Kapitel 38

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„We actually did it...", murmelte Samu leise in ihr Haar und sie lächelte, während sie ihre Hand in seine schob. „We did!" Er strich über ihren Babybauch und seufzte. „Ich rede with Mikko and only if du bist wirklich fine, physically, dann gehen wir morgen to Helsinki. I put you through way too much already!" Sie lächelte schwach und drückte seine Hand. Es war einfach typisch er und beruhigend sah sie zu ihm hoch. „Uns geht es gut. Wir sind gesund und wollen nach Hause, nach Helsinki! Nur ein bisschen Bauchschmerzen..." Er lächelte verliebt und küsste sie noch einmal bevor er aus dem Fenster sah. Andreas parkte gerade vor der Wohnung der Sängerin ein und während Samu ihr aus dem Auto half, dachte der Anwalt angestrengt nach. Der Richter selber hatte noch vor dem Angriff auf die Schwangere zu weiteren Maßnahmen gegen ihren Ex geraten und was eben passiert war...
Er schüttelte den Kopf. Er musste dringend mit Yvonne reden, denn das einfach unausgesprochen unter den Tisch zu kehren war keine Lösung. Es waren genug Zeugen da gewesen, die das gesehen hatten und so würde es auch keine Schwierigkeit sein, ein Näherungsverbot oder ähnliches zu erzielen.

Doch sie schien gerade auf keinen Fall irgendwie darüber reden zu wollen und nachdem auch Samu vorher geschwächelt hatte, konnte er es irgendwie verstehen. Diese Familie hatte wenigstens ein paar Stunden oder Tage ihren Frieden verdient und durchatmend kam Yvonne vor ihrer Wohnungstür zum Stehen. Nachdem sie hier heute Morgen nervös gegangen war, Angst gehabt hatte Samu nicht rechtzeitig zu sehen und auch noch den Rechtsstreit zu verlieren, kam ihr das hier jetzt fast schon unreal vor und langsam schloss sie auf. Sie wusste, dass Samus Jungs, Saskia und ihr Sohn dort drinnen auf die Neuigkeiten warteten und so betrat das Paar den Flur. Es dauerte keine Sekunde, da standen die sechs schon angespannt vor ihnen, doch auf Rikus Arm lag Charlie und schlief. Es war später Mittag, also bereits die Zeit für seinen Mittagsschlaf und so bemühten sich die Anwesenden alle möglichst leise zu sein. Kurz sah die Sängerin unentschlossen zu ihrem Freund hoch, doch dieser grinste nur breit und machte einen Schritt auf seinen besten Freund zu.

„Can I please take MY son to bed?", fragte er grinsend und nahm ihm den Dreijährigen einfach ab. Ohne sich noch einmal umzudrehen, dafür mit einem umso mehr strahlenden Lächeln, ließ er die Truppe im Flur stehen und brachte Charlie ins Bett. Es dauerte wirklich einige Sekunden, doch dann konnte er ein lautes, wenn auch unterdrücktes Jubeln hören und leise jammernd, wurde auch Charlie in seinen Armen wach. „Papa?" Der Blonde lächelte und drückte ihm einen Kuss ins Haar. Das nun als auch rechtlicher Vater des Kleinen zu hören, ließ sein Herz erneut schmelzen „Alles gut Lion, schlafen! Ich bin immer da...", er schmatzte nur leise und drückte im Halbschlaf seinen Kuschelhasen an sich, bevor er sich in der Bettdecke vergrub mit der er zugedeckt wurde. Er vertraute dem finnischen Musiker bedingungslos und wenn sein Papa sagte, dass alles gut war, musste das ja wohl auch stimmen. So schlief er schnell wieder ein und seufzend strich Samu sich eine Träne aus dem Auge. Wenn es um Familie ging war er schon immer Nahe am Wasser gebaut gewesen und mit einem letzten Blick auf den kleinen jetzt-Haber schloss er die Tür.
Doch als er sich umdrehte, wurde er fast von seinen besten Freunden begraben und begann leise zu lachen. Bis eben war die Gruppe noch um seine schwangere Freundin versammelt gewesen. „Boys..." Mikko gab ihm einen Klapps auf den Hinterkopf. „Du Idiot hast es wirklich geschafft! Zweifacher Vater, nicht dass ich es nicht gewusst habe, aber es ist vorbei!" Der Frontmann grinste nur stolz. Ihn rührte es zu sehen, wie sehr sich seine engsten Freunde für ihn freuten und auch Raul zog ihn nochmal fest in seine Arme. „Ich bin stolz auf dich Samu...", murmelte er leise. „Du hast so gekämpft!" Er lächelte dankbar und nickte. Auch Saskia kam zu ihm und drückte ihn fest. „Danke! Du bist das Beste was Yvonne je passieren konnte! Charlie genauso!" Der Finne lächelte berührt und nickte dankbar. Wenn irgendjemand das Recht gehabt hatte ihm gegenüber misstrauisch zu sein, waren es Yvonnes beste Freundin und ihre Managerin gewesen und das beide ihn mochten und ihm die Familie, die er so sehr liebte, anvertrauten, bedeutete ihm die Welt.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Dec 27, 2025 ⏰

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