War ich denn nur von Psychos umgeben fragte ich mich verzweifelt. Abariel drehte mir den Rücken zu und betrachtete eingehend seine Sammlung von Folterinstrumenten. Castiel stand in der Ecke und beobachtete ihn. Nach ein paar Minuten drehte sich Glatzi sich um. In der Hand hielt er eine Engelsklinge. "Wir fangen ganz klassisch an.", sagte er, in seiner Stimme schwang Vorfreude mit. Angewidert betrachtete ich ihn. Wie konnte man nur so ein Ekel sein? Langsam kam er näher und hob das Messer. Er trat vor mich und setzte die Spitze der Klinge an meinem Arm an. Er stach zu. Er sanft, dann immer fester. Die Spitze stach in meine Haut und ein Blutstropfen rann aus dem Schnitt. Ich biss die Zähne zusammen und bemühte mich nicht zu fluchen. Abariel betrachtete mein angespanntes Gesicht eingehend und grinste befriedigt. Wie in Zeitlupe zog er das Messer über meinen rechten Arm. Von der Beuge bis zu Handgelenk ritzte er mir die Haut auf. Am Handgelenk angekommen, nahm er das Messer von meinem Arm und stach ohne Vorwarnung in meine Linke Hand. Ich stöhnte vor Schmerzen auf. Das Messer war durch meine Hand gedrungen und steckte in der Stuhllehne. Der Glatzkopf kicherte. Ich würde dieses sadistische Arsch am liebsten zusammenschlagen. Das ließ sich in meiner jetzigen Situation aber schlecht machen, also musste ich mich mit hasserfüllte Blicke werfen zufrieden geben. Wenn Blicke töten könnten, dann würde dieser Penner sein blaues Wunder erleben, dachte ich wütend. Anstatt das Messer wieder heraus zu ziehen, drehte er sich um und nahm ein neues. Er stand vor mir und drehte die Klinge in den Händen. Blitzschnell stach er das Messer durch meine rechte Hand. Ich sog scharf die Luft ein und keuchte. Mit einem Ruck zog er beide Klingen wieder heraus. Mir entfuhr ein leiser Schrei. Jetzt riss er meine Handgelenke hoch und band sie zusammen. Er entfernte die Fußfessel und kickte den Stuhl zur Seite. Ich wollte Anstalten machen zu fliehen und Abariel schlug mir ins Gesicht. Ich taumelte und fiel auf den Boden. Glatzi zog mich an den Haaren wieder hoch. Ich schrie als er mir an den Haaren zog. Er riss meine Arme hoch und befestigte meine Handgelenke mit einem Seil an der Decke fest. Nun stand ich mitten im Raum auf den Zehenspitzen und mit Blut im Gesicht. Mit langsamen Schritten umrundete er mich und betrachtete meinen Körper von oben bis unten. "Mit wem arbeitest du zusammen? ", fragte er. Ich spuckte Blut auf den Boden und fauchte:"Ich arbeite mit NIEMANDEM!" Er lachte verächtlich: "Warum sollte ich dir glauben?" Als Antwort zischte ich nur.
Er riss mir die Haut über den Rippen auf, stach mir in Haut und zerriss und zerstach jeden Zentimeter meiner Haut. Nach Stunden dieser Folter hing ich von der Decke ,konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten und blutete am ganzen Körper. "MIT WEM ARBEITEST DU ZUSAMMEN?", brüllte Abariel zum tausendsten mal. Ich hatte nicht mehr die Kraft etwas zusagen. Er schlug mir ins Gesicht und wiederholte die Frage. Castiel trat aus der Ecke und hielt Abariels Hand fest bevor er mich abermals schlagen konnte. "Das bringt nichts. Lass uns eine Pause machen.", sagte er ruhig. Der Gkatzkopf ließ die Hand sinken und stimmte Castiel zu. Er schnitt das Seil an meinen Händen durch und verließ den Raum. Ich stürzte zu Boden und blieb dort liegen. Langsam drehte ich mich auf den Rücken und stöhnte vor Schmerzen. Mir liefen Tränen über das Gesicht und sie tropften langsam von meinen Wangen auf den Boden. Um mich zu trösten, begann ich zu singen. "Don't you worry don't worry child, see heavens got a plan for you... " (Lied oben bereitgestellt. Macht die Stimmung besser) Ich sang weiter, ganz leise vor mich hin.
Castiels Sicht :
Abariel schlug ihr ins Gesicht. Ich konnte mir das nicht mit ansehen. Sie sah schrecklich aus. Ihr ganzer Körper war Blutverschmiert und ihr Blick schmerzerfüllt in die Ferne gerichtet. Als Abariel erneut ausholen wollte, schnellte ich vor und hielt seine Hand fest. "Lass uns eine Pause machen. Wir kommen später wieder." Abariel schnitt das Seil durch an dem sie hing und sie fiel zu Boden. Er marschierte aus dem Raum während ich mich noch einmal umdrehte. Max lag auf dem Boden. Sie drehte sich auf den Rücken und begann zu singen. Ganz leise aber es war wunderschön. Wie die Stimme eines Engels. Ich blieb im Rahmen stehen und lauschte einfach nur dem Klang ihrer Stimme.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
Fan-FictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
