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Auch zuhause war es nicht das gleiche ohne ihn. Die Wohnung wirkte irgendwie leer. Ohne Teddy wäre ich wahrscheinlich vereinsamt. Gerade hatte ich gekocht und es mir mit einem Block und einem Stift auf dem Balkon Gemütlich gemacht. Langsam fing ich an zu zeichnen, während dessen schweiften meine Gedanken in Richtung Julian. Was da alles hätte passieren Können. Was wenn Julian jetzt Tod wäre? Was wenn er mich getroffen hätte? Stopp! Zwang ich mich. ‚Hör auf mit dem was wäre wenn auf!' und das stimmte. Ich sollte mir weniger Gedanken darum machen als um das was die Realität ist. Meine Gedanken führten mich weiter zu dem Kleinen Mädchen von gestern. Wie es ihr wohl ging? Warum so ein Kleines Mädchen?
Als meine Gedanken wieder auf das Papier vielen, viel mir auf wen ich da zeichnete. Ich zeichnete meine Oma. Schon viel zu lange habe ich nicht mehr an sie gedacht. Dennoch merkte ich das eine Stütze in meinem Leben fehlte. Als hätte man einem Tisch ein Tischbein abgeschnitten, ich erinnere mich das ich das gleiche bei Layla gefühlt habe. Und ebenso das Gleiche als ich merkte das meine Eltern mich nicht mehr liebten. Wie kann dieser Tisch noch stehen? Durch viele anderen Menschen die ihn Repariert haben, unteranderem Lea, Lisa und Julian.
Ein Flauschiger Hunde Kopf schob sich auf meinen Schoß. „Na mein Großer." Ein grummeln entfuhr im. Die Zeichnung Legte ich bei Seite und wand mich Teddy zu. Meine Füße legte ich auf dem Tisch ab. Teddy nahm immer mehr von mir ein bis er komplett auf mir lag. Seine Rute bewegte sich in Flüssigen Bewegungen und er döste weg. Sicherheitsalbert stellte ich mir einen Wecker für eine Stunde, denn auch ich wurde langsam müde. Nach und nach fing ich an die Schiffe zu beobachten. Ein, zwei, drei Frachter, Vier Containerschiffe und ein Polizeibot. Danach hörte ich auf zu zählen. „Komm wir gehen im Bett weiterschlafen." Sagte ich an meinen Hund gewandt und öffnete die Balkontür. Dieser erhob sich langsam und Folgte mir rein. Drinnen zog ich mich um und Kuschelte mich in meine Decke ein. Der Hund Landete ebenfalls auf meinem Bett und Legte sich auf meine Füße. Lange dauerte es nicht bis er neben mir lag. Alleine in der Wohnung zu sein Fühlte sich nicht richtig an. Mir ist durchaus bewusst das ich etwas Für Julian empfinde, allerdings habe ich keine Ahnung wie er das sieht. Vielleicht findet er mich auch nervig und doof. Wobei einige Situationen nicht entstanden wären wäre das der fall gewesen. Irgendetwas an ihm fesselt mich und schreit das ich ihn küssen sollte.
Hoffentlich kommt er bald wieder auf die Wache, ohne ihn geht es dort drunter und drüber. 

Hinter jedem Lächeln Steckt ein GeheimnisWo Geschichten leben. Entdecke jetzt