Kapitel 3

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„Samu alles okay bei dir?", fragte sie vorsichtig und hätte sich sofort dafür ohrfeigen können. Natürlich ging es ihm nicht besonders gut! Er hätte sich gerade erst von seiner Freundin getrennt, die ihm obendrein auch noch komplett runtergemacht hatte! Umso überraschter war sie, als er dann schließlich antworte: „Yes, gerade I am, but you too?" Diese Frage überraschte sie wirklich, es war lange her, dass ihr jemand diese Frage gestellt hatte und es so ehrlich meinte wie dieser Mann. „Ja... Doch, eigentlich schon! Wieso fragst du?", augenblicklich wich er ihrem Blick aus und spannte sich an, das war wohl genau die Frage gewesen, die die ganze Zeit mit seinem Verhalten zusammenhing.

„Samu...", versuchte sie es wieder, denn sie sah wie sehr er mit sich rang. „Du kannst mir doch alles sagen!", einfühlsam rutschte sie ein wenig mehr zu ihm und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Verzweifelt sah er auf, seine Augen waren ein wenig glasig und Yvonnes Herz setzte für einen Moment aus, in diesem Blau lagen so unglaublich viele Gefühle. Sie sah immer noch diese Verletztheit, diese Unsicherheit, doch vor allem entdeckte sie etwas wie Zurückhaltung und sogar Liebe! Was war denn mit ihm los?

„It's because of Charlie...", murmelte er kaum hörbar und schluckte. Sie schaute verdutzt, was hatte das alles den jetzt mit Charlie zu tun? Hatte er wieder zu viel gefragt oder etwas angestellt? Ihn verunsichert oder bedrängt?!

„No he didn't!", widersprach Samu schnell und überrascht sah die Sängerin auf. „You thought loud...", erklärte er schulterzuckend und schaute dann wieder starr auf den Boden. „Aber was ist dann mit ihm?", fragte sie leise, sie konnte sich absolut keinen Reim darauf machen, denn sonst wären die Beiden immer ein Herz und eine Seele gewesen! „So- Well- I....", ein wenig hilflos stotterte er vor sich hin, doch die Erfurterin gab ihm seine Zeit und legte vorsichtig ihre Hand auf seine. Mit großen Augen betrachtete Samu ihre beiden Hände und atmete einmal tief durch, anscheinend hatte ihm diese Berührung gerade wirklich Kraft gegeben und leicht zögernd begann er.

„You know... I love this cute little Guy! He always made me smile and it's like he's caring about me, you know, he realises when I'm sad...", „Aber?", hackte Yvonne nach und strich mit dem Daumen über seinen Handrücken. „Is it okay for you?", stellte er gerade heraus die Gegenfrage und abrupt hielt sie in ihrer Bewegung inne. „Wie meinst du das?", „Exactly like I said!", bestätigter er. „Is it okay for you, that Charlie and Me are so close?", nach langer Zeit hob er wieder seinen Blick und dieser wirkte fast schon flehend. Als würde er etwas von ihr wollen, sie um etwas bitten oder sich an etwas festklammern.

„Ja natürlich!", beantwortete sie seine Frage. „Charlie freut sich immer so sehr dich zu sehen und ihr beiden seid doch ein super Team! Für mich ist es das Größte euch beide so Happy zu sehen! Wie kommst du auf die Idee das es nicht so wäre?", noch während sie sprach, sah sie wie er sich ein wenig entspannte und eine riesige Erleichterung zierte sein Gesicht. Trotzdem erkannte Yvonne immer noch, dass es diese letzte Frage gewesen war, die ihn nochmal mal ein kleines bisschen verunsichert hatte. „I don't know, how to explain that...", gab er leise zu und lächelte wehmütig. „Versuch es einfach!", muntere sie ihn auf und sah in, ein klein wenig neugierig, an.

„Vorher...", begann er zaghaft und unsicher. „When I was cuddeling with Charlie, y-you stood up and went t-to another Room und weil du never-", er hielt inne. „Weil du never hast talked about Charlies Father, I thought das du bist s-sad now about das und denkst das ich re-replace him, but I don't want to so that! I never wanted to disturb something! Maybe- maybe it was a little stupid to come here, but you were one of the first person, who came into my mind y-yesterday. Aber ich will not das du sad bist Yvi! You never talked a-about him und so I got a little bit scared...", er entzog sich ihrer Hand und stütze seinen Kopf auf dem Tisch ab, doch die Sängerin konnte gerade nicht darauf reagieren. Es war so viel Information auf einmal und ihr Gehirn musste das erst einmal verarbeiten, das Samu sich so viele Gedanken aufgrund ihres Verhalten gemacht hatte, war ihr absolut nicht bewusste gewesen. Jeder, der den Finnen näher kannte, wusste zwar, dass dieser ein aufmerksamer Mensch war, doch das ihm das so wichtig war, beeindruckte sie und ließ ein wenig rot werden.

Sei nicht so hart zu dir selbstGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt