「 Teil 3 der »Behind«-Reihe 」
*in sich abgeschlossener Teil, Die vorherigen Teile müssen nicht gelesen werden - ist jedoch empfohlen
» Ich lege meine Arme um seinen seinen Hals und klammere mich an ihn. Als würde er mich vom Ertrinken retten.«
Ebony...
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» Ebony Coraline Stephanie Young!«, brüllt meine Mutter ins Handy.
Ja, ich habe drei Vornamen. Meinen, den meiner Großmutter und den meiner Mutter.
Und letztere ist wieder wütend, weil ich ein weiteres Mal nicht zu einem Essen erschien.
Nichts neues, wenn ich ehrlich bin. Jedes Wochenende hin und herzufliegen ist nicht das was ich machen will. Ich bin an ein College weg von zu Hause gegangen, damit ich meine Ruhe hab. Meine Ruhe von diesen Essen, den Verkupplungsversuchen, meine Eltern, die Fake Society, mein altes Leben.
» Ich habe gesagt, dass ich für die Midterms lerne, Mutter.«, gebe ich zurück. Versucht den wütenden Unterton, dem ihren so ähnlich klingt, zu unterdrücken. Selbst wäre es mir nicht gelungen, hätte es mich nicht interessiert. » Ich habe keine Zeit zu euch zu kommen und mich von euch verkuppeln zu lassen. Ich habe dir schon oft genug gesagt, dass ich keinen Freund-«
» Dean.«
Ich verstumme, versteife mich. Alles in meinem Körper schlägt in Alarm um. Panik. Angst.
Bleib kühl.
» Was ist mit Dean?«, frage ich mit einer Ruhe in der Stimme, die man nicht erwarten würde. Etwas was ich die letzten Jahre perfektioniert habe.
Wenn alle Menschen um dich herum falsch Lächeln, dir falsche Komplimente machen, falsches Mitleid geben, lernt man genau das zu sein. Falsch.
Nur dass ich das nicht für meinen Vorteil nutze, sondern zum Selbstschutz.
» Dean war dieses Wochenende hier. Ihr müsst das zwischen euch-«
» Nein.« Ohne weiteres lege ich auf. Meine Mutter versteht nicht, dass ich Dean nicht mehr sehen will. Unsere Beziehung ist nicht so stark, dass ich ihr erzählt habe, was genau damals passiert ist. Sie denkt bis heute, wir hatten einfach nur eine Meinungsverschiedenheit und ich hätte überreagiert.
Dass wir es klären sollten. Es wäre gut für uns beiden. Wir kommen beide aus guten Verhältnissen.
Aus Verhältnissen wo Treue in jeder Form keinen Wert hat.
Aber so bin ich nicht und ich werde es niemals sein.
Es gibt so viel mehr als ein guter Stammbaum und viel Geld. Ich will keinen BWL Schnösel - nichts gegen Leon, aber der ist eh mit Ivy zusammen. Ich habe nicht mal eine Ahnung was Dean macht, aber ich kann mir genau das vorstellen. Ob er sich durch, das College vögelt und ein Mädchen nach dem anderen hintergeht? Wahrscheinlich. Ob es mich interessiert? Eigentlich nicht. Trotzdem knackt mein Herz ungesund in meiner Brust.
Meine Mutter würde es nicht verstehen, sie würde sagen » Jeder macht mal Fehler. Du musst darüber stehen.«
Das was jede Mutter sagt, in Büchern, in denen mich über diese Frauen aufrege.. Meine Mutter wäre eine von ihnen. Aber es nicht von ihr zu hören, macht es nicht real. Daran halte ich fest, auch wenn es mir bewusst ist. So ist es nur eine Vorstellung.