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Wir saßen zusammen. Eng aneinander gekuschelt. Das tat er früher nie. Mich so nah ran lassen. Es war so schön ihn zu fühlen. Sein Herz wie es schlägt. Sein Atem und seine Wärme, die er ausstrahlte. Dann wollte ich auch seine Arme sehen und schob sein Sweatshirt hoch.

"Was tust du?" Stimmt er wusste ja noch nicht von meinem Armfetisch. Davon habe ich nur Cody erzählt.

"Deine Arme. Ich liebe dieses Kräftige, sehnige." Dann spannte er kurz an und ich erschrack kurz. Die Arme wurden steinhart. Wow! Dachte ich mir.

"Was noch? Arme? Nur Arme?" Ich schüttelte den Kopf. Dann stieg ich auf ihn und legte sein Bauch frei dabei strich ich mit den Fingern über den Seitenmuskeln die das V bildeten und fuht tief runter. Ich biss mir dabei auf die Unterlippe. War total fasziniert von seinem perfekten Körper. Als ich die Hose ein Stück runterziehen wollte, stoppte er mich.

"Nicht so gierig. Das siehst du alles noch früh genug." Er strich dann plötzlich mit seinen großen Händen über meine Schenkel. Ich atmete etwas schwerer. War aufeinmal steif wie ein Brett. Sein Grinsen wurde wieder so keck und gleichzeitig verführerisch. Er rutschte bis zum Arsch und krallte sich in diesen. Ich merkte dann wie sein Freund anklopfte und das machte mich noch heißer.

"Ich könnte dir jetzt ganz einfach den Slip zur Seite schieben." Kam es ganz unerwartet von ihm. Ich schaute ihn ziemlich baff an und wollte wieder runter, aber er hielt mich fest.

"Was ist? Nicht mehr interessant genug? Willst du nicht wissen wie er sich anfühlt?" Ich fing an teils Schnappatmung zu bekommen. Wenn er wüsste wie geil ich auf ihn bin. Aber mit Cody im Nebenzimmer wohl keine gute Idee.

"A-aber ..." Ich schluckte schwer. Versuchte den Kloß aus meinen Hals zu bekommen. Er schien es zu genießen wie nervös ich wurde. Zog dann leicht am Slip. Beugte sich etwas vor und schob mich weiter auf sich drauf. Als er dann tatsächlich  unter den Slip fasste und ich seine Finger an meiner Mitte spürte, musste ich vor schreck ein Geräusch unterdrücken. Ich legte mir die Hände aufs Gesicht. Konnte ihn nicht mehr in die Augen sehen. Es war mir mega peinlich.

"Nimm die Hände weg Prinzessin. Oder ich schnüre sie dir auf dem Rücken fest." So schnell waren meine Hände noch nie unten.

"Ich will deine Reaktionen genau sehen."  Ich wollte das er aufhört. Ich war voll fertig. Mein ganzer Slip war nass und das gefiel ihm wohl auch noch. Ich beugte micg dann vor. Legte mein Kopf auf seine Schulter und fing an zu flehen.

"Bitte ..."

"Ok. Wer nicht will." Sein Blick dazu war so gemein. Er genoss es mich zu ärgern und zu reizen.
Das bitte klang vielleicht nach nicht, oder ich kann nicht mehr. Aber nur weil ich mehr wollte. Plötzlich erfasste er sanft mein Kinn und wollte das ich näher komme. Ich beugte mich vor. Mein Atem immer noch schnell. Sein Daumen glitt über meine Unterlippe. Mein Mund war leicht geöffnet vor Erregung. Er blickte mir das erste mal so tief in die Augen wie noch nie. Und das von sicj aus. Lange. Es war ungewohnt. Er packte mich dann und legte mich auf die Couch. Er blieb geschickt wie er war zwischen meinen Beinen. Drückte sich an mich. Fuhr mit einer Hand über den Schenkel hoch bis unter mein Oberteil.

"Du fühlst dich unglaublich gut an." Hauchte er mir entgegen.

"Und du kannst viel mehr haben. Das alles gehört jetzt dir ... tat es immer." Lächelte ich. Daraufhin küsste er mich.

"Ich kann immer noch nicht glauben das du mich willst. Das ich dich besitzen darf." Er schien sehr dankbar. Ich fand es komisch, da ich es eher andersrum empfand und ich dankbar sein müsste. Da ich nie wirklich glaubte, dass mich jemand lieben könnte. Ich strich sein Haar zurück, dass zwischen meinen Fingern wieder vorfiel. Seine tiefen Blicke waren so anders. Es war irgendwie merkwürdig. Ungewohnt und doch beruhigend und schön. Was ist mit ihm die letzten Wochen passiert, dass er sich so geändert hatte?

"Würdest du ... naja, ich würde dir gern was geben. Beziehungsweise kaufen. Etwas was du tragen sollst. Hoffentlich mit stolz. Ich bin zwar kein typischer Dom, aber ich würde es irgendwie ..."

"Halsband?" Schoss ich hervor. Er musste dann etwas grinsen. Schien wohl die richtige Antwort gewesen zu sein.

"Ja. Wie kamst du jetzt so schnell drauf."

"Tragen, mit stolz. Das hat gereicht. Und was trägt Sub mit Stolz? Halsbänder. Nicht fragen. Wenn ich eines tragen soll tu ich das. Mit Stolz. Für dich Herr." Das schien ihn zu gefallen. Er machte ein ziemlich überraschtes Gesicht. Er hätte wohl nicht gedacht, dass ich da zustimme. Plötzlich hörten wir die Tür vom Büro.

"Ich seh nichts! Muss nur mal Pinkeln." Dann lief er ins Bad. Mason mußte schmunzeln was mich dann auch zum kichern brachte. Er lag ja immer noch auf mir.

"Du solltest runter. Er denkt sonst wirklich wir betreiben ihr Sauereien."
Mason stieg dann von mir runter und zog mich sanft in die Senkrechte.
Er wollte gerade was sagen als Cody zwischenplatzte.

"Ich hoffe ich störe euch nicht, aber wer hat Hunger? Wir könnten uns was holen." Ich sprang dann auf und richtete mir meinen Rock. Beide schauten mich an.

"Ich mache meinen Männern was." Grinste ich und merkte erst dann, wie falsch das klang. Obwohl es ja fast stimmte.

"Ich meine euch Männern?" Cody musste dann lachen.

"Wirklich? Überleg nicht immer so viel. Deine passt schon. Ich bins ja auch irgendwie, meine kleine." Wie immer eine lockere und süße Reaktion.

"Aber du musst dir keine Mühe machen. Du musst nicht weiter Hausfrau spielen." Ich schüttelte den Kopf, da ich das gerne tat. Es war wie dienen. Und sie glücklich sehen gab mir ein gutes Gefühl.

"Ich spiele nicht. Tu es gern. Und ich kann meinem Herrn endlich zeigen was ich kann." Mein Blick dabei schien in förmlich aus den Socken zu hauen. Ich wollte zeigen, dass ich eine gute Frau und hörige Sub war. Mir war es wichtig ihn glücklich zu machen, so wie er mich.

Different Faces Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt