Ich stand mal wieder auf dem Schlauch. Irgendwie war das in letzter Zeit öfter der Fall. Die drei Männer durchbohrten Crowley regelrecht mit fragenden Blicken und auch ich sah ihn jetzt an. Er schien unter der last unserer Blicke zu schrumpfen. ich wollte gerade den Mund auf machen und fragen was genau hier los sei, als Crowley anfing zu fluchen:" Zur Hölle mit euch und eurer Neugier. 19 Jahre habe ich es geheim gehalten und ausgerechnet IHR findet es heraus!" Er gab noch diverse Flüche von sich bis er endlich weiter sprach, diesmal an mich gewandt:" Okay... das hört sich jetzt vielleicht verrückt an, aber ich.. n..naja ich bin dein Vater." Stille. Niemand sagte etwas oder rührte sich. Ich beobachtete die Gesichter der anderen. Sam sah nicht allzu überrascht aus, Cas ging es wohl ähnlich und Dean... Sein Gesicht wurde langsam rot, seine Lippen zitterten und ohne Vorwarnung fing er an zu lachen. Er lachte bis ihm Tränen in die Augen traten. Glucksend hielt er sich den Bauch, zeigte auf Crowley und sagte japsend:"Hahaha.. d..d..dein Gesicht. Und dann sagst du "Ich bin dein Vater." Ich kann nicht mehr hahaha das war so gut." Er seufzte und wischte sich die Tränen vom Gesicht. Crowley sah ihn mit todernster Miene an und sagte:"Das war kein Scherz, es stimmt." Nun schien auch Dean es zu verstehen, denn sein Grinsen verschwand und Unglaube trat in seine Züge. "DU hast ein Kind? SIE ist dein KIND?", stammelte er verwirrt. Crowley warf ihm einen genervten und mitleidigen Blick zu. "Wie es wohl ist ein Wesen mit so niedrigem IQ zu sein.", sagte er gehässig und wandte sich an mich. Seine Augen trafen meine und er sah mich erwartungsvoll an. Ich war noch immer verwirrt und vollkommen überrumpelt. Was wollte er nun von mir hören? Ich war mir nicht sicher ob ich ihm um den Hals fallen oder eine Backpfeife geben sollte. Ich könnte auch einfach aus dem Raum gehen und gar nichts sagen, überlegte ich. Letztendlich tat ich nichts von allem, da Lucifer sich mal wieder meldete. Er prustete los und kicherte schadenfroh. Ohne Vorwarnung ergriff er die Kontrolle über meinen Körper. Nun lachte er mit meinem Mund, meiner Stimme und die anderen starrten mich verwirrt an. "Alles in Ordnung?"; fragte Sam zurückhaltend, während ich mir vor Lachen den Bauch hielt. "Oh Mann was geht denn bei euch ab? Und ich dachte schon es könnte nicht schlimmer werden. Das Mädel hier ist deine Tochter Crowley? Kein Wunder das sie keine Humor hat. Was das angeht, seid ihr euch wirklich ähnlich.", sagte Lucifer. Langsam schienen die Männer zu verstehen, dass nicht ich, sondern Lucifer sprach. Ihre Mienen verdüsterten sich und Dean sagte:" Zieh Leine Idiot, nach deiner Meinung hat keiner gefragt!" Lucifer kicherte, während ich verzweifelt darum kämpfte ihm die Kontrolle zu entreißen. Als ich es schließlich geschafft hatte, verstummte sein irres Gekicher und ich schnappte nach Luft. Cas legte mir eine Hand auf den Arm und sah mich besorgt an. "Geht es dir gut?", fragte er leise. Ich nickte nur und sah Crowley an. "Stimmt es wirklich?", fragte ich und sah ihn ernst an. Er nickte. "Warum? Warum hast du mich nicht bei dir behalten?" Crowley sah mich ein wenig schuldbewusst an und antwortete:"Es war nur zu deinem Besten. Deine Mutter wurde in dem Kampf in den Lagerhäusern getötet. Jeder Engel und jeder Dämon hat mich gejagt entweder um mich zu töten oder um dich in die Finger zu kriegen. manchmal auch beides. Ich musste dich in Sicherheit wissen." Das war in der Tat ein guter Grund und eigentlich sollte ich nicht sauer und verletzt sein aber ich konnte nicht anders. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, stand ich auf und wollte den Raum verlassen. Als ich die Tür erreichte und Anstalten machte zu verschwinden, flog die Tür zu. Wütend drehte ich mich um. Crowley starrte mich böse an und sagte:"Wir waren noch nicht fertig. Setz dich wieder hin!" Sein väterliches Getue machte mich nur noch wütender. Ich wandte mich verächtlich schnaubend ab und wollte die Tür öffnen, doch sie war abgeschlossen. Eine unsichtbare Macht zog mich zurück in Richtung Tisch und drückte mich in den freien Stuhl. Mein Blick zuckte zu Crowley. Er lächelte selbstgefällig. Erneut erhob ich mich. Crowley versuchte mich mit seiner Macht zurück zu halten, doch er hatte keine Chance. Ich kämpfte mich hoch und schritt zur Tür. Doch "mein Vater" gab nicht auf. Gerade als ich nach der Klinke griff, riss er mich wieder ein Stück zurück. Jetzt konnte ich nicht mehr an mich halten. Mein Puls beschleunigte sich und ich fuhr herum. Meine Augen loderten schwarz auf. Mit einer Energiewelle riss ich die Tür aus den Angeln und stolzierte aus dem Raum. Natürlich nicht ohne Crowley mit einem weiteren Energiestoß aus dem Stuhl zu werfen. Aus dem Raum hinter mir hörte ich Deans kichern:"Ich würde sagen sie kommt nach ihrem Vater. Zumindest was das Temperament angeht." Schadenfroh lächelte ich, während ich den dunklen Flur entlang schritt. In meinem Zimmer angekommen, warf ich mich aufs Bett. Meine Puls hatte sich wieder beruhigt und ich begann über Crowley/Dad nachzudenken. Ich war mir nicht sicher ob ich ihn jemals als meinen Vater anerkennen und auch so behandeln könnte. Das würde sich mit der Zeit wohl zeigen, doch noch war ich nicht bereit ihm zu vergeben. In meinen Gedanken versunken, starrte ich an die Decke und summte vor mich hin. Ich bemerkte erst später, dass Cas mich beobachtete. Er hatte wohl schon eine ganze Weile dort gestanden und mich beobachtet, denn als ich ihn endlich bemerkte, sah ich wie sein Blick verträumt auf meinem Gesicht ruhte. Ich setzte mich auf und Cas löste sich aus seiner Erstarrung. Er trat verlegen von einem Fuß auf den anderen und sah sich nervös um. Ich grinste ihn an und bedeutete ihm mit einer Geste Platz zu nehmen. Er trat an mein Bett heran und setzte sich mir gegenüber. Eine Weile saßen wir nur schweigend da und musterten einander. Schließlich streckte Cas die Hand aus und strich mir über die Wange. Ich lehnte mich seiner Bewegung entgegen und presste meine Wange gegen seine Hand. Er beugte sich vor und gab mir einen langen Kuss. Als er sich zurückziehen wollte, lehnte ich mich vor um den Kuss zu verlängern. Dieser Kuss sollte nie enden. Mit beiden Händen griff ich ein sein Haar und hinderte ihn daran seine Lippen von meinen zu lösen. Er leistete keinen Widerstand. Seine Hände wanderten von meinem Gesicht zu meinen Hüften. Ich löste mich von ihm und lächelte scheu. Er sah mich erhitztem Gesicht an und ich freute mich über das, was nun kommen würde. Cas zog seinen Trenchcoat und das Jackett aus, das er darunter trug. Ich löste seine Krawatte und knöpfte langsam sein Hemd auf. Er beugte sich wieder vor und küsste mich fordernd. Das Hemd fiel zu Boden. Blieben nur noch die Hose, Unterhose und die Socken. Es gab nie DEN richtigen Zeitpunkt, um die Socken auszuziehen und es hatte auch nichts anregendes an sich aber mit Socken Sex haben? Niemals. Cas hatte sich Hose, Unterhose UND Socken entledigt. Ich betrachtete seinen Körper, verschlang ihn mit meinen Augen. Nun begann Castiel damit, mich auszuziehen. Seine Hände zerrten beinahe ungeduldig an meinen Klamotten. Als auch ich schließlich vollkommen nackt war, begannen wir uns stürmisch zu küssen. Unsere Zungen liebkosten einander und Cas' Hände wanderten über meinen Körper. Sie strichen über meine Haut, liebkosten meine Brüste und kamen schließlich zwischen meinen Beinen an. Ich stöhnte auf, als seine Finger sich zwischen meinen Beinen bewegten. Cas schien sich nicht länger zurückhalten zu können und auch ich wollte, dass es endlich losgeht. Er drückte mich in die Kissen. Ich lag nun auf dem Rücken und Castiel über mir. Unsere Blicken trafen sich, als er in mich eindrang. Wir stöhnten beide auf. Cas bewegte sich vor und zurück. Ich schlang meine Beine um seinen Rücken und forderte mehr. Er beschleunigte sein Tempo und ich stieß einen erregten Schrei aus. Mir kam der Gedanke, dass wir vielleicht leiser sein sollten, da die anderen drei uns sonst hören könnten aber ich schob diesen unwichtigen Gedanken beiseite. Jetzt, in diesem Moment gab es nur ihn und mich. Cas stieß härter zu und wir stöhnten beide laut. Es dauerte nicht mehr lange, da erreichten wir beide den Höhepunkt. Castiels' Bewegungen wurden ruckartiger und er stöhnte laut. Ich grub meine Fingernägel in seinen Rücken und riss den Mund auf. Ich stieß einen Schrei aus und Cas entspannte sich langsam. Er ließ sich neben mich gleiten und zog mich in eine enge Umarmung. Ich spürte seinen warmen Körper an meinem und drehte mich um, um ihm in die Augen zu sehen. Seine Wangen waren rot und er sah mich ein wenig schüchtern an. Daraufhin musste ich lächeln, küsste ihn ein letztes mal und schlief ein, während ich seinem gleichmäßigem Atem lauschte.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
