Angel Dust
Noch immer hält Husk meine Hand fest, auch wenn die Engel bereits verschwunden sind. Charlie hüpft aufgeregt um ihren Vater herum, der genauso hektisch wirkt. Sie fällt ihm um den Hals, während sie immer wieder sagt, dass sie es fast geschafft hat.
Vaggie steht glücklich daneben und betrachtet ihre Freundin liebevoll. „Scheiße... Das klingt echt nach fucking Arbeit.", meint Cherri, die mit einer roten Nase auf meiner anderen Seite auftaucht.
„Ich will ja nichts sagen, aber seid ihr zwei Pissnelken aneinander geklebt? Und übrigens... Die riesige Bisswunde an deinem Hals, Angie... Viel zu auffällig. Scheiße, was treibt ihr zwei da eigentlich?", fügt sie hinzu, zeigt auf unsere Hände, ehe sie sich mit den Finger gegen den Hals tippt. Husk wirft mir einen Blick zu, ehe ich ihn seufzend loslasse. Ich will eigentlich nicht, aber ich bin echt fucking müde, denke ich.
„Fick dich, Cherri... Wirklich...", antworte ich erschöpft. Fuck... Molly ist im Himmel. Sie... hats wirklich geschafft, denke ich, doch eigentlich sollte es mich nicht wundern. Wenn jemand es schafft, dass die fucking Seele in den Himmel kommt, dann Molly, lächle ich innerlich, während ich an meine jüngere Zwillingsschwester denke.
Ihre langen blonden Haare, um die ich sie immer so beneidet habe, sowie ihre leuchtend grünen Augen, die meinen so ähnlich waren. Als wir klein waren, waren wir wie Pech und Schwefel, erinnere ich mich.
„Herzlichen Glückwunsch, Angel. Du scheint der Erlösung immer näher zu kommen.", wendet sich Alastor an mich. „Sein Wunsch scheint in greifbarer Nähe zu sein. Du scheinst die beste Chance zu sein, dass das Hotel funktioniert. Er wird alles tun, damit du in den Himmel kommst...",gehen mir Husk Worte durch den Sinn.
Er wird alles tun... Und ich habe nur einen Wunsch, denke ich und mein Blick wandert zu Husk, der Niffty auf dem Kopf klopft und sie lobt. Er lächelt, während sich das kleine Hausmädchen an die Schleife klammert. Seine Flügel schimmern im sanften Licht der Lampen. Ich wende den Blick ab und sehe den Höllenbaron vor mir an.
Und fasse einen Entschluss. „Danke! Ich hoffe, dass mich nichts dazu bringt Scheiße zu bauen.", antworte ich, worauf hin er seine die Augenbraue hebt. „Nun... Das wollen wir ja nicht...", sagt er leise und wendet sich ab.
Charlie ist in Feierlaune und lässt Husk den Alkohol in Strömen ausschenken. Selbst Luzifer scheint wohlgesinnt, während er an einem Glas Wein nippt und Alastor nur hin und wieder böse anfunkelt. Mit jeder Stunde, die vergeht, wächst in mir mein Plan. Anfangs nur ein Wunsch, ist es mittlerweile mein Rettungsseil aus der Hölle, denn ohne das, werde ich nicht aufsteigen. Scheiße... Ich hoffe, ich überlebe das, denke ich, doch nur ich kann das tun. Kein Druck oder so..., raune ich mir selbst zu.
Es ist bereits spät, als alle sich verabschieden. Husk wirft mir einen fragenden Blick zu, als er vor dem Fahrstuhl steht, doch ich schüttle den Kopf. „Geh schon mal vor. Ich hab noch was zu erledigen.", antworte ich.
Fast erwarte ich, dass er mich fragt, doch Husk bedrängt mich nicht. Sein Blick ist neugierig, doch er schweigt.
Nie würde er Antworten verlangen..., haucht eine Stimme in mir und ich bin ihm wieder dankbar.
Emily hat gesagt, die Antworten liegen in meiner Hand, erinnere ich mich und denke an Husk festen Griff. Auch wenn ich noch nicht aussprechen kann, was es ist, weiß ich es wahrscheinlich schon lange. Und ich weiß genau, welches Gebot ich erfüllen soll. Und dafür muss ich jetzt eben durch die Scheiße gehen, schreie ich mich selbst an.
Meine Schritte sind fest, während ich das mir unbekannte Stockwerk betrete. Ein Schatten reiht sich an den nächsten und mir läuft ein Schauer über den Rücken, doch ich kehre nicht zurück.
Shit. Ich mag ein verfickter Taugenichts sein. Aber ich tue das hier nicht für mich!, schalle ich mich, als ich die Hand hebe und klopfe.
„Angel.", begrüßt mich Alastor, als sich die Tür öffnet. Er tritt zur Seite, damit ich eintreten kann. Sein Zimmer ist ordentlich, fast schon gemütlich, doch weiter hinten scheint sich eine Art Wald zu erstrecken.
Einen Moment lang glaube ich sogar den Geruch von Kiefer und Moos in der Nase zu haben, doch der Augenblick vergeht. Kurz bin ich verwirrt, doch ich habe keine Zeit für Irrungen. „Was führt dich zu mir?", will der Höllenbaron wissen, ehe er mir einen mit der Hand zu verstehen gibt mich auf die Couch zu setzen. Er nimmt mir gegenüber auf einem roten Sessel Platz und schaut mich auffordernd an.
„Ich will, dass du Husks Seele freilässt.", antworte ich mit fester Stimme, doch spüre wie mir der Schweiß an der Schläfe entlang rinnt. Einen Augenblick lang ist es ruhig, doch dann bricht mein Gegenüber im schallenden Gelächter aus, was abrupt endet.
„Nein.", lächelt er mich an. Wütend will ich aufspringen, doch ich versuche mein Temperament zu zügeln.
Nagut, du Wichser... Dann, auf die andere Art und Weise, denke ich und schlage die Beine übereinander. „So? Schade... Ich habe gehört, dass es dir unglaublich wichtig ist, dass ich in diesen beschissenen Himmel komme. Und Emily hat mir heute - wie du sicher mitbekommen hast - gesagt, dass ich verdammt gute Karten habe und nicht mehr viel fehlt.", beginne ich, während ich meine Fingernägel betrachte, obwohl ich sie am liebsten zerkauen würde.
Ruhig Blut..., versuche ich mich zu runterzubringen. „Wäre doch echt beschissen, wenn ich jetzt anfange Fehler zu machen und in alte Muster verfalle, oder? Es ist ja so schwer nicht einfach loszugehen, mir Drogen zu klauen und damit Charlie und ihre Idee zu hintergehen. Ich meine, du kannst warten, bis Cherri oder irgendein anderer Fucker es vor mir schaffen...", führe ich fort. Sein Gesicht lächelt immer noch, aber der Schatten hinter ihm wird größer und dunkler. Als würde er ohne seinen Körper agieren, spüre ich sein Näherkommen und wie die Lichter flackern. Shit! Shit! Shit!, kreischt es in mir, doch ich gebe noch nicht auf.
„Versuchst du mich zu erpressen, Angel?", fragt er leise, die Stimme kriecht in meine Ohren. „Ich sollte dich warnen... Mit jemanden wie mir, spielt man nicht...", fügt er hinzu, was ich ihm sofort glaube. Das Bild von Husk mit Fat Nuggets auf seinem Bauch schießt mir in den Sinn.
Weiter!, schreie ich mich an.
„Ich mache dir ein Angebot, Smiles. Gib Husk seine Seele und ich reiße mich verdammt nochmal zusammen und erfülle diese verfickte Liste.", gebe ich zurück.
Im nächsten Moment ist er bei mir und beugt sich tief über mich. Seine ganze Erscheinung ist fucking gruselig und ist spüre die tiefe, alte Macht, die er ausströmt. Panik ergreift von mir Besitz, Kälte packt mein Herz, zerquetscht es, während mein Körper beginnt zu zittern.
Ich presse die Augen zusammen, versuche die Angst zu verdrängen, als etwas in mir aufleuchtet. „Du bist... besonders, Angel. Mehr als du denkst.", flüstert Husk in mir. Seine Berührungen sind warm und zärtlich. Seine Küsse und Worte waren immer ehrlich. Husk würde hier nicht sitzen und sich einscheißen. Er würde verfickte Scheiße nochmal kämpfen!, denke ich und als ich die Augen öffne, kann ich Alastor nur angrinsen. Meine Hand wandert zu meinem Hals, die Finger berühren das Band, das mich an ihn bindet. Der Blick des Höllenbaron streift mich und er weicht zurück.
„Du weißt, dass wenn ich seine Seele befreie, er nicht mehr an dieses Hotel gebunden ist. Er kann wieder in sein altes Leben als Höllenbaron zurück, könnte dich verlassen. Du weißt nicht, wer Husker gewesen ist, bevor er hier war. Du könntest eine sehr, sehr böse Überraschung erleben.", sagt er leise, doch ich halte an dem fest, woran ich glaube.
„Ist mir egal... Auch wenn Husk gehen sollte und sein fucking Leben von früher weiterlebt. Auch wenn er jemand anderen findet und seine Seele dadurch befreit wird... Ich...", beginne ich, doch unterbreche den Satz, denn ich traue mich nicht die Worte zu sagen, die mein Leben beenden könnten.
Hitze steigt in meine Wangen, während mir die Last der Gefühle bewusst wird.
„Du liebst ihn.", beendet Alastor meinen Satz stauend. Ich zucke zusammen, als er es ausspricht, doch widerspreche ihm nicht. Noch nicht, flüstert eine Stimme in mir. Alastor kehrt zu seinem Platz zurück, der Schatten verschwindet, während es in dem Raum wieder warm und hell wird.
„Du weißt, ich liebe es mit anzusehen, wie Seelen sich anstrengen und etwas nachjagen, was unerreichbar scheint. Dieses Hotel... Du hast recht, ich will, dass es ein Erfolg wird.", sagt er und scheint kurz nachzudenken.
„Wenn es mich Huskers Seele kostet, gebe ich sie gerne her. Doch solltest du einen Fehler machen... Solltest du nur einmal schwanken, schwöre ich dir, zerquetsche ich euch beide.", erklärt er mir ruhig und ich nicke. Er schnippt und in seiner Hand taucht eine goldene Schriftrolle auf. Sie öffnet sich vor meinen Augen und ich sehe Husks Unterschrift zusammen mit einer roten Feder, von der ich sofort weiß, dass es seine sein muss. „Du bist dir also sicher, dass du den wahren Husker kennen lernen willst?", fragt Alastor nochmal, doch ich kann nicht zurück.
„Ich kenne den wahren Husk, nichts wird irgendwas ändern.", antworte ich. Der Höllenbaron lächelt, ehe er die Augen schließt. Im nächsten Moment entflammen die Schriftrolle und die Feder, die Asche fällt zu Boden und verschwindet.
Irgendwo im Haus ist ein lauter Schrei zu hören. „Achja... Ich hätte dir sagen sollen, dass eine Seele manchmal ziemlich schmerzhaft sein kann.", fügt Smiles hinzu, als ich aufspringe.
Schnell laufe ich zur Tür, doch Alastor hält mich auf. „Hier... Gib das bitte Husker. Nun kann er wieder spielen.", sagt er und drückt mir einen seltsamen Koffer in die Hand, ehe er mich aus dem Zimmer wirft.
Verwirrt sitze ich einen Augenblick lang mit dem Ding in der Hand auf dem Flur, als mir die Schreie wieder einfallen.
Voller Panik drücke ich den verdammten Knopf des Fahrstuhls, spüre wie Angst mir die Luft raubt. Scheiße... Ich hoffe, ich habe keinen verdammten Fehler gemacht!, schreie ich mich an.
Tausend Bilder fluten meinen Kopf, als ich endlich vor seiner Tür stehe. Ich hole tief Luft und drücke sie auf.
Vor mir liegt das Zimmer in Trümmern. Federn aus den Kissen schweben in der Luft, die Couch und der Tisch sind zerstört.
Der Spiegel über der Kommode liegt in Scherben. Das Hemd, das Husker getragen hat, liegt in Fetzen vor mir auf dem Teppich. „Husk...", flüstere ich, als ich die offene Balkontür sehe. Ich lege den Koffer aufs Bett und sehe mich um. Schnell versichere ich mich, dass es Fat Nuggets gut geht, der anscheinend unter dem Bett Schutz gesucht hat und trete auf die Plattform, die Husk so sehr liebt.
Der miefige Geruch der Hölle tritt mir entgegen, doch ich achte nicht drauf. Ich bin alleine. „Scheiße... Husk... Wo bist du?", flüstere ich, als mich etwas von der Seite packt. Mit einem spitzen Schrei werde ich in die Lüfte gehoben, während meine Finger sich in Fleisch krallen und meine Beine nutzlos in den Wind treten. Riesige rote Schwingen und goldene Augen tragen mich weiter in den Höllenhimmel.
Einen kurzen Moment lang bin ich erleichtert, doch der Griff ist zu fest, seine Krallen spießen in mein Fleisch und ich merke, dass das nicht mein Katerchen sein kann.
„Uff!", mache ich, als ich unsanft auf dem Dach aufkomme. Kurz bleibt mir die Luft weg, doch ich schaffe es gerade noch anzusehen, als Husk sich auf mich stürzt. Ein tiefes Knurren entkommt seiner Kehle, während er mich an den Händen auf die Dachplatten drückt. „Fuck... Husk... Du tust mir weh!", sage ich, doch als ich endlich in sein Gesicht sehe, halte ich inne.
Das ist verflucht nochmal nicht Husk!, denke ich, als ich das wilde Fratze sehe, die ihre Zähne fletscht und noch lauter knurrt. Sein Fell ist aufgeplustert, die Schwingen haben einen dunklen Schatten. Ist das... der wahre Husk? Wird er dazu, nur weil seine Seele zurück ist?... Verfluchte, Scheiße!, schreie ich innerlich, doch auch anderes Gefühl macht sich in mir breit. Fucking Wut brodelt in mir hoch.
„NEIN! DU ELENDES ARSCHLOCH! ICH HAB MICH MIT ALASTOR ANGELEGT, DAMIT DU DEINE FUCKING SEELE WIEDER BEKOMMST! DAS BIST DU NICHT!", rufe ich ihm entgegen und stemme mich gegen seine Hände. „Du bist ein Schwächling, Husker! Ein mieser Wichser! Deine Seele ist nicht alles, was dich ausmacht. Shit! Schau in dein verdammtes Herz! Dort ist auch ein Teil von dir! Der verfickte Teil, der die ganze Zeit da war!", brülle ich weiter. Seine Zähne verfehlen meinen Hals nur knapp, als er zuschnappt. Das kleine silberne Herz klappert gegen meine Haut. „Scheiße... Husker...", sage ich leise und starre ihn an.
Bitte... Komm zurück zu mir..., bettle ich, als ich spüre, wie ich keine Chance gegen ihn habe. Noch nie hatte ich eine wirkliche, reale Chance...
„Wenn du mich töten willst... dann tue es. Wenn ich sterben muss, dann durch deine Hände, Whiskers.", flüstere ich und höre auf mich zu wehren. Tränen brennen in meinen Augen. Ich dachte... Ich dachte, wenn er seine Seele bekommt... hätte ich eine Chance..., denke ich traurig, als ich spüre, wie das verdammte Salzwasser über meine Wange rinnt.
Ich kann Husk Atem spüren, doch ich denke nur an seine sanften Hände. An sein Lachen und die liebevolle Art, wie er sich um mich kümmert. Seinen Ausdruck in den Augen, als er mir die Kette umbindet. Wie er mir immer wieder Blicke zuwirft, wenn er denkt, niemand sieht zu ihm.
Und plötzlich spüre ich, wie etwas auf meine Wange tropft. Als ich die Augen öffne, beugt sich Husk über mich. In seinen Augen schimmern Tränen. „Angel... Shit. Hab ich...", beginnt er, doch seine Stimme bricht.
Vorsichtig lässt er meine Hände los. „Was... Fuck. Ich hab...", fängt er wieder an und starrt auf seine Hände. „Ist das dein Ich, wenn du deine Seele zurück hast? Wir sollten uns ein Safeword überlegen, wenn du so grob wirst.", erwidere ich. „Meine... Seele?", fragte er und seine Augen leuchten auf. „Wie... Er würde nie... Scheiße... Du...", stammelt er und packt mich bei den Schultern. Seine Augen sind vor Panik und Furcht weit aufgerissen.
„Verfickte Scheiße, Angel! Was hast du dem Motherfucker gegeben!?", schreit er mich an, seine Krallen schneiden in meine Schultern. „Apfelkuchen... Ah... Fuck..", rufe ich und er lässt mich los. „Das ist unser Safeword? Ein fucking Apfelkuchen?", will er wissen, doch ist nun etwas ruhiger. Seine Hände lösen sich und er schaut sich besorgt meine Haut an. „Scheiße...", raunt er mir zu, doch ich ignoriere seine Sorge.
„Ich habe Alastor direkt nichts gegeben. Deine Seele für meine Anstrengung, in den Himmel zu kommen. Er wollte auf keinen Fall, dass alles für die Katz ist.", antworte ich, woraufhin er überrascht inne hält. „Du hast ihn erpresst?", will Husk wissen. „Ich hab ihm klar gemacht, dass er Karten hat, die ich gerne hätte, um mein Spiel zu Ende zu spielen. Er will mich ja als Gewinner sehen.", erkläre ich. „Ich hab meine Seele wieder... Ich bin frei.", flüstert Husk. Er ist frei..., er könnte mich verlassen, denke ich, als ich an Alastors Worte denke.
Plötzlich spüre ich seine Arme um mich, er presst mich an seine Brust, während er sein Gesicht an meinem Hals legt. „Angel... Du hast... Du hast mich befreit. Scheiße. Er hätte dich töten können. Fuck... Ich war noch nie so wütend, so voller Angst... Und gleichzeitig so unendlich dankbar.", flüstert er, ehe er mein Gesicht in seine Hände nimmt und mich zwingt ihn anzusehen. Seine Augen glühen. „Das war so dumm... Doch ich bin dir so fucking dankbar.", sagt er leise, ehe sich seine Lippen auf meine legen. Sanft küsst er mich, immer und immer wieder flüstert er, wie dankbar er ist.
„Tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe.", sagt er, als er seine Stirn gegen meine presst. „Was war das bitte für eine Scheiße?", will ich wissen und zupfe ein Stück Fetzen von seinem Hemd aus der Hose. Er seufzt, doch trotzdem antwortet er mir. „Meine Seele... ist sehr mächtig. Als Höllenbaron hat man besondere Kräfte, manche sind psychisch, andere physisch. Manche Begabungen werden stärker, Magie und fucking Schatten begleiten dich. Als sie in mich zurückgeströmt ist... War da plötzlich dieser unendliche Hass und Zorn. Angel... Meine Seele ist nichts schönes, glänzendes. Ich habe schreckliches getan, was sie oft genug zerfickt hat. Seelen können nicht alles tragen, ohne dass man zu einer Bestie wird. Ich hab vergessen, wie es ist ein Mensch zu sein, als ich sie hatte. Deswegen war es zwar scheiße, als Alastor sie mir genommen hat, aber ich konnte... neu anfangen. Als sie zurückkam... Ich konnte diese Macht kurz nicht kontrollieren.", erklärt er.
„Was hat dich... wieder normal werden lassen?", will ich wissen. Husk greift nach meiner Hand, schaut sie sich kurz an, ehe er wieder meinen Blick einfängt. „Egal, in welchem Zustand ich bin, deine Tränen... Zerficken alles in mir. Sie erschüttern mein Inneres auf allen Ebenen. Hier...", beginnt er und berührt seinen Kopf mit meiner Hand, ehe er sie sich auf das schlagende Herz legt. „Und hier... Ich will nie der Grund dafür sein...", antwortet er, ehe er den Blick abwendet. Ich beuge mich vor und schaue ihn von der Seite an. Fuck..., denke ich, als das Gefühl in mir auflebt, sich kaum noch kontrollieren lässt.
„Dann versprich mir etwas... okay?", verlange ich. „Was immer du willst, Süßer.", sagt er und mein Herz flattert. „Ich... Ich will nicht alleine in den Himmel. Ich weiß, du sagst, deine Seele sei hinüber. Doch wenn ich, auch ohne eine Seele anscheinend in den Himmel kommen kann. Dann reicht vielleicht dein gutes Herz dafür aus. Husk... Bitte... Versprich mir, dass du mit mir kommst.", bitte ich.
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Loser Lover (HuskerDust)
FanfictionHusk x Angel!! Achtung! Boyslove Inhalte! LEMON-Kapitel! Der letzte Abend vor der Auslöschung und der Alkohol fließt. Schon seit ner Weile merkt der sonst so offene, flirtfreudige Angel, dass ihn der mürrische und verschlossene Barkeeper Husk nicht...
