Die Verhandlungen für den Tag sind beendet. „Es freut mich, dass wir bislang noch eine Einigung für jeden Punkt gefunden haben. Wir sollten das für morgen so beibehalten."
Nachdem die Uchiha und Senju den Raum verlassen haben, fängt Masako Kubo ab und zwingt ihn, zu bleiben und ihr ein weiteres Mal zuzuhören.
„Denkst du, ich merke nicht, wenn du den Wachen vorschreibst, sich hinter dir zu positionieren?" meckert sie, und Kubo seufzt. Leugnen kann er das schlecht, also muss er es runterspielen.
„Ich habe niemandem etwas vorgeschrieben."
„Stimmt, du hast Druck aufgebaut und sie quasi genötigt. Was ist dein Plan? Willst du meine Autorität untergraben?"
Kubo blickt sie stumm an. Von welcher Autorität spricht sie? Den Titel Feudalherr benutzen, um jedem zu drohen? Aber er ist derjenige, der Leute nötigt? Welch Ironie, solche Vorwürfe ausgerechnet von Masako zu erhalten.
„Hör gefälligst auf damit, oder willst du, dass ich meinem Vater davon erzähle?"
Und da ist sie wieder. Eine Drohung.
„Natürlich nicht," gibt er nach. Er kann ihre Briefe auch einfach abfangen. Bis der Feudalherr davon erfahren würde, wäre die ganze Sache schon längst vorbei. Aber dann würde er im Nachhinein riskieren, dass der Feudalherr ihm noch größere Probleme macht.
Ein Lächeln legt sich auf Masakos Lippen, das Kubo als bösartig betiteln würde.
„Wie wär's denn nun eigentlich mit meinem altbekannten Vorschlag? Schließ dich endlich meiner Leibwache an, Kubo. Nun, wo Nori sowieso verloren ist, kannst du diese Position ohne Sorge antreten. An meiner Seite wird man dich viel mehr respektieren als an der Seite dieses Scheusals. Du brauchst dich nicht mehr andauernd in Gefahr zu bringen, und du wirst viel angemessener für deine Arbeit entlohnt. Das ist die Chance für dich, ein Talent nicht zu vergeuden."
Kubos Blick ist düster, auch wenn er versucht, ruhig zu bleiben. Er kann schon gar nicht mehr an zwei Händen abzählen, wie oft sie ihn bereits versucht hat, anzuwerben. Und obwohl sie vielleicht recht mit ihren Worten haben mag, ist seine Antwort klar. Selbst wenn man Nori eines Tages erfolgreich hinrichten sollte, würde er eher mit ihr zusammen sterben, als in Masakos Diensten zu stehen.
„Meine Antwort ist nein."
Masakos Blick wird merklich wütend.
„Und womit habe ich deine Abfuhr dieses Mal verdient? Ich, die Tochter des Feudalherren, mache dir ein Angebot, das alles in deinem Leben verbessern würde. Wie kannst du das einfach ausschlagen?"
„Ganz einfach, weil es meine Pflicht ist, Nori zu beschützen."
„Und was bitteschön bindet dich an diese Pflicht? Ich kann meinen Vater jederzeit davon überzeugen, dass er dich stattdessen zu meiner Leibwache macht!"
Kubos Blick ist ernst. „Es ist nicht der Feudalherr, dem ich meine Treue geschworen habe, sondern Nori, und deswegen kommt das Angebot nicht in Frage."
Masako ist irritiert. „Du hast ihr die Treue geschworen? Diesem tollwütigen Monster, das ganze Clans einfach ausgelöscht hat?!"
„Nein, ich habe meine Treue der Frau geschworen, die tagtäglich dafür kämpft, ein Ziel zu erreichen!" Kubos Stimme wird unweigerlich lauter, was Masako zusammenzucken lässt. Bis jetzt hat er noch immer die Ruhe bewahrt.
„Und was für ein Ziel wäre das?" will sie wütend wissen.
Kubo hält inne. Ja, was für ein Ziel hat Nori? Den Feudalherren töten? Masako für Shous Tod büßen lassen? Das Feuerreich reformieren? Er weiß es nicht.
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Riversides
Fiksi Penggemar(abgeschlossen) Nori wird von Hashirama und Madara aus dem Fluss gerettet, doch ist sie darüber nicht allzu glücklich und offenbart den Beiden, dass sie von ihren jüngeren Brüdern beobachtet werden. Tobirama ist als einzigem klar, dass irgendetwas m...
