Während der gesamten Autofahrt starrte ich Jason heimlich an. Er hatte sich tatsächlich gegen Mariah gestellt, nur um mich zu beschützen! Um ehrlich zu sein, hätte ich das nie von ihm erwartet.
Jason fuhr schweigend nach hause und wollte mir wohl etwas Freiraum lassen, um meine Gedanken zu ordnen. Diese jedoch hatten sich zu einem wirren Knoten verfangen, den ich einfach nicht lösen konnte. Umso glücklicher war ich, als Jason endlich anhielt und ich von der kühlen Abendluft umgeben wurde.
Erleichtert schloss ich meine Augen, als sich plötzlich eine warme Hand um meine schloss. Es war inzwischen dunkel und Jason hatte anscheinend Angst, dass ich wieder abhauen würde. Sanft, aber dennoch bestimmt zog er mich ins Haus.
Dort herrschte Totenstille. Die Mädchen waren anscheinend schon schlafen gegangen. Leise folgte ich Jason die Treppe hoch, der mich sicher durchs dunkle Haus führte. Wieso wir nicht einfach das Licht anmachten, blieb mir ein Rätsel.
Oben angekommen entschied er sich schließlich doch dazu das Licht anzuschalten. Unsicher bewegte ich mich zu meiner Zimmertür und ein peinliches Schweigen entstand.
An der Tür angekommen, drückte ich langsam die Klinke runter. Jason hatte inzwischen seine Zimmertür ebenfalls geöffnet und seine Jacke auf sein Bett geschmissen. Nun stand er unsicher in der Tür und beobachtete mich. Als er meinen fragenden Blick bemerkte, schob er unsicher seine Hände in die Hosentaschen.
"Nun...", begann er hilflos und schien einen Moment zu überlegen, was er jetzt machen sollte. "Gute Nacht", war schließlich das einzige, was er zustande brachte. Ich nickte. "Gute Nacht." Er wartete noch einen kurzen Moment, ehe er das Licht ausschaltete und sich zum gehen wandte.
Ich zögerte. "Jason?", fragte ich schließlich leise. Er blieb fragend stehen und musterte mich besorgt. Ehe ich es mir anders überlegte, lief ich zu ihm hin und schlang meine Arme um seinen Hals. "Danke!", flüsterte ich.
Jason stand wie erstarrt da und musterte mich unsicher, ehe er ebenfalls seine Arme um mich legte und mich somit in eine kurze Umarmung schloss. Verlegen lösten wir uns voneinander und im nächsten Moment, hatte ich die Tür hinter mir verschlossen. Erschrocken lehnte ich mich zurück und dachte darüber nach, was ich eben getan hatte.
Ich hatte ihm meine Schwachstelle gezeigt. Und trotzdem hatte er mir geholfen!
Wie in Trance zog ich mich um und kuschelte mich in mein Bett. Jedoch konnte ich einfach nicht schlafen, weshalb ich lange Zeit einfach nur aus dem Fenster starrte und nachdachte.
Wer weiß, vielleicht war Jason ja doch anders, als ich gedacht hatte...
------------------------------------------
Hallo!
So, ich habe es tatsächlich noch geschafft ein Kapitel zu schreiben und ehrlich gesagt, bin ich überrascht, dass ich das geschafft habe.
Ich weiß, ich update ohnehin schon sehr wenig, aber im Moment schreiben wir ziemlich viele Klausuren und auch sonst habe ich im Moment wenig Zeit. Und wenn doch, dann fehlt mir entweder die Motivation und die Ideen.
Also bitte seid nicht sauer, dass es so lange dauert und es freut mich wirklich, dass euch die Geschichte so sehr gefällt, aver BITTE habt Verständnis dafür, dass ich es im Moment nicht schaffe so oft zu updaten.
Ich gebe mir schon Mühe (auch wenn die Kapis im Moment etwas schlecht sind) und ich weiß selbst, wie nervig das ist wenn seid Ewigkeiten nicht mehr geupdatet wird.
Jedoch hoffe ich, ihr könnt warten und lest weiterhin meine Geschichte!!! :)
Bis dann!
~ Eure DarkRose ♡
DU LIEST GERADE
Maid Reluctant
RomanceEr hielt mich am Kinn fest, wodurch ich ihn ansehen musste. Ich versuchte all meinen Hass in meinen Blick zu legen. "Du kannst mir nicht entkommen, Lizza!", sagte er bedrohlich. "Du gehörst mir!" ▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪▪ Diese Geschichte habe ich vor lang...
