Kapitel 20 - Ungesagte Worte (🍋!!!)

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Angel Dust

Als ich wieder auf seinem Schoß Platz nehme, spüre ich, wie mein Körper vor Aufregung zittert. Fuck, ich kanns gar nicht erwarten ihn in mir zu spüren, denke ich. Sein Stöhnen und seine Finger in meinem Haare, haben mich so dermaßen angeturnt, dass es mir egal gewesen wäre, ob Husk bereits in meinem Mund kommt. Ich hätte ihn mir danach trotzdem geschnappt, kichere ich innerlich, doch bin trotzdem froh, dass er mich aufgehalten hat.
Ich ziehe das Kondom aus der Couch hervor, das ich vorhin platziert habe, als Husk ein bisschen abgelenkt war. Mit einer schnellen Bewegung ziehe ich das Gummi über seinen Schwanz, der ganz aufgeregt zuckt bei meiner Berührung. „Da ist ja jemand wirklich ungeduldig...", kichere ich, während Husk nur mit einem Knurren antwortet. Seine Hände legen sich um meine Hüfte und er zieht mich über sich.
Als ich endlich bereit bin und sein Schwanz in der richtigen Position liegt, zieht Husk mich zu sich und verschließt meinen Mund wieder mit seinen Lippen. Langsam dringt er mich ein, lässt mich gemächlich runter gleiten, genau im richtigen Tempo, damit ich alles spüre.
Ich stöhne gegen seinen Mund, klammere mich an seinen Hals, während er mich ausfüllt. „Gott... Er fühlt sich so fucking gut in mir an. Scheiße, bist du heiß.", stöhne ich, während meine anderen Hände über seine Brust wandern. Husk reibt sein Gesicht an meinem Hals entlang, als würde er mich inhalieren. Als er endlich vollständig in mir ist, scheinen wir beide einen kurzen Moment zu brauchen, um uns zu beruhigen.
Scheiße, klopft sein Herz schnell, denke ich, als meine Hände die Schläge spüren.
Husk küsst mich auf die Stirn. „Bereit?", raunt er mir zu und ich nicke.
Mit einer geschmeidigen, schnellen Bewegung stößt er in mich. Mit jeder Betätigung seiner Hüfte wird sein Rhythmus ist geschmeidiger, lange, harte Stöße, die immer wieder die besonders gute Stelle in meinem Inneren treffen und mich aufstöhnen lassen. Er weiß genau was er tut, denke ich, während ich mich immer mehr fallen lasse. Jedes verdammte Schild, jede Mauer, jede Wand reißt Husk ein und dringt tief in mein Inneres. Ich habe keine Seele mehr... Aber anscheinend ist mein Herz auch schon verloren..., stelle ich fest, doch verliere den Gedanken in den Bewegungen.
Ich halte mich an seinen Schultern fest, während Husk weiter seine Hüfte bewegt. Seine Lippen bewegen sich über meinen Hals und jedes Mal, wenn er in meine Haut beißt, stößt er fester zu. Die Kombination raubt mir die Sinne und ich kann Schmerz und Lust nicht voneinander trennen.
„Komm schon, Katerchen... Schneller... Fester... Nimm mich härter!", feuere ich ihn an. Sein Knurren hallt noch in meiner Brust wieder, während er das Tempo anzieht. Ich will ihn nie wieder loslassen, lass mich einfach hier und jetzt sterben..., bitte ich irgendjemanden, von dem ich überzeugt bin, dass er mich nicht hören kann.
Husk drückt mich fester in die Seiten, packt mich mit seinen Krallen, immer an der Grenze zwischen der süßen Pein und der Begierde.
Immer wieder stöhne ich seinen Namen, kann keinen richtigen Satz mehr bilden. „Angel... Fuck... Das ist so verdammt gut. Du fühlst dich so fucking perfekt an... So unglaublich gut...", seufzt Husk und flucht noch mehr. Seine Worte berühren mich innerlich, zerspringen Ketten, die sich um mich gelegt haben. Ich spüre, wie ich unter seinen Aussagen förmlich innerlich dahin schmelze.
Ich kralle mich in seinen Rücken, ziehe die Fingernägel über seine Haut, höre sein lautes, kehliges Stöhnen, während ich in seinen Hals beiße. Seine Stöße werden härter, als würde er den letzten Funken Zurückhaltung verlieren. „Mehr... Verdammte Hölle... Mehr...", stöhne ich, als ich spüre, dass ich komme. Der Orgasmus baut sich immer mehr in meinem Inneren auf. Das Kribbeln in mir breitet sich durch meinen Körper aus und ich ziehe mich fester an Husk. Plötzlich packt er meinen Schwanz. „Shit... Nein... Fuck!", fluche ich, als ich laut aufstöhne und in seine Hand komme. Scheiße... ich konnte nichts machen, denke ich, peinlich berührt, doch kann nicht lange meinen Gedanken nachhängen. Mit einem weiteren, tiefen, harten Stoß spüre ich, wie auch Husk in mir kommt und sich an mich klammert. Gefühlte Minuten lang keuchen wir einfach und spüren die Wellen der Lust über uns.
„Scheiße... Sorry... Fuck... Ich war am Limit.", raunt er mir zu, die Stimme immer noch belegt. Seine Arme legen sich um mich und ziehen mich an seine Brust. Immer noch in mir umarmt er mich fest, als würde er mir irgendwas sagen wollen.
Ich hab ihm auch was zu sagen, spüre ich in mir. Ich nehme sein Gesicht in meine Hände und zwinge ihn, mich anzusehen. Seine goldenen Augen glühen noch, während seine Lippen sich zu einem zaghaften Lächeln verziehen.
Mein Herz macht einen Sprung, ehe es schneller schlägt. Einen kurzen Augenblick verschlägt mir der Moment die Sprache.
Ich habe so viele Männer in mir gespürt, ich habe so viele Male Sex gehabt, doch nie... habe ich mich so gefühlt, wie in diesem Augenblick, denke ich und fühle mich Husk nicht nur körperlich verbunden. In Sekunden erinnere ich mich an Momente, die wir miteinander erlebt haben, wie Husk mich behandelt hat, wie er mit mir gesprochen hat, wie sich seine Hand in meiner anfühlte.
Das Gefühl von seiner Haut auf meiner, wie wir miteinander lachen und singen. Dass er sich kümmert, egal ob es um mich oder die Dinge geht, die mir wichtig sind.
Meine Augen brennen und ich sehe sofort, wie Husks Blick besorgter wird. „Scheiße, wenn du mich jetzt fragst, ob du mir wehgetan hast, breche ich dir den Penis. Gib mir ne fucking Minute...", sage ich, während ich versuche, die Tränen zurückzuhalten. Doch eine kleine Bitch löst sich aus meinen Augenwinkeln und fließt hinab. Husk schweigt, doch seine Hand gleitet über mein Gesicht, wischt das beschissene Wasser fort und legt sie an meine Wange. „Danke..., dass du diese Hölle mit mir verbringst.", ringe ich mir ab, obwohl ich so viel anderes zu sagen hätte. Nicht heute... nicht jetzt, beschließe ich und genieße es, dass Husk mich wieder in eine Umarmung zieht.

Im Bett liegt Fat Nuggets an meine Brust gedrückt, während Husk sich von hinten an mich presst und so laut schnurrt, dass ich mir sicher bin, dass Cherri davon wach wird - obwohl sie so weit unten schläft. „Du klingst wie ein Motor... oder ein guter Vibrator.", murmle ich und kraule Fat Nuggets über den Kopf.
Ich spüre, wie sich die Arme fester um mich schließen. „Ich hoffe, ich bin besser als ein beschissener Vibrator.", meint der Barkeeper. „Wenn du meine bescheidene Meinung hören willst - Bist du.", gebe ich zum Besten, ehe ich die Augen schließe. „Dann ist dieser Punkt ja geklärt.", raunt er, doch seine Stimme klingt müde. „Schlaf, Katerchen...", flüstere ich, ebenfalls übermannt von Müdigkeit.
Sein Schnurren wiegt mich in den Schlaf, während ich mein Schweinchen an mich presse.

Mit einer seltsamen Leichtigkeit im Herzen verlasse ich den Fahrstuhl, während ich das Lied summe, dass mich irgendwie immer an Husk erinnert. „Hmmm... Loser...lalala", zwitschere ich, als ein kurzes Pling anzeigt, dass ich das Erdgeschoss erreicht habe.
„Und du bist dir sicher, dass du das so durchziehen willst?", höre ich Vagina fragen. Schon so früh am Morgen dabei für fucking Ordnung zu sorgen, was?, seufze ich, als ich nachsehe mit wem sie redet. „Darauf kannst du Gift nehmen, Bitch. Ich zieh die Sache durch, wie eine Line von Body eines fucking heißen Sündigers.", entgegnet meine beste Freundin und ich halte inne.
„Dass du von Drogen sprichst, während du ihnen gerade abschwörst spricht nicht unbedingt für dich, Cherri...", meint der Exengel. WTF?, schießt mir durch den Sinn. „Du willst aufhören?", mische ich mich ein und stehe nun hinter den beiden Frauen. Vaggie hat eine Tüte mit Pillen in der Hand, die in allen möglichen Farben und Formen fröhlich vor sich hin schimmern.
Fuck... Damit könnte man sich glatt noch mal in die Hölle ficken lassen. Shit... Wo hast sie so viel Stoff her?, frag ich mich, doch schaue wieder auf Cherri, die mit den Schultern zuckt. „Angie! Genug mit dem Katerchen gebumst? Wo ist denn Captain Spaßbremse?", versucht sie das Thema zu wechseln, doch so leicht lasse ich mich nicht davon abbringen.
„Unter der Dusche. Du willst wirklich einen "Cold Turkey" durchziehen? Bitch, du gibst den Löffel ab, noch bevor wir Charlie dazu bekommen können dich "Bitch" zu nennen.", gebe ich zurück und verschränke die Arme vor der Brust, während die anderen gegen die Hüfte gestemmt sind. „Wenn du den Shit hinbekommen hast, dann schaffe ich das locker, Arschloch!", sagt sie und zeigt mir den Finger. Ich werfe Vagina einen Blick zu, doch sie zuckt nur mit den Schultern und verschwindet mit der Tüte. So viel gutes Zeug wird jetzt wahrscheinlich im fucking Klo runtergespült..., trauere ich ein bisschen.
Seufzend schaue ich auf mein Handy und wende mich ihr wieder zu. „Okay. Ich kümmere mich um dich. Valentino hat sich eine höllische Grippe eingefangen und ausnahmsweise ist er mal ans Bett gefesselt.", antworte ich und verliere ein bisschen was von dem Glücksgefühl. Fuck... Ein kalter Entzug ist echt nicht witzig... Was denkt sie sich dabei?, will ich wissen, doch eigentlich weiß ich, dass sie einfach neu anfangen will. Vielleicht... Will sie auch ihre Seele retten... Dann ist das zumindest ein Schritt..., denke ich.
Der Fahrstuhl kündigt sich an und Husk kommt verschlafen in die Lobby. Durch sein Gähnen sind seine scharfen Zähne zu sehen und ich kann nicht verhindern, an die vergangene Nacht zu denken.
„Angie... Du sabberst...", meint Cherri, ehe sie die Augen verdreht. Als ich Luft hole, stoppt sie mich mit einer Handbewegung. „Wenn du jetzt anfängst von eurem verdammten Sex zu erzählen, dann wird das fucking härter als jeder Entzug.", fügt sie hinzu und steht auf.
„Wenn du unbedingt auf mich aufpassen willst, dann musst du das leider getrennt von dem Wichser dort drüben tun. Ich geh jetzt auf mein Zimmer...", sagt sie und zeigt auf Husker, der darauf nur mit einem Finger antwortet.
„Wie du meinst, Bitch...", gebe ich zurück und folge ihr.

Loser Lover (HuskerDust)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt