fast ein halbes Jahr her, dass Marco und ich über Kinder gesprochen haben und uns geeinigt haben, dass ich die Pille absetze und wir es versuchen. Jetzt versuchen wir es schon so lange, aber es klappt nicht. Denkt er... Heute hat Marco Geburtstag und ich habe ein ganz besonderes Geschenk. Ich bin nämlich schwanger und das in der 7. Woche. Ich weiß es seit circa einer Woche und Marco will ich es heute erzählen. Er schläft noch, aber ich bin schon in der Küche Frühstück machen. Als alles fertig war, ging ich ins Schlafzimmer und musste direkt lächeln. Er ist direkt auf meine Seite gerollt, als ich aufgestanden bin. Wie süß. Ich kletterte auf seine Seite und setzte mich im Schneidersitz neben ihn. Ich strich Marco über die Wange und strich ihm einmal durch die Haare. Langsam öffnete er seine Augen. "Alles Gute zum Geburtstag mein Schatz.", flüsterte ich und lächelte ihn an. Auch er grinste mich an und zog mich direkt zu sich unter die Decke. "Danke.", flüsterte er zurück und küsste mich. "Magst du nicht dein Geschenk haben?", fragte ich ihn nervös, weil ich mich schon die ganze Zeit darauf freue, ihm das zu sagen und bin auf seine Reaktion gespannt. "Du bist ja aufgeregter als ich." Wir mussten beide lachen. Ich stieg dann aus dem Bett und ging ins Ankleidezinmer und suchte die Box. Ich hatte eine Geschenkbox gekauft, wo ich kleine Babyschuhe reinstellte hatte und das erste Ultraschallbild unseres Baby beigetan hab. Grinsend ging ich zurück ins Schlafzimmer, wo Marco schon im Schneidersitz auf dem Bett saß. "Bitteschön.", grinste ich und setzte mich an das Ende des Bettes. Marco lächelte und öffnete zuerst die Schleife, die drumherum war. Dann nahm er den Deckel ab. Sein Lächeln verschwand aus seinem Gesicht und seine Lippen formten sich zu einem O. "Das ist... das kann...", stotterte er und nahm das Ultraschallbild in die Hand. Ich lachte und sagte erstmal nichts. "Wir werden Eltern?" Ich nickte. Marco legte alles auf den Nachttisch, stand dann auf und kam auf mich zu. Er zog mich nach oben direkt in seine Arme und umarmte mich so fest er konnte, ohne mir wehzutun. "Aber wieso?" Ich lachte. "Was wieso?" "Ich dachte immer, dass wird nichts, weil wir es immer wieder probiert haben und alle Tests negativ waren." "Ich bin in der 7. Woche. Und man wird ja nicht sofort schwanger." Jetzt lächelte er mich auch an. "Das ist so unglaublich toll. Ich weiß nicht, was ich sagen soll." "Sag gar nichts. Ich habe Frühstück gemacht. Wir essen jetzt erst, dann kuscheln wir uns aufs Sofa und heut Abend kommen doch alle Gäste." Er nickte. "Das mit dem Frühstück wird ab sofort geändert. Ich werdr jeden Tag dafür verantwortlich sein, dass du und unser Baby Frühstück bekommt." Wie süß er ist. Hoffentlich bekomme ich auch mehr als nur Frühstück. Zusammen gingen wir in die Küche und frühstückten. Marco bestand darauf auch alles alleine wegzuräumen, was mit natürlich freute. Also, wenn das jetzt immer so abläuft, dann kann ich mich damit anfreunden. "Schatz! Jetzt komm!", rief Marco mittlerweile schon zum dritten Mal. Ich war grad im Bad Zähne putzen und Marco wollte unbedingt kuscheln. Ich trottete zu ihm ins Wohnzimmer und legte mich zu ihm. Sofort legte er seine Hand unter mein Pullover und streichelte meinen Bauch. "Du Schatz?", fragte ich ihn vorsichtig. Er sah mich an. "Ich möchte dich was fragen." Sofort schüttelte er den Kopf. "Den Heiratsantrag macht immer der Mann." Ich lachte los. Geniale Reaktion. Das wollte ich ja gar nicht fragen. "Nein, das will ich dich gar nicht fragen." Er atmete aus. "Was denn dann?" "Es ist so, dass ich es für die beste Lösung halte, wenn ich mich ganz dem Hausfrau und Mutter sein widme. Also nicht mehr arbeiten gehe. Es ist jetzt nicht so, dass ich mich auf deinem Geld ausruhen will oder so, aber..." "Ich verstehe dich. Ich finde es vollkommen in Ordnung. Es ist sogar besser, wenn du hier bleibst, dann habe ich keine Angst, wenn du auf der Arbeit bist." Ich küsste seine Wange. "Und am wichtigsten ist, dass es meinen beiden Prinzessinen gut geht." Ich drehte mich zu ihm. "Deine beiden Prinzessinen? Du willst ein Mädchen?" Er nickte. "Also eigentlich ist es mir egal, aber insgeheim will ich schon ein Mädchen, weil die immer so aussehen wie ihre Mutter. Und du bist wunderschön, deswegen weißt du. Und ich will gar nicht so oft Fußball spielen, dazu haben wir ja auch noch Nico." "Oh Marco. Wir werden sehen, was es wird. Hauptsache gesund." "Darf ich das heute Abend auf der Party unseren Freunden sagen?", fragte er mich. Ich schmunzelte. "Ja, kannst du." Ich freue mich schon riesig auf die Feier, die übrigens im Vip-Bereich im Stadion stattfindet, mit 100 engsten Freunden und Familie.

Wohl doch nicht die große Liebe?! (Marco Reus FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt