My starving Brother

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Sayokos POV


Morgens klingelt mein Wecker. Schon vorher war ich bereit, Akito einen Streich zu spielen. Jetzt zeige ich es ihm...ich ziehe mich im Bad um und warte bis er reinkommt, dann sieht er meinen Körper und merkt wie sehr er auf mich steht. Und wenn er dann erst mal von mir verführt ist, wird er alles machen, was ich will. Dann wird mein Leben nicht ganz so wild, wie wenn ich ihn einfach machen lasse. Ich grinse, nehme meine Sachen und gehe glücklich ins Bad. Als ich die Tür öffne, steht der nackte Akito vor mir. Er hat mir meinen Plan geklaut!

„Äh....sorry..." stottere ich und will wieder gehen.

„Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein." grinst er.

„W-Was?" erschrocken sehe ich ihn an, gucke aber gleich wieder weg.

„Versuch nicht mich mit Tricks rumzukriegen, wenn du mir zeigen willst, was du hast, dann kannst du es mir gerne direkt zeigen." Er kommt auf mich zu, schließt hinter mir die Tür ab. Ich werde rot, drücke mich an die Tür. „Also...Klamotten runter." Er fasst mir an mein Oberteil und will es über mir über den Kopf ziehen. „Auch noch ohne BH, mutig..." er leckt sich über seine Lippen.

„Hör auf! Stopp!" sage ich und drücke seine Hände weg, richte meine Sachen.

„Meine kleine Schwester ziert sich also doch. Gehst du jetzt bitte und wartest bis ich fertig im Bad bin?" Ich nicke traumatisiert und gehe zurück in mein Zimmer, ziehe mich dort um.

„So sollte das ganze nicht ausgehen. Aber er sah ziemlich gut aus..." denke ich laut. Dann schüttele ich den Kopf. Es sollte anders herum sein. Er klopft an mein Zimmer.

„Bin fertig." ruft er vor der Tür. Ich gehe raus, wasche mich dann selbst im Bad. Als ich fertig bin räume ich die Unordnung weg, die er gemacht hat, und gehe die Treppen runter ins Esszimmer und dann in die Küche.

„Sind unsere Eltern nicht da?" fragt mich Akito, der schon vor mir hier war.

„Sie arbeiten." sage ich und mache mir Müsli. Er nimmt sich auch welches. Wir setzen uns an den Tisch und essen, danach hole ich meine Schulsachen und ziehe meine Schuhe an. Ich warte auf ihn. Dann gehen wir raus, ich schließe ab. Ich gehe vor, er folgt mir. An der Kreuzung bleibe ich stehen.

„Was ist los, es ist grün?" fragt er.

„Ich warte auf Rina." sage ich, ohne ihn anzusehen. Er seufzt.

„Sayoko!" höre ich sie rufen.

„Guten Morgen Rina." sage ich lächelnd, als das Mädchen mit den schulterlangen, braunen Haaren winkend auf uns zugerannt kommt.

„Hallo Akito, Sayoko hat mir erzählt das ihr jetzt Geschwister seid." sagt sie fröhlich.

„Ja, so oder so ähnlich." meint er nur. Wir gehen gemeinsam weiter, an den Schließfächern lässt Akito uns alleine.

„Er spricht nicht viel, oder?" fragt mich Rina.

„Nicht wirklich." sage ich. Auf dem Weg zur Klasse starren mich alle Jungs verträumt an.

In der Pause kommt Akito in meine Klasse. Die Mädchen werden still und schauen ihn an. Ihm scheint die Aufmerksamkeit nicht wirklich zu gefallen und kommt schnell auf mich zu.

„Hey Sayoko, ich hab mein Essen vergessen, gib mir was von deinem." sagt er.

„Ich hab dir gesagt sei höflicher. So bekommst du nichts von mir, kauf dir doch was." sage ich und beiße provozierend von meinem Brot ab.

„Sayoko, hast du dir endlich einen Freund ausgesucht?" werde ich gefragt.

„Er ist mein Bruder." gebe ich den Mädchen meiner Klasse ihre Antwort.

„Waaas? Wohnt ihr zusammen?" von überall kommen Fragen, die Jungs aus meiner Klasse starren Akito eifersüchtig an und die Mädchen mich. Er seufzt.

„Würdest du mir bitte etwas von deinem Essen abgeben, damit ich nicht verhungere?" fragt er.

„Geht doch." sage ich und geben ihm etwas. Er bedankt sich und geht wieder. Die ganze Pause lang musste ich erklären, wie und warum und wann es dazu kam, dass er bei mir eingezogen ist.

My bitey BrotherWo Geschichten leben. Entdecke jetzt