Was bisher geschah *Erinnerungsschwangere Musik ertönt* :
~Nach den chaotischen Weihnachtsfeiertagen und dem weniger berauschendem Neujahr versucht Robin sich noch immer an den Gedanken zu gewöhnen, dass er sich in einer richtigen, echten Beziehung mit Kain wiederfindet. Ô_o Die sich potenzierenden Antipathien, die dabei zwischen Marvin, Kains besten Freund und ihm aufflammen, erschweren den Gewöhnungsprozess zusätzlich. Vor allem nachdem Kain mitbekommt, dass Marvin ihre Beziehung aktiv sabotiert. Die Wut darüber ist groß, doch Robin weiß, um die Bedeutung eines besten Freundes und möchte tunlichst unterbinden, dass ihm der Fitnessfritze weiter auflauert und auf den Keks geht. Kain stimmt einen Versuch sich Marvin wieder anzunähern zu. ~
Kapitel 14 Option Zwei - Komfortmodell mit justierbarem Anomalienumkehrungseffekt ~ Teil 1
Statt direkt ins Wohnheim zurückzukehren, biege ich zum Foodstore ab, der zur Freude aller Studierenden auch Sonntag öffnet. Ich besorge Jeff ein paar Elektrolyte, Snacks und starre unerträglich lange auf die Zigarettenpackungen hinter dem Kassenbereich, während ich in der Schlange warte. Es kitzelt verräterisch in meinem Hals, zwickt meine Gehirnwindungen. Anregend und sündig, bis ich meinen Blick bewusst abwende. Ich räuspere mich gierig, verräterisch. Die Stimme in meinem Kopf wettert, weil mir der gesundheitliche Aspekt sehr wohl bewusst ist und dennoch reizt der lechzende Kitzel unentwegt mein Lustzentrum. In der letzten Zeit wird es wieder schlimmer. Ich weiß nur nicht warum.
Die Kassiererin folgt meinem Blick, den ich dachte, bereits gestoppt zu haben und sieht mich erwartungsvoll an, während sie auf einen gigantischen Kaugummi kaut.
Nach dem Niederzwingen des inneren Schweinehundes begnüge ich mich mit den Getränken, den Snacks und einer zu kleinen Papiertüte. Im Wohnheim drückt mir Micha ein paar Briefe und ein Päckchen für Jeff in die Hand, welches einen Absender aus Großbritannien ausweist. Ein Name, den ich nicht kenne.
Mein Weg führt mich an der Gemeinschaftsküche vorbei, die einen Pulk an Bewohnern offenbart. Darunter ist auch Sina, die mit ihren auffälligen blonden Locken deutlich hervorsticht und problemlos die Aufmerksamkeit aller auf sich zieht.
Ich beschleunige meinen Schritt und mache einen Abstecher zum Ökomaten. Die Qual der Wahl hält mich eine Weile dort, ehe ich mich für einen Matchahaferkeks und eine Rolle Pumpernickel entscheide. Der Keks ist trocken, trotzdem knabbere ich daran und begutachte das Päckchen, welches ich in der anderen Hand halte. Der Adresskleber sagt mir, dass es von Jeffs Mutter kommt. Ich schüttele es und schnuppere daran, weshalb ich nicht bemerke, dass etwas Blondes meinen Weg kreuzt und ich damit frontal in Sina reinlaufe.
„Hi", sagt sie unbekümmert und streckt ihre Hand nach mir aus, um mich am Arm zu packen. Das Päckchen purzelt mir dabei aus der Hand und trotz des ungelenken Versuchs, es noch festzuhalten, landet es auf dem Boden. Das Gleiche geschieht mit dem Keks. Die Papiertüte halte ich nur noch an einem Henkel, als ich meinen Blick zum Boden richte.
„Wieso?", schnaufe ich entrüstet und zugleich entgeistert. Ich schaue deprimiert auf die Reste des Haferkekses. Er war nicht mal lecker, aber das war unnötig.
„Wieso so schreckhaft?", kontert sie.
„Du warst doch eben noch...Hast du dich hochgebeamt, oder was?" Wo kam das blonde Schreckgespenst so schnell her? Ich klaube das runtergefallene Päckchen auf, verliere dabei die Hälfte des Inhalts meiner Papiertüte und Sina bückt sich nach der rausgefallenen Tüte Kichererbsenchips und den Gummibärchen.
„PMS?", fragt sie amüsiert, lässt die Tüten dabei knistern. Ich klopfe imaginär meinen Oberschenkel für diesen unselig klischeehaften Bartwickler und schaue sie währenddessen ungerührt an.
DU LIEST GERADE
Between the Lines Chapter 2 - It's more than just words
Romance[Fortsetzung von Between the Lines - The wonderful world of words} ~Liebe ist eine Herausforderung und das nicht nur in der Dramödie, die sich mein Leben nennt. Sie ist es vor allem dann, wenn einem lange die Überzeugung prägte, das sie nichts weite...
