Ich musterte seine Hand, als wäre sie ein fremdes Lebewesen. Dann schnaubte ich. "Warum gehen wir dann da hin?", fragte ich trotzig und ging an ihm vorbei, ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen.
Ich hörte ihn hinter mir seufzen, ehe er mir mit schnellen Schritten folgte. "Wie ich bereits gesagt habe, treffe ich mich heute mit einem wichtigen Geschäftspartner", erklärte er, während ich auf den Schuhen eilig die Treppe hinab balancierte. Zusätzlich stützte ich mich am Geländer ab.
"Und was hat deine 'Freundin' dann da zu suchen?", fragte ich und machte mit meinen Fingern Anführungszeichen. Wie es der Zufall so wollte, verlor ich genau in diesem Moment meinen Halt und wäre wahrscheinlich die Treppe hinabgeschlittert, hätte Jason nicht rechtzeitig seinen Arm um meinen Bauch gelegt. Wütend schob ich ihn weg. "Ich kann das auch alleine!" Genervt ließ er mich los und beobachtete meine Versuche, möglichst normal die Treppe hinunter zu gehen.
Ich könnte Rachel dafür umbringen, dass sie mir gerade diese Schuhe angequatscht hat! Als ich wieder ins staucheln geriet, reichte es mir. Wütend riss ich die Schuhe von meinen Füßen und rannte zurück in mein Zimmer. Jason zog fragend eine Augenbraue hoch, verharrte aber nach wie vor an Ort und Stelle.
Kurz darauf, kam ich mit beigen Ballerinas zurück, die mir das laufen ziemlich erleichterten. Warum hatte ich mir diese hohen Dinger überhaupt gekauft?
Als ich auf Jasons Höhe war, griff dieser nach meinem Arm und hielt mich eisern fest. "Könntest du dich jetzt bitte zusammenreißen? Ich dachte wir hätten alles geklärt." Ich lächelte zuckersüß. "Und ob! Solange keiner deiner Freunde in der Nähe ist, bin ich nur eine Gefangene. Und jetzt lass mich los!" Mit diesen Worten riss ich mich los und rannte die Treppe hinab. Unten angekommen steuerte ich schnurstracks auf sein Auto zu und ließ ich in die weichen Sitze fallen. Zwei Minuten später saß Jason neben mir und wir konnten los.
Die ganze Fahrt über blieb die Stimmung frostig und wir wechselten kein Wort miteinander. Irgendwann parkte Jason schließlich vor einem riesigen Garten, über den ein Zelt gespannt war. Sprachlos folgte ich Jason in das liebevoll geschmückte Zelt und vergaß sogar eine kurze Zeit meinen Hass auf ihn.
Er hingegen steuerte direkt auf einen etwas älteren Herren zu, der sich angeregt mit zwei anderen Männer unterhielt. Er stoppte jedoch sofort, als er Jason sah. "Jason!", rief er fröhlich und schien mich noch nicht mal zu bemerken. "Freut mich, dich zu sehen? Wie geht es dir?", fuhr er fort und schob ihn eilig zu den anderen Männern. Ich folgte ihnen langsam.
"Freut mich auch sie zu sehen", entgegnete Jason charmant wie eh und je. Ich verdrehte genervt die Augen. Keiner der Männer schien mich auch nur im geringsten zu beachten. Also entschloss ich mich nach Amber und Marc Ausschau zu halten, doch ich konnte sie nirgends entdecken. Ich wollte mich gerade wieder zu Jason gesellen, als eine allzu bekannte Stimme mich innehalten ließ.
"Lizza?"
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Hallo allerseits! :D
Ihr dürft jz gerne sauer sein, denn ich hatte das Kapitel gestern schon fertig, jedoch vergessen zu updaten...
Hoffe es gefällt euch. :)
Bis bald!
~ Eure DarkRose ♡
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Maid Reluctant
RomanceEr hielt mich am Kinn fest, wodurch ich ihn ansehen musste. Ich versuchte all meinen Hass in meinen Blick zu legen. "Du kannst mir nicht entkommen, Lizza!", sagte er bedrohlich. "Du gehörst mir!" ▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪ Diese Geschichte habe ich vor lang...
