Er ließ meine Hand los und wischte sich die Spucke aus dem Gesicht, dann begann er zu lachen. Verwirrt sah ich ihn an. Ich hatte mit allem gerechnet aber DAMIT? "Wow du hast echt feuern unterm Hintern. Das gefällt mir. ", lachte er und sah mich an. Ich versuchte zu lächeln. Das endete jedoch in einer komischen Grimasse und ich ließ es sein. "Also, ich bin bereit dir hier raus zu helfen aber dafür musst du mich hinein lassen. ", begann er zu reden. "Hinein lassen?",fragte ich argwöhnisch. "Ein Engel muss einen Menschen erst um Erlaubnis fragen bevor er seinen Körper als Hülle nutzen darf.",antwortete Lucifer. Er sah mich fragend an. "Du hast doch schon eine Hülle. Wozu brauchst du mich und warum willst du mir überhaupt helfen? ", fragte ich herausfordernd. Er sah mich an und sagte:"Ich hatte eine Hülle. Das hier, "er zeigte auf seinen Körper," ist nur eine Erscheinung. Ich bin nicht wirklich hier. Meine Seele ist in einem Käfig gefangen, also brauche ich dich. Wenn du ja sagst, kann meine Seele aus dem Käfig entkommen und ich kann dich hier raus bringen." Ich Vertraute ihm nicht. Irgendetwas war hier faul. "Warum wurdest du überhaupt weggesperrt? ", fragte ich neugierig. Lucifer seufzte. "Ich habe meinen Vater zu sehr geliebt. Und was hatte ich davon? Er verbannt mich aus dem Himmel. Ja ja Gott kann schon ein Arsch sein. " Mein Mund stand offen. Ich wollte etwas sagen doch mir fiel nichts ein. "Und? Was sagst du? ", fragte er ungeduldig. Ich starrte an ihm vorbei und sagte:"Ich... Ich muss noch überlegen. Gibt mir ein wenig Zeit." Lucifer seufzte und erwiderte:" Na gut." Mit diesen Worten war er verschwunden und ich saß allein in meiner Zelle. Langsam fuhr ich mich durch das Haar und versuchte die Knoten zu lösen. Sie waren mit Blut verklebt. Genau wie der Rest meines Körpers. Es war einfach nur ekelhaft. Ich würde alles geben für eine heiße Dusche und neuen Klamotten. Seufzend setzte ich mich wieder auf den Boden und begann zu summen. Aus dem Summen wurde singen. Erst sang ich leise:"Look at what you've done. Stand still, falling away from me. When it takes so long. Fire's out, what do you want to be?" Ich mochte Ellie Goulding und "Outside" war einer meiner Lieblingssongs. (Das Lied ist oben eingefügt, ihr könnt es euch gerne anhören. Macht das Feeling besser <3) Ich sang lauter:"Now I'm holding on. Myself was never enough for me. Gotta be so strong. There's a power in what you do. Now, every other day I'll be watching you." Jetzt sang ich so laut, dass alle anderen es hören mussten. Es war mir realtiv egal ob es die anderen störte. Ich brauchte einfach mal wieder ein wenig Spaß. "I'll show you what it feels like. Now I'm on the outside. We did everything right. Now I'm on the outside!" Ich stand auf und sang. Dabei begann ich mich im Kreis zu drehen und zu hüpfen. Als ich das Lied zu ende gesungen hatte, ließ ich mich auf den Boden plumpsen. Schwer atmend legte ich mich auf den Rücken und grinste. Das war doch mal eine entspannende Abwechslung zu dem ständigen Mord und Totschlag. Ich lag immer noch auf dem Rücken, als jemand vor meine Zelle trat. "Steh auf!", befahl eine kühle Stimme. Ich hob den Kopf um nachzusehen wer gesprochen hatte. Vor dem Gitter stand ein großer Mann mit kahlem Schädel. Ich ließ den Kopf wieder sinken und ignorierte ihn. Plötzlich packte mich eine Hand und zog mich hoch. Ich quietschte überrascht auf. Der Mann mit der Glatze starrte mich böse an. hinter ihm standen noch 5 andere. Ich musste schmunzeln. Sie hatten den Geleitschutz verdoppelt, ich hatte wohl wirklich ein ziemliches Chaos veranstaltet. Das grinsen verging mir jedoch schnell wieder, als ich die Handschellen bemerkte. Sie waren klobig und komische Symbole waren darauf eingraviert. Die Engel traten im Gleichschritt vor. "Nichts da. Da kriegt ihr mich nicht rein!", sagte ich bestimmt. Sie kamen näher und zwei packten mich an den Armen. Ich zappelte und trat nach ihnen. "Finger weg, lasst mich in Ruhe!",schrie ich. Zwei weitere kamen ihnen zu Hilfe und drehten mir die Arme auf den Rücken. Ich trat aus und traf einen der Typen mitten in die 12. Er krümmte sich. Jetzt schritt der Glatzkopf ein. Er hatte die ganze Zeit nur zugeschaut, doch jetzt kam er auf mich zu. Er legte mir die Finger auf die Stirn und alles wurde schwarz.
Als ich wach wurde, wusste ich nicht wo ich mich befand und das passierte für meinen Geschmack in letzter Zeit ein wenig zu oft. Mein Kopf pochte und ich konnte mich nicht richtig bewegen. Ich ließ den Blick durch den Raum schweifen. Die Wand gegenüber bestand aus einem riesigen Spiegel. Ich starrte mich an und stellte fest, dass ich ziemlich scheiße aussah. Ich drehte meinen Kopf zu Seite um zu sehen ob es neben mir etwas spannendes zu sehen gab, doch ich wurde enttäuscht. Es war nur eine weiße Wand und auf der anderen Seite genauso. Jetzt betrachtete ich mich wieder im Spiegel. ich saß auf einem Stuhl, die Hände und Füße in Ketten. Hier würde ich wohl nicht ohne weiteres herauskommen. Hinter mir öffnete sich eine Tür. Im Spiegel konnte ich Castiel und den Glatzkopf den Raum betreten sehen. Sie kamen um mich herum und stellten sich vor mich. Der Glatzkopf sagte:"Ich frage dich das hier einmal freundlich. Wenn ich meine Antwort nicht bekomme, werde ich sie mir beschaffen. Egal wie!" "Oh, wie freundlich.", sagte ich sarkastisch. Glatzi sog scharf die Luft ein und ich grinste. Castiel sah mich einfach nur an. Er schien meine Gedanken lesen zu wollen, so intensiv starrte er mich an. Unsere Blicke trafen sich kurz und er schaute schnell wieder weg. "Mit wem arbeitest du zusammen?", fragte Glatzi auf einmal. Verwirrt zog ich die Augenbrauen hoch und fragte:"Äh was?" "Mit wem arbeitest du zusammen?", fragte der Glatzkopf abermals. Ich war ein wenig überfordert und sagte:"Ich..ich arbeite mit niemandem zusammen." "Du hattest deine Chance. Du hättest es mir einfach sagen können aber du willst es anscheinend lieber auf die harte Tour!", sagte Glatzi dreckig grinsend. Ich stotterte vor mich hin und bekam keinen richtigen Satz zu stande. Hilfesuchend schaute ich zu Castiel, dieser wich meinem Blick jedoch aus und schaute zur Seite. "Übrigens, ich heiße Abariel.",sagte Glatzi. Warte, war das nicht der, der Castiel befohlen hatte mich hier her zu bringen? Abariel ging zu der Spiegelwand hinüber und schob sie zur Seite. Dahinter kam ein offener Raum zum Vorschein. Seine Wände waren mit allen möglichen Folterinstrumenten gespickt. Glatzi drehte sich um, grinste und sagte:"Lass uns spielen."
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
