Ich zuckte. Scheiße, ich hatte die Waffe unten liegen gelassen. Entsetzt sah ich mich um. Mir blieb nur eine Möglichkeit. Ich musste mich verstecken. Das war wahrscheinlich die dümmste Idee meines Lebens aber ich versteckte mich unterm Bett. Jemand kam die Treppe hoch gepoltert. Ich betete das er nicht unter das Bett schauen würde und ich hatte Glück. Mein Herz raste und ich atmete schnell. Von unten drangen Stimmen an mein Ohr. "Sie ist nicht hier! Cas du hast gesagt sie wäre hier?!", fluchte Dean. Sam schnaubte und sagte:" Kommt wir gehen wieder." "Geht schon mal vor. ich komme gleich nach.", erwiderte Castiel. "Wenn du meinst.",sagte Dean und verschwand zusammen mit Sam. Ich kroch langsam unter dem Bett hervor. Ich hörte Castiel unten herumlaufen. Langsam schlich ich zum Geländer und beobachtete ihn. Fragt mich nicht, warum ich nicht einfach unter dem Bett geblieben bin, ich weiß es nämlich auch nicht. Er ließ die Schultern sinken und ging Richtung Tür. Als er weg war, lief ich nach unten und schnappte mir die Waffe. Plötzlich öffnete die Haustür sich wieder. Erschrocken versteckte ich mich hinter der Tür. Castiel ging genau an mir vorbei. Er brauchte sich nur umzudrehen, dann würde er mich entdecken. Ich hob die Hand mit der Waffe und zielte. Als ich abdrückte, klickte es nur kläglich. Die Waffe war nicht geladen. Castiel, der das Geräusch gehört hatte, drehte sich ruckartig um. Ich wusste mir nicht anders zu helfen und stürzte auf ihn zu um ihn mit der Waffe niederzuschlagen. Mit einem Schrei sprang ich nach vorn und holte aus. Doch bevor die Waffe seinen Kopf traf, flog mir die Waffe aus der Hand. Ich quietschte und wollte ihn schlagen. Ehe ich es mir versah, flog ich quer durch den Raum und krachte gegen die Wand. Ich stöhnte auf. Castiel ging auf mich zu. Als er direkt vor mir stand, versuchte ich erneut ihn zu schlagen. Dieser Versuch misslang kläglich. Bevor ich sein Gesicht erreichte, hielt er mein Handgelenk fest. Er presste mich gegen die Wand. Seine Augen schimmerten leicht Blau. Er beugte sich zu meinem Ohr und wisperte mit rauer Stimme:" Willst du das wirklich noch mal versuchen?" Eine Gänsehaut kroch mir über den Körper. Ich versuchte mich zu wehren doch keine Chance. Irgendeine Kraft hielt mich an der Wand. Castiel trat zurück und sah mich an. Die Haustür krachte erneut und Dean und Sam stürmten herein. "WAS...", fragte Dean verdutzt. "Ich hab doch gesagt das sie hier ist!", erwiderte Castiel. Sam war sprachlos. Er starrte mich nur an. Ich zappelte an der Wand herum. Ich kam nicht frei und es hatte keinen Zweck zu zappeln aber ich wollte nicht aufgeben. "Lasst mich einfach in Ruhe!", brüllte ich. Die drei zuckten zusammen. Cas sah mich emotionslos an und sagte ruhig:"Nein." Genervt stöhnte ich auf. "Ochhhh kommt schon! Ich hab nichts gemacht, zumindestet fast nichts." Alle drei zogen die Augenbrauen hoch und ich seufzte:"Ich will doch nur normal sein..." Sam sah zu Boden und murmelte:" Das Gefühl kenne ich." Dean sah auf. "Was?", fragte er. "Nichts nichts.", antwortete Sam schnell. Ich blickte ihn an. Er erwiderte den Blick und schaute dann schnell weg. "Was wollen wir denn jetzt mir ihr anstellen?", fragte Dean ratlos. Castiel trat vor. "Ihr werdet gar nichts mit ihr anstellen. Ich werde sie mitnehmen!", sagte er bestimmt. Die beiden sehen ihn überrumpelt an. "Aber...", protestierte Sam. "Ich werde sie in den Himmel bringen. Dort werden wir sehen wie es mir ihr weiter geht!", sagte Castiel. "Aber Cas..",fing Dean an. Castiel ignorierte ihn, schritt durch den Raum in meine Richtung. Er packte mich am Arm. "Ihr wisst wie ihr mich erreicht.", sagte er und wir verschwanden.
Die Welt um mich herum drehte sich. Ich konnte nur verschwommene Schatten erkennen. Ich spürte wie wir uns verlangsamten. Plötzlich standen wir in einem Weißen Raum. Ich taumelte. Mir war schwindelig und ich fiel auf die Knie. Langsam legte sich das merkwürdige Gefühl und ich richtete mich auf. Ich sah mich im Raum um. Eine Treppe führte in eine obere Etage und als ich einen Schritt vorn machte, riss Castiel mich zurück. Er hatte mich am Arm gepackt und zog mich zu einer Tür auf der anderen Seite. Hinter der Tür befand sich ein weißer Gang. er zerrte mich weiter, zu einer weiteren Tür am Ende des Ganges. Merkwürdige Symbole waren in die Tür eingeritzt. Er stieß sie auf und zog mich hinter her. Wir standen in einem weiteren Gang, nur das dieser hier nicht von Türen gesäumt war, sondern von Zellen mit eisernen Gitterstäben. Ich sog scharf die Luft ein und versuchte meinen Arm frei zu kriegen. Castiel packte noch fester zu, es tat schon weh. Er ging weiter und schleifte mich hinter her. Im vorbeigehen konnte ich einige Blicke in die Zellen werfen. Alle waren besetzt. Es waren zerschundene Menschen, wahrscheinlich Engel. Sie saßen zusammen gekauert an der Wand oder lagen mit starrem Blick auf dem Boden. Ich wollte nicht so enden. Am ende der Korridors angekommen, blieben wie stehen. Wir standen vor der letzten leeren Zelle. Ich wollte protestieren doch Castiel schubste mich auf der Gitterstäbe zu. Ich hob abwehrend die Hände um nicht gegen die Stäbe zu knallen aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Ich war durch die Gitterstäbe hindurch gefallen als wären sie Luft. Ich wollte die Hand durch die Gitterstäbe strecken aber das ging nicht. eine unsichtbare Barriere verhinderte das. Ich legte die Hand an die Barriere und sah Castiel hinter her. Verzweifelt schlug ich gegen die unsichtbare Wand. Ich wurde zurück geschleudert und krachte gegen Wand hinter mir. Alle Luft wurde mir aus den Lungen gepresst und ich japste. Langsam rappelte ich mich auf und suchte jede Ecke der Zelle ab. Doch es war nichts zu finden. Nicht das winzigste Loch. Frustriert schrie ich auf: "Lasst mich aus!" Doch ich bekam keine Antwort. Wütend stampfte ich auf. Das konnte doch nicht sein?! es MUSSTE einen Weg hieraus geben. Abermals suchte ich die Zelle nach jedem noch so winzigen Schlupfloch ab. Nichts. Frustriert schlug ich gegen die unsichtbare Barriere und flog rückwärts gegen die Wand. Ich hatte ganz vergessen das man lieber die Finger von dieser Barriere lassen sollte aber ich war einfach so wütend. Ließ mich an der Wand herab rutschen und begann zu heulen. Nicht weil ich traurig war, es wären Tränen der Wut. Verzweifelt schrie ich auf. Niemand hörte mich. Ich schrie so lange bis ich keinen Ton mehr heraus bekam. Ich sank in mich zusammen. Plötzlich drang eine Stimme an mein Ohr, "Wenn du so weiter machst, bist du schneller tot als du gucken kannst."
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
