94 Bucky Barnes

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„Dylan, ich", versuche ich schreien hervorzubringen und zu erklären, wieso ich es ihm nicht erzählt hatte

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„Dylan, ich", versuche ich schreien hervorzubringen und zu erklären, wieso ich es ihm nicht erzählt hatte.

Dylan jedoch wendet sich von mir ab und stemmt seine Hände in seine Hüften, während er sich auf seine Unterlippe beißt.

„Dylan", frage ich vorsichtig, doch grade, als ich näher an ihn herantrete, dreht er sich in schnellem Tempo um und wirft mich quasi gegen die Wand hinter mir.

Mein Rücken knackt und ich reiße meinen Kopf in den Nacken.

Schmerzvoll ziehe ich scharf die Luft durch meine Zähne ein.

„Ich hab's ja geahnt, Christine Low", bringt er dann hervor und fährt sich durch sein blondes Haar.

„W-was", stammle ich, während ich versuche den Schmerz in meinem Rücken zu ignorieren.

„Dass du diesen Typen heiß findest".

Kurz fühlt es sich so an, als würde mein Herz nicht mehr schlagen.

„W-wen?"

„Hör auf zu stammeln, verdammt", schreit Dylan.

Dabei schlägt er gegen die Wand neben sich. Ein Abdruck wird auf dieser hinterlassen.
Ich schlage mir meine Hand vor meinen Mund und atme laut ein.

„Diesen Massenmörder, natürlich", schreit er weiter.

„Dylan, ich", versuche ich zu erklären, doch da geht er schon schnellen Schrittes in unser Schlafzimmer und packt seine Sachen in eine große Tasche, die er unter dem Bett hervorholt.

„Ich habe meinen Job größtenteils für uns aufgegeben, Christine! Ich habe meine wertvolle Zeit darein gesteckt, dir Frühstück zu machen, dich auszuführen", sagt Dylan mit bedrohlich leiser Stimme.

Dann macht er schnelle Schritte auf mich zu und drückt mich an eine Wand.

„Und nichtmal Sex habe ich dafür bekommen".

Sein Gesicht ist meinem so nah, dass meine Atmung aussetzt und mir schwindelig wird.

„Dann hole ich ihn mir eben jetzt".

Kraftvoll schmeißt er mich aufs Bett und drückt meine Handgelenke mit seinem vollen Körpergewicht in die Matratze. Ich strample wie wild und schreie laut.

Als er dann jedoch sein eines Knie auf mein linkes Handgelenk drückt und somit seine nun freie Hand auf meinen Mund legen kann, redet er leise auf mich ein.

Ich nehme seine Worte nur gedämpft wahr und kann ihnen keine Bedeutung zusprechen.

Grade als er seine Lippen auf meine drängen will, dreht er sich jedoch schnell um, weil er etwas zu hören scheint und in genau dem Moment werde ich ohnmächtig.

***

„Du siehst ganz schon durcheinander aus".

Ich öffne meine Augen und sehe Bucky, James Barnes, der neben mir sitzt.

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