Marco' s Sicht:
"Aha Aha. So ist das also." Marcel sah mich an und zog die Augenbrauen nach oben. "Jaha, ist ja gut." Ich hatte ihm das gerade mit Luisa erzählt, nachdem wir unsere Aussagen gemacht hatten. Wir waren auf dem Weg in die Stadt was essen und wollten heute Nachmittag noch bei mir Playstation spielen. "Dann wollen wir mal sehen, was daraus wird. Auf jeden Fall bist du total verknallt." Ich lachte. "Gut analysiert, ne?!" "Richtig gut." "Okay, dafür lad ich dich ein." "Alles klar." Wir gingen in ein Restaurant und bestellten. Natürlich war Luisa wieder das Thema, was mich langsam nervte. Ja, ich bin verliebt, aber da muss man ja jetzt nicht drauf rum reiten. Wir unterhielten uns und fingen gerade an zu essen, als mein Handy klingelte. Eine Nachricht von Luisa. Ich öffnete sie.
Hey Marco,
ich bin gerade wieder nach Hause gekommen. Es war echt nicht toll bei Alex, aber ich kann dir das jetzt nicht übers Handy schreiben, das ist zu viel. Vielleicht können wir uns heute oder morgen mal sehen? Ich baue gleich die Möbel auf... mit Hilfe natürlich ;-)
Wie war es bei der Polizei?
Luisa :*"Marco man. Jetzt hör mal auf so zu grinsen." "Halt du mal dein Mund, okay?!" Marcel lachte und aß weiter. Ich schrieb ihr schnell zurück.
Hey :)
Es war alles gut bei der Polizei und ich bin Marcel gerade was essen. Vielleicht treffen wir uns heute Abend? Soll ich mit Pizza gegen 19 Uhr vorbei kommen?
Dann will ich aber die Möbel aufgebaut sehen ;-)"Handy jetzt weg und iss. Wir treffen uns gleich mit Robin bei dir. Schon vergessen?" "Ja, ist ja gut jetzt." Als wir fertig waren, bezahlte Marcel. Er hatte mich ja schließlich eingeladen. Dann fuhren wir weiter zu mir, wo Robin schon vor der Tür stand.
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Ich klingelte bei Luisa an der Tür und hielt dann die Pizzakartons wieder fest. Als die Tür unten aufging, drückte ich meinen Rücken dagegen und ging rückwärts ins Haus. Oben im zweiten Geschoss, stand ihre Wohnungstür auf, aber Luisa war nicht zu sehen. Egal. Ich ging einfach rein und schloss die Tür wieder. "Ich bin hier.", rief Luisa aus der Küche. Ihre Küche war ja so zusagen alles. Küche, Wohn- und Esszimmer. Aber richtig groß und modern. Ich fühle mich immer direkt wohl, wenn ich hier bin. Lächelnd ging ich vom Flur in die Küche und sah Luisa an der Spüle stehen. "Hallo.", sagte sie lachend und machte sich die Hände trocken. Ich stellte die Pizzakartons auf die Kochinsel. "Hey.", sagte ich leise und drückte ihr einen zarten Kuss den Mund. "In Eile?", lachte ich und zog meine Jacke aus. "Ne, eigentlich nicht. Wieso?" "Die Tür stand auf und du warst hier?!" Luisa lachte. "Ja, aber das wirst du später sehen." Ich schmunzelte und öffnete die Kartons. "Aber ich muss ja sagen, die Möbel stehen ja." Sie sah mich gespielt empört an. "Und schön sind die auch." "Schleimer." Wir fingen dann auf dem Sofa an zu essen und unterhielten uns. Als wir fertig waren sah Luisa mich an. "Also, ich hab jetzt eine kleine Überraschung." Erwartend sah ich sie an, als sie aufstand und zum Kühlschrank ging. Als sie wiederkam hatte sie zwei Schüsseln mit Vanillepudding und Erdbeeren. "Ich hoffe du magst das?!", lächelte sie und hielt die Schüsseln hin. "Natürlich.", grinste ich und nahm ihr eine ab. Luisa setzte sich wieder neben mich. "Magst du erzählen, wie es heute war?", fragte ich sie. "Ja. Also... als wir da ankamen, hat uns Birgit, unser Hausmädchen kann man sagen, die Tür geöffnet. Alex hat noch geschlafen, also haben wir erst ein paar Sachen aus dem Wohnzimmer und so mitgenommen. Da hat Birgit mir auch gesagt, dass Alex ihr verboten hat, mit mir Kontakt zu haben. Darauf hab ich ihn auch angesprochen, als er runter kam. Er war total abweisend und hat mir Sachen an den Kopf geworfen... da will ich gar nicht drüber reden. Ich bin dann hoch und habe Anziehsachen geholt, alles aus dem Badezimmer eingepackt und bin dann gegangen. Er war nicht handgreiflich, eher das Gegenteil. Desinteressiert und kalt. Dann hat er mir noch die Scheidungspapiere von seinem Anwalt gegeben." Ich musste schlucken. Sie tat mir sehr leid. Erst heiratet sie ihn aus Liebe und dann sowas. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll." "Du musst nichts sagen. Ich werde mir auch einen Anwalt suchen, weil wir das abgemacht hatten, im Falle einer Scheidung, dass wir das Ersparte und alles teilen. Heißt auch Haus, ect." "Sei froh, dass du ihn los bist, das hast du nicht verdient." Sie lächelte und stellte ihre leere Schüssel zu meiner auf den Tisch. "Ich meine es ernst. Du bist toll und hast wad besseres verdient." Luisa rutschte zu mir rüber und küsste meine Wange. "Danke, dass du da bist, Marco." "Natürlich." Ich küsste Luisa und auch sie genoss es. Als sie sich löste, sah ich sie lächelnd an. "Wollen wir es vielleicht doch miteinander versuchen?", fragte ich sie vorsichtig und drückte ihre Hand. Luisa lächelte und nickte. Sie küsste mich und sah mich dann wieder an. "Ich hab mich echt in dich verliebt." Ich lächelte. "Ebenso."
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Wohl doch nicht die große Liebe?! (Marco Reus FF)
أدب الهواةErst nach ihrer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe Alex, trifft Luisa ihre wahre und große Liebe. Welche Hürden muss Luisa nehmen und warum ist vielleicht doch Alex der Richtige?! ~ Ich update immer dann, wenn ein neues Kapitel fertig ist. ~ Freue mich...