Husk
Ich kann in seinen Augen sehen, dass er nicht abgeneigt ist, denke ich, während ich ihn ansehe. Vorsichtig neige ich mein Gesicht seinem entgegen. Der perfekte Gentleman war ich heute Abend ja nicht gerade..., geht mir durch den Sinn, als ich darüber nachdenke, ob Angel die Nacht überhaupt mit mir verbringen will. Doch meine Verunsicherung ist völlig umsonst. Als hätte er nur drauf gewartet, reckt er mir seine Lippen entgegen und seufzt, als wir uns berühren. Seine Hand fässt fester nach meiner, während ich mit der anderen Hand sein Gesicht halte.
Der Kuss ist unschuldig und spricht irgendwie vieles von dem aus, was ich nicht sagen konnte. Angel schleicht sich immer weiter ein..., denke ich, während ich seine Hände an meinem Körper spüre.
Es ist, als würde er mich das erste Mal richtig berühren. Ein Schauer läuft mir über den Rücken, doch anstatt den Kuss abzubrechen, vertieft Angel ihn. Schon bald verlässt ein tiefes Knurren meine Kehle, als es mich nach mehr dürstet. „Ruhig, Whiskers, du machst mir noch Angst.", kichert Angel, der so gar nicht klingt, als würde er sich fürchten. Im Gegenteil.
Er klingt als würde er mit jedem verdammten Fegefeuer spielen und verbrennen wollen, denke ich. Eine seiner Hände wandert mein Bein aufwärts und ich höre ihn Seufzen. „Jetzt, da wir wissen, dass das Stockwerk weiterhin uns gehört und wir uns keine Gedanken machen müssen, über weitere Zuhörer... Was hältst du von einer Fortsetzung?", flüstert er mir verführerisch zu, während ich seine Berührungen genieße. „Wenn du drauf bestehst, könnte ich mich vielleicht dazu überreden lassen...", murmle ich, doch ich spüre, wie die Hitze sich in meinem Körper breit macht. Ich will ihn... Ich will ihn so sehr, denke ich.
„Dann komm mal mit, Katerchen... Ich bring dich schon zum Schnurren...", meint er und zieht mich mit sich.
Doch sein Ziel scheint dieses Mal nicht das Bett zu sein. Mit einem sanften Schubser drückt er mich auf die Couch, die neben dem Fenster steht. Die Knie rechts und links von mir platziert, nimmt er auf meinem Schoss Platz, ehe er mich erneut küsst. Seine Hände streifen über meinen Bauch, über die Arme, den Hals und über die Brust. Mit einer lässigen Handbewegung zieht Angel mir die Fliege vom Hals und wirft sie neben sich auf den Boden.
„Husker...", flüstert er mir ins Ohr, ehe er mir zärtlich in die weiche Haut direkt darunter beißt. Ich kann das Stöhnen grad so zurückhalten. Scheiße... Ich will ihn spüren. Ich will in ihn rein, schreit mein Gehirn und ich klammere mich an seine Hüfte, um ihn fester an mich zu pressen.
Angel lacht und nimmt sich meinen Zylinder, den er sich aufsetzt. „Genieß die Show, Husk.", murmelt und steht auf.
Kurz bin ich irritiert von seiner plötzlichen Abwesenheit, doch im nächsten Moment kann ich meine Augen nicht mehr von ihm reißen.
Fuck..., denke ich. Angel tanzt. Bei jedem würde das, was er tut, billig aussehen, doch Angel bewegt sich mit Hingabe und Leidenschaft, dass ich nicht anders kann, als ihn noch mehr zu wollen. Seine Hände bewegen sich um seinen Körper herum, zwischendurch berührt er sich und sein Gesicht verzieht sich zu einem heißem Versprechen. Er bewegt sich ohne Musik, doch in einem verdammten Rhythmus, den nur er wahrnehmen kann. Seine Hüfte kreist geschmeidig von einer Schwingung in die nächste, während seine Beine folgen. Auch ohne Stange, weiß Angel wie er sich zu präsentieren hat.
Und während der ganzen Zeit hält er meinen Blick gefangen. Ich spüre, wie er das nur für mich macht. Wie er sich mir auf die Art hingibt, die er vorgibt. Seine Augen werden dunkler, als er den Zylinder von sich wirft und beginnt seine Jacke aufzuknöpfen. Mit einer geschmeidigen Bewegung rutscht sie ihm von den Schultern, ehe er mit seiner Hose fortfährt. Nur in seinen Stiefeln kommt er auf mich zu. Verdammt, ist dieser Typ heiß, denke ich, als ich hart schluckend versuche wieder zu Verstand zu kommen.
Doch Angel lässt mir keine Ruhe. Er kniet sich vor mich hin und lässt die Hände über mein Knie, über die Oberschenkel zu meiner Brust fahren. Eine heiße Spur zieht sich über meinen ganzen Körper und ich will ihn nur noch berühren. Doch als ich die Hand ausstrecken will, packt Angel sie mit einer Hand und drückt sie auf die Couch. Seine Lippen verziehen sich zu einem gefährlichen Lächeln, während seine Augen mich anfunkeln. Ein tiefes Knurren verlässt meine Brust, doch er lässt sich davon nicht abschrecken.
Mit einer geschickten Handbewegung öffnet er meine Hosenträger und wirft sie von meinen Schultern. Unendlich langsam befreit er meinen Schwanz, der im sanften Licht der Lampen feucht glänzt.
„Er scheint schon ganz aufgeregt zu sein...", murmelt Angel, ehe er sich über die Lippen leckt.
Die Geste raubt mir fast den Verstand und ich drücke mich gegen seine Hände. Doch er will mich anscheinend noch nicht loslassen. Wir beide wissen, dass ich es drauf ankommen lassen könnte... und dass ich ihn niemals gewaltsam zurückstoßen würde, denke ich und gebe mich geschlagen. „Braves Katerchen.", flüstert er und beugt sich vor.
Seine Lippen beginnen damit meinen Bauch zu küssen, langsam und ausgiebig beschäftigt er sich mit meiner Haut, ehe er weiter wandert. Immer wieder schaut er zu mir hoch und stachelt mich noch mehr an, ihn zu wollen.
„Angel... Spiel keins deiner fucking Spiele mit mir...", stöhne ich irgendwann, als ich den Druck kaum noch ertrage. „Niemals...", antwortet er und wendet sich mit den Lippen endlich der Stelle zu, die am heißesten brennt.
Seine Zunge wandert über die Spitze meiner Erektion, während Angel jeden Tropfen zu genießen scheint. Scheiße... Er spielt dieses Spiel so verdammt gut..., bekomme ich zusammen, während ich versuche nicht zu laut zu keuchen, als er mich tiefer in seinen Mund nimmt.
„Fuck...!", stöhne ich, als er die Lippen schließt und beginnt, mein hartes Fleisch mit seiner verdammt beweglichen Zunge zu bearbeiten. Sein Spiel aus Lutschen, sanftes Beißen, Reiben und Ziehen, treibt mich immer weiter und irgendwann ist es mir egal, dass er mich stöhnen hört. „Shit, ist das gut... Fuck... Süßer... Ah... Hör nicht auf...", stöhne ich und Angel lässt meine Hände los. Ich greife in seine Haare, doch versuche ihm immer noch dem Raum zu geben, sich jederzeit zu befreien. Weich und samtig fühlen sie sich zwischen meinen Fingern an, während ich jedes Gefühl genieße, das er in mir weckt.
Doch als ich spüre, das er mich zu weit treibt, stoppe ich ihn. Mit einem schmatzenden Geräusch lässt er mich frei und ich kann mir gerade auf die Lippe beißen, um nicht wieder zu Fluchen. „Ey. Ich war fast fertig.", fährt er mich an, doch ich kann sehen, dass er eigentlich was anderes will.
Ich ziehe seinen Mund zu mir, beiße ihm zärtlich in die Lippen, ehe ich mit seiner Zunge spiele. Der Kuss ist langsam, doch intensiv.
Als er sich zurückzieht, scheint er ganz benommen zu sein, doch sein Blick steht in Flammen.
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Loser Lover (HuskerDust)
FanfictionHusk x Angel!! Achtung! Boyslove Inhalte! LEMON-Kapitel! Der letzte Abend vor der Auslöschung und der Alkohol fließt. Schon seit ner Weile merkt der sonst so offene, flirtfreudige Angel, dass ihn der mürrische und verschlossene Barkeeper Husk nicht...
