Den Rest des Tages hatte ich in meinem Zimmer verbracht und mich gelangweilt. Also machte ich mich am Abend auf den Weg ins Wohnzimmer. Die Jungs waren zurück und unterhielten sich. " Hey. Was habt ihr denn so gejagt?", fragte ich während ich in den Raum trat. "Woher weißt du das wir jagen?" , fragte Sam erstaunt. "Hab Cas gefragt." , sagte ich kurz. Sam und Dean sahen sich an. "Ihr habt geredet?", fragte Dean argwöhnisch. "Ja. Was ist daran so besonders?" "Nichts." , sagte Sam schnell. Ich zog die Augenbrauen hoch, sagte aber nichts dazu. "Wir haben einen Wendigo gejagt und getötet." , sagte Dean. "Wie tötet man einen Wendigo?", fragte ich. "Man verbrennt sie." , sagte Sam beiläufig. Ich nickte und sagte:" Wir müssen eindeutig einkaufen gehen. Ich verhungere weil ich heute noch nichts gegessen habe und euer Kühlschrank ist ,bis auf dieses ekelhafte Gebräu, leer." Dean ging zum Kühlschrank und schaute hinein. Er nahm ein Bier heraus und warf es Sam zu. Leider hatte er das erwischt ,aus dem ich getrunken hatte, das war offen und als Sam die Dose fing, war sein Hemd durchnässt. "Dean!" , rief Sam sauer. "Woher sollte ich denn wissen das sie offen ist?!" , motzte Dean zurück. Ich wurde rot und versuche aus dem Raum zu schleichen. "Halt! Warst du das?!", rief Dean argwöhnisch. Ich drehte mich langsam um. " Also, naja das war so... Also ich.. Ähm...", stotterte ich verlegen. "Also ja.", seufzte er. "Komm Sam, wir gehen einkaufen." "Ich will mit.", sagte ich bestimmt. "Nein!" ,sagte Dean. "Ich hocke schon zwei Tage hier drin. Ich brauche frische Luft.", quengelte ich. Dean sah Sam an und Sam sagte:" Na gut. Aber zieh dir was anderes an. Ich sah an mir herab. Er hatte recht. Ich konnte schlecht in Schlafanzug raus gehen. "Ist es warm draußen?" ,fragte ich. "Ja. Es sind um die 25 grad." , antwortete Dean. "Okay.", sagte ich und flitzte los. Im Zimmer angekommen, begann ich in meinen neuen Sachen zu wühlen. Ich entschied mich schnell für eine karierte bauchfreie Bluse, die man zusammen binden konnte und eine Hotpants. Die war für meinen Geschmack zwar etwas zu kurz aber was solls. Da fiel es mir auf. ICH HATTE KEINE SCHUHE! Entsetzt über diese Erkenntnis schnappte ich mir mein Handy und lief zu den Jungs. "Leuteee!", rief ich verzweifelt. Sam und Dean sprangen mit besorgten Gesichtern auf. "Ich hab keine Schuhe.", rief ich hysterisch. Beide sehen sich genervt an. "Echt jetzt? Deswegen machst du so ein Drama?" "Ich kann doch nicht ohne Schuhe gehen!",sagte ich sauer. "Geh halt barfuß. Wir kaufen dir dann welche." , sagte Sam beschwichtigend. Ich gab mich damit zufrieden und wir gingen los. Als ich ihr Auto sah staunte ich. "Hm cooles Auto. Chevrolet Impala, Baujahr 1967. Nicht schlecht. Sam starrte mich ungläubig an. Auch Dean sah überrascht aus. "Was?", fragte ich. Die beiden kriegten sich wieder ein. "Steig ein.", forderte Dean mich auf. Ich fragte:"Darf ich mal fahren?" "Nein!", sagte Dean schroff. "Darf ich dann vorn sitzen?" "Nein!", sagte diesmal Sam. Beleidigt stieg ich hinten ein und setzte mich in die Mitte, damit ich vorne aus dem Fenster schauen konnte. Wir schwiegen die ganze Fahrt über. Als wir dann vor einem Laden hielten, sagte Dean:" So, in einer halben Stunde machen die Geschäfte zu. Sam du gehst mit dem Biest hier Schuhe kaufen. 2 paar. Ich gehe einkaufen. Um 8 treffen wir uns dann wieder hier." Ich nickte aber Sam sah nicht allzu begeistert aus, als er die Aufgabe bekam ,mit mir Schuhe kaufen zu gehen. Dean geht in den Laden vor dem wir geparkt haben und Sam und ich machen uns auf die Suche nach einem Schuhgeschäft. Wir wurden schnell fündig. Ich betrat den Laden und suchte die Frauen Abteilung. Als ich sie gefunden hatte, quietschte ich begeistert. Wir hatten Sommer und überall gab es wunderschöne Sandalen und dergleichen. "Such dir nichts allzu zierliches aus. Dean und ich werden dich eventuell bald mit auf die Jagd nehmen und da machen sich Sandalen oder so was nicht so gut." , sagte Sam. Ich nahm diese Information auf und orientierte mich anders. Okay, was für Schuhe braucht man, wenn man Monster jagt. Ich entschied mich schnell für ein paar braune Wanderstiefel die so ähnlich aussahen wie Sams. Dann brauchte ich noch irgendwelche eleganten Stöckelschuhe. "Wir geben uns als FBI Agenten aus um an mehr Informationen zu kommen und da muss man Ordentlich angezogen aufkreuzen wenn du weißt was ich meine.", erklärte er. Ich nahm ein schwarzes paar Schuhe mit 10 cm Absatz. Sam willigte ein und wir gingen bezahlen. Zusammen gingen wir zurück zum Auto, ich hatte meine neuen Schuhe natürlich schon an, denn der Blick der Verkäuferin als ich ohne Schuhe ins Geschäft trat, war schon ziemlich unangenehm. Aber so fühlte ich mich schon besser. Dean wartete bereits. Er hatte die Einkäufe schon verstaut. Wir stiegen ein und fuhren zurück. Im Bunker angekommen, packten wir die Einkäufe aus. Dadurch das ich schon lange allein lebte, konnte ich relativ gut kochen also zauberte ich schnell einen Kartoffelauflauf. Die Jungs waren begeistert, was mich freute. Ich fragte Cas ob er auch was wolle aber ich erfuhr, das Engel nichts aßen. Irgendwie schon komisch. Nach dem Essen räumten die beiden auf und ich ging schnell aufs Klo und dann in mein Zimmer. Müde zog ich meinen Winnie Puh Schlafanzug an und stieg ins Bett. Ich hatte grausame Alpträume. Eine riesige Schlange kam darin vor. Sie hatte Pechschwarze Augen. Ihre Schuppen glänzten silbern und schwarz im Mondlicht. Vielleicht war es eine Wasserschlange. Es war Nacht und ich lief am Rand einer Klippe entlang, gejagt von einer Meute Höllenhunde. Ich sprang von der Klippe ins Meer um den Biestern zu entkommen. Als ich im Wasser schwamm, zog mich etwas nach unten. Ich konnte es nicht erkennen. Es flüsterte mir Sachen zu, die ich nicht verstand. Ich kämpfte und versuchte mich loszumachen. Keine Chance zu entkommen. Das Monster hatte mein Bein fest mit seinem Schlangenschwanz im Griff. Ich bekam keine Luft mehr und mir war schwindelig, als das Vieh mich losließ. Ich trieb langsam wieder nach oben und das Biest schwamm neben mir her. Es starrte mich mit seinen toten Augen und flüsterte irgendwelche unverständlichen Worte. Kurz bevor ich das Bewusstsein verlor und ertrank, begann es mich bei lebendigem leibe zu fressen.
Ich fuhr aus dem Schlaf. Mein Schlafanzug war schweißnass. Ich schnappte nach Luft, als wäre ich wirklich fast ertrunken. Mir war schwindelig und mein Magen rumorte. Ich kippte aus dem Bett und stolperte ins Badezimmer, wo ich mich erstmal übergab. Ich wischte mir den Mund ab und sank auf den Boden. Ich zog die Knie an um das Zittern in den Griff zu kriegen. Doch es wollte nicht aufhören. Ich rollte mich auf dem Boden zusammen und schlief ein.
Ich wachte auf als jemand über mich stolperte. Ich blieb einfach liegen und rührte mich nicht. Dean oder Sam, ich war mich nicht sicher, hob mich hoch und verfrachtete mich zurück in mein Bett. Dort lag ich wach und starrte die Wand an. Mein Schlafanzug war immer noch pitschnass und ich zitterte wieder. Dean trat in mein Gesichtsfeld und versuchte mich aufzusetzen. Ehe ich es mir versah, hatte ich ihn auch schon angekotzt. Ich wurde ohnmächtig und sank in eine bunte Traumwelt. Das letzte was ich warnahm war Deans fluchen.
Ich wachte auf und hatte keine Ahnung wo ich war. Meine Augen wanderten an der Decke entlang. Das Licht war an und ich kniff die Augen zusammen. Ich stellte fest das ich in einem Bett lag und setzte mich auf. Entgeistert merke ich das mein Schlafanzug verschwunden ist und ich in Unterwäsche im Bett lag. Da fiel es mir wieder ein. Dieser Alptraum. Ich war völlig fertig, alles hatte sich so echt angefühlt. Ich kroch aus dem Bett und wickelte die Decke um mich. Schon schlimm genug das sie mich schon so gesehen haben, das muss sich ja nicht wiederholen. Ich war ziemlich verklemmt und so ziemlich niemand, außer ein oder 2 Männer und natürlich meine Eltern, hat mich je in Unterwäsche, geschweige denn nackt gesehen. So trat ich also auf den Flur und sah mich um. Der Gang kam mir nicht bekannt vor, deshalb lief ich einfach drauflos. Nach einer Weile fand ich mein Zimmer und schnappte mir dort ein paar neue Sachen und lief ins Bad, ich kam mir nämlich ziemlich schmutzig vor. Mein Handy hatte ich vergessen also summte ich wahllos irgendwelche Melodien. Ich hatte den Duschvorhang nicht zugezogen und als Castiel sich ins Bad beamte, drehte ich mich entsetzt um. "Raus hier! Und zwar sofort!!!", kreischte ich empört, während ich versuchte den Duschvorhang zu zuziehen ohne mich umdrehen zu müssen. Castiel sah mich verwirrt an. "Guck weg!", rief ich hysterisch. Ich hatte es geschafft den Duschvorhang halb zu zuziehen. Sam platzte in den Raum. Jetzt flippte ich völlig aus und brüllte:" Raus hier und zwar beide!" Sam zerrte den verwirrt dreinblickenden Castiel aus dem Raum. ICh blieb noch ein paar sekuinden hinter dem Duschvorhang stehen, dann beruhigte ich mich allmählich. Ich schrubbte meinen Körper mit einer Bürste ordentlich ab, bis meine Haut ganz rosa war und kribbelte. Ich trocknete mich ab, flocht mir die Haare zu einem Zopf und zog mich an. Ich hatte mir schwarze Unterwäsche, (die meiner Meinung nach aus viel zu wenig Stoff bestand) ein rotes T-Shirt mit V- Ausschnitt, eine eng anliegende Jeans in einem verwaschenen blau und lila Socken ausgesucht. Ja ich weiß, die Socken passen nicht gerade gut dazu aber ich hatte eine Wahl zwischen gelb, grün, pink und lila. Naja... Nachdem ich fertig angezogen war, verließ ich das Badezimmer. Langsam schlenderte ich durch die Flure und hatte langsam ein schlechtes gewissen, weil ich die beiden so angeschrien hatte. Ich stand völlig neben mir. Wahrscheinlich war das eine Auswirkung des grauenhaften Alptraumes, den ich vergangene Nacht hatte. Doch daran wollte ich nicht denken, also schob ich den Gedanken beiseite.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
