14.

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Ich öffnete die Augen und schrak hoch. Ich hatte kurz vergessen wo ich war. Erleichtert aufatmend sank ich wieder zurück und schloss die Augen. Ich wusste das ich weiter musste aber ich konnte mich nicht dazu motivieren. Langsam stand ich auf und sah mich um. Ich hatte in meinen Klamotten geschlafen, also brauchte ich mich nicht anzuziehen. Meine Haare waren hoffnungslos verklettet und bei dem Versuch sie zu entknoten, riss ich mir die Hälfte meiner Haare aus. Verärgert ließ ich von meinen Haaren ab und packte meine Sachen. Ich steckte gerade mein Handy und mein Portemonaise in die Hosentaschen, als jemand an der Tür der Tür klopfte. Misstrauisch öffnete ich die Tür einen Spalt breit. Draußen stand die alte Dame mit einem Tablet in der Hand. "Guten Morgen meine liebe. Ich habe ihnen ein Frühstück gemacht, ich hoffe sie haben Hunger. " , sagte sie fröhlich. Ich lächelte dankbar und öffnete die Tür. In diesem Moment merkte ich, dass etwas nicht stimmte und wollte die Tür wieder zuschlagen. Doch es war zu spät. Castiel erschien und blockierte die Tür. Ich zuckte zurück als er den Raum betrat. Langsam wich ich zur Wand. WAS SOLLTE ICH TUN?! Er kam näher und ich stieß mit dem Rücken gegen die Wand. Kein Entkommen dachte die eine Hälfte meines Verstandes. Die andere schrie ich sollte fliehen. Ich bekam Panik und mein Herz begann zu rasen. Ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle. Ich wollte hier nur weg. Sehnsüchtig dachte an meine Wohnung in Iowa. Plötzlich spürte ich einen Luftzug, ich flog durch die Luft. Ich konnte nichts sehen, alles verschwamm um mich herum. Ehe ich mich versah, landete ich ziemlich unsanft auf dem Boden. "Autsch! " , fluchte ich laut. Ich rappelte mich schnell auf und hielt nach Castiel Ausschau. Er war nicht zusehen. Ich sah mich um und stellte fest das ich in meiner Wohnung in Iowa gelandet war. Genauso wie ich es mir vorgestellt hatte, dachte ich verwirrt. Die Wohnung war total zerlegt. Die Wände waren schwarz verbrannt und die Möbelstücke sahen echt übel aus. Langsam lief ich durch die Zimmer. Nichts war mehr zu retten, also verließ ich die Wohnung. Ich hatte mein Handy und das Portemonaise nicht aus meinen Hosentaschen genommen also war es noch da. Einen Moment hatte ich befürchtet das ich es verloren hatte. Ohne diese Sachen stände ich ziemlich doof da. Nur meine Kopfhörer und das Ladekabel waren zurück geblieben. Die würde ich mir wohl neu kaufen müssen. Auf der Straße blickte ich mich um. Nichts von Castiel, Sam oder Dean zu sehen. Erleichtert entspannte ich mich ein wenig und machte mich auf den Weg in die Stadt. Erst kaufte ich einen ordentlichen Reiserucksack und Wechselklamotten. Danach besorgte ich mir ein Ladegerät und neue Kopfhörer. Zu guter Letzt kaufte ich einen kleinen Vorrat an Snacks und Wasser. Als ich alles hatte trat ich aus dem Laden auf die Straße. Angestrengt überlegte ich was ich als nächstes tun sollte. Nach ein wenig hin und her überlegen entschied ich mich dazu ein Auto zu mieten und mich damit so weit wie möglich abzusetzen. Beim Autoverleih gab es eine große Auswahl. Der Besitzer war ziemlich ausgelassen und sagte wenn der Preis stimmt dann könnte ich auch gleich eines der Autos kaufen. Das war natürlich ein verlockendes Angebot. Immerhin hatte ich ja knapp 12.000$ gespart und das würde ja wohl reichen. Am Ende musste ich sogar nur 3000$ bezahlen. Ich hatte mir einen amc javelin sst von 1971 ausgesucht. In pink. Ja ich weiß ein wenig übertrieben aber er war der Hammer (siehe Bild) Ich dankte dem Händler und fuhr vom Hof. Ich hatte laut Musik laufen und sang mit. Einigermaßen entspannt fuhr ich den ganzen Tag und auch die Nacht durch. Ich fuhr bis ich in Minnesota angelangt war. Nahe der Grenze zu Iowa lag eine kleine Stadt. Ich parkte vor einem Motel. Es war 6 Uhr morgens und ich hatte Schwierigkeiten die Augen offen zu halten. Ich stieg aus dem Auto und stieß mir den Kopf am Autodach. Fluchend schlug ich die Tür zu und stapfte zum Moteleingang. Drinnen wartete eine mürrisch aussehende Frau am Tresen. Sie sah mich mit blutunterlaufeden Augen an und blaffte unfreundlich:"Es ist 6 Uhr morgens! Was wollen sie?!" Ich lächelte gezwungen und zischte:" Ein Zimmer für einen Tag bitte!" Die Frau knallte den Schlüssel auf den Tresen und forderte 60$. Ich warf ihr das Geld vor die Nase und stolzierte los. Leider in die falsche Richtung. Mit hoch rotem Kopf drehte ich um und rauschte an der Frau vorbei Richtung Zimmer. Ich ging durch den Gang und suchte meine Zimmernummer. Ah da war es ja. Zimmer 66. Ich seufzte und schloss die Tür auf. Das Zimmer sah im Dämmerlicht ziemlich gruselig aus. Schnell schaltete ich das Licht an. Langsam betrat ich Raum und sah mich um. Das Zimmer war ziemlich klein und altmodisch eingerichtet. Nicht gerade hübsch aber egal. Ich warf meine Rucksack aufs Bett und kramte neue Wäsche heraus. Mit den neuen Klamotten unter dem Arm lief ich in Bad. Dort schälte ich mich aus meinen verschwitzten Sachen und stieg in die Dusche. Das Wasser fühlte sich wunderbar auf der Haut an. Ich seufzte erleichtert auf. Nach der entspannenden Dusche wusch ich meine schmutzigen Klamotten und hängte sie verteilt im Zimmer auf. Ich war todmüde, also schubste ich den Rucksack vom Bett und ließ mich darauf fallen. Es war schön warm uns weich. Ich kuschelte mich unter die Decke und sah aus dem Fenster. Die Sonne ging gerade auf und ihre Strahlen starrten sich durch den Raum. Auf dem Highway war kein Auto weit und breit, die Bäume leuchteten im Licht der aufgehenden Sonne. Mit diesem Bild vor Augen schlief ich ein.

uralte Rache (Supernatural FanFiction)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt