Luisa' s Sicht:
Nach der Arbeit hatte ich mich schnell umgezogen und bin dann zu meinem Anwalt gegangen. Wir haben alles geklärt und nächste Woche werde ich die Scheidung unterschreiben. Heute hatte ich irgendwie viel zu tun. Es war jetzt halb fünf durch und ich kam gerade erst aus der Kanzlei. Jetzt muss ich noch zu meinem Vermieter, um das alles abzuklären. Ich würde vorrübergehend bei Marco einziehen, weil ich eigentlich keine andere Möglichkeit habe. Wir sind zwar erst circa eine Woche zusammen, aber was soll ich machen? Meine Mutter fragen? Der lag ich schon nach der Trennung von Alex auf der Tasche. Naja. Ich ging in das Büro, wo mein Vermieter sitzt. "Hallo Frau Marquard.", sagte er und reichte mir die Hand. "Guten Tag Herr Nowak." "Schön, dass Sie hier her kommen können. Setzen Sie sich doch." Er nickte auf den Stuhl und ich setzte mich. Er setzte sich dann auf seinen Stuhl und sah mich an. "Also, wie ich in dem Brief schon erwähnt hatte, muss ich Ihnen die Wohnung kündigen, weil ich sie selber brauche." Ich seufzte. "Ja, das habe ich gelesen. Ich habe auch vorübergehen eine neue Unterkunft." "Okay. Normalerweise bin ich dazu verpflichtet, Ihnen eine neue Wohnung vorzuschlagen beziehungsweise zu besorgen." Ich schüttelte mit dem Kopf. "Das mache ich alleine." Ich war auch ein bisschen trotzig, kam vielleicht daher, dass ich wieder sauer war und wieder umziehen muss. "Okay, dann bringen Sie mir bitte zum Anfang des nächsten Monats den Schlüssel vorbei." Ich nickte. "Gut. Dann war es das erstmal für heute.", sagte ich und stand auf. Er reichte mir erneut die Hand und verabschiedete sich ebenfalls. Ich ging raus zu meinem Auto und stieg ein. Bevor ich los fuhr, schrieb ich Marco schnell.
Komme jetzt zu dir :*
Hast du was zu Essen? Ich hab Hunger :D
Hunger hab ich wirklich. Ich habe es noch nicht geschafft, irgendwas zu essen. Schnell fuhr ich aus der Parklücke, weil schon der nächste darein wollte.
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"War lecker.", sagte ich und lehnte mich zurück in den Stuhl. Marco lächelte zufrieden. "Ich liebe Pfannkuchen mit Nutella." "Das weiß ich und deswegen habe ich sie dir gemacht." Ich lächelte und setzte mich auf seinen Schoß. "Du bist der Beste." "Ich weiß." Ich schlug ihm gegen die Schulter. "Nicht so frech mein Freund." Er küsste mich kurz. "Fahren wir gleich zu meinen Eltern?" Erschrocken sah ich ihn an. "Wie?" "Na, deine Mutter kenne ich doch schon und ihren Freund auch, aber du kennst meine Eltern noch nicht." Da hatte er Recht. Meine Mutter hatten wir mal zusammen getroffen und da habe ich ihnen das auch gleich erzählt. Marco' s Eltern kannte ich noch nicht. "Okay, können wir. Aber ich muss mich noch anders anziehen." "Wieso?" "So kann ich doch nicht dahin." Er lachte. "Was ist so lustig?" "Du siehst doch gut aus. So wunderschön wie immer." Mhm. Ist klar. "Wenn du meinst. Sie sollen mich ja nicht gleich hassen." "Sie werden dich schon nicht, wegen deinen Anziehsachen verurteilen. Und schon gar nicht mit dem, was du an hast. Das sind ganz normale Klamotten." Ich gab mich geschlagen. "Ist ja in Ordnung..." Ich stand auf und ging in Richtung Badezimmer.
"Bist du jetzt sauer?", fragte Marco mich und lehnte sich an den Türrahmen. "Nein, bin ich nicht." Ich setzte mich auf den Badewannenrand. "Aber?", fragte er und kniete sich vor mich. Gerade fühlte ich mich depressiv. "Nichts ist. Es ist alles gut." Ich versuchte ihn anzulächeln. Marco küsste meine Hände. "Du musst überhaupt keine Selbstzweifel haben. Du bist so hübsch und das werden meine Eltern auch so sehen." Ich stellte mich hin und zog ihn zu mir hoch. "Danke.", flüsterte ich. "Für dich immer." Ich lächelte. "Ich liebe dich." "Ich liebe dich auch." Ich küsste Marco und wusste ganz genau, dass er der Richtige ist.
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Wohl doch nicht die große Liebe?! (Marco Reus FF)
FanficErst nach ihrer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe Alex, trifft Luisa ihre wahre und große Liebe. Welche Hürden muss Luisa nehmen und warum ist vielleicht doch Alex der Richtige?! ~ Ich update immer dann, wenn ein neues Kapitel fertig ist. ~ Freue mich...
