Ich zuckte und fuhr herum. Niemand war zu sehen. Wahrscheinlich hatte ich mir den Kopf einmal zu oft angeschlagen. Ich ließ mich mutlos auf den Boden sinken. Niemals würde ich hier herauskommen. "Heeeyy!" Ich riss den Kopf hoch. Wieder war muss zu sehen. Langsam stand ich auf, den Rücken gegen die Wand gedrückt. "Hier bin ich!" Die Stimme schien aus der Ecke zu kommen. Als ich genauer hinsah, entdeckte ich eine flackernde Gestalt. Sie wurde fester, bis schließlich ein Mann vor mir stand. Er trug ein dunkelgrünes T-Shirt und ein blau grünes Hemd. Es sah gar nicht so schlecht aus aber er hatte offene Stellen im Gesicht. Das sah alles andere als gesund aus aber naja. "Wer bist du?!" , fragte ich argwöhnisch. Der Mann grinste mich schelmisch an. Dann antwortete er:" Ich bin Lucifer, König der Hölle." Ich schnaubte verächtlich. "Na klar. " , sagte ich mit sarkastischem Unterton. "Du glaubst mir nicht?", fragte Lucifer mit gefährlich leiser Stimme. Seine Augen begannen zu leuchten und hinter ihm streckten sich riesige weiße Flügel aus. Ich wich zurück. "Komm mir nicht zu nahe! Verschwinde, lass mich allein!", schrie ich. Lucifer zog die Augenbrauen hoch. "Warum so schreckhaft?" Ich sah ihn verächtlich an und zischte:"Ich hatte schon das Vergnügen einen deiner Freunde kennen zulernen. Und was soll ich sagen, er war nicht gerade ein Gentleman." Er lachte. "Das sind nicht meine Freunde. Um genau zu sein, verabscheuen sie mich aber na ja. Irgendwer musste ja das schwarze Schaf in der Familie sein." Er verschränkte die Arme und musterte mich. Er schien über etwas nachzudenken. "Was?!", fragte ich gereizt. "Du bist anders, dass habe ich gleich gemerkt. Aber das du SO anders bist ... hm. Wirklich interessant. Wer sind wohl deine Eltern..", murmelte er vor sich hin. Lucifer schloss seine Augen, trat vor und legte seine Finger auf meine Stirn bevor ich auch nur "Piep" sagen konnte. Ich zuckte als seine Hand mein Gesicht berührte. Es brannte. Nach einigen Sekunden löste er seine Hand von meiner Stirn. Ich rieb mir über die Stelle wo er mich berührt hatte, sie war eiskalt. "Was sollte das?!", fuhr ich ihn an. Doch er antwortete nicht. Stattdessen hatte angefangen zu lachen. Er brüllte fast vor lachen und wischte sich die Augen. Verwirrt fragte ich mich was denn so lustig sei. Nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte, kicherte er:" Crowley du Schlingel. Von dir hätte ich das nicht erwartet aber okay. Und Astara oh man das wird ja immer besser." Er plapperte weiter vor sich hin und ich wandte mich ab. Am Anfang hatte ich gehofft dass er mir vielleicht hier heraus helfen könnte aber er schien total wahnsinnig zu sein. Ich setzte mich auf den Boden und legte den Kopf in die Hände. Ratlos schüttelte ich den Kopf. Vielleicht könnte ich ja entkommen wenn sie mich irgendwohin eskortieren. Wenn sie das überhaupt machen. Als ob er meine Gedanken gehört hätte, tauchte Castiel mit zwei anderen Engeln auf. Ich sah mich nach Lucifer um, doch der war verschwunden. Castiel steckte eine Hand in meine Zelle. Ich starrte ihn an, dann ergriff ich sie. Er zog mich hoch und ich glitt einfach so durch die Gitterstäbe. Er lief hinter mir, die andere Engel neben mir. Jetzt war die Gelegenheit. Wie sollte ich es anstellen? Wir verließen den Zellengang und betraten wieder einen weißen Gang. An den Türen standen Namen. Der Vorname war immer Samuel, nur der Nachname änderte sich bei jeder Tür. Was wohl hinter diesen Türen war? Als wir fast am Ende des Ganges waren, entdeckte ich einen roten Knopf neben einer der Türen. Ich dachte nicht länger nach und schlug auf den Knopf. Ein lauter Knall ertönte und auf einmal standen alle Türen offen. Männer jedes Alters und jeder Größe liefen verwirrt auf dem Gang herum. Ich hörte die drei Engel fluchen. Sie hatte sich umgedreht und versuchten die Situation in den Griff zu bekommen. Das war meine Chance. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte. Am Ende des Ganges angekommen, blieb ich stehen. Wohin jetzt? ich stand in einem Runden Raum von denen lauter Gänge abgingen. Neben jedem Gang stand ein Name. Neben mir war der Sanchez-Gang. Ich lief hinein und drückte den Knopf. Erneut ertönte ein Knall und lauter Männer strömten auf den Flur. Schnell lief ich hinüber zum nächsten Gang. Diesmal stand an den Türen der Name Sofia, auch dort drückte ich auf den Knopf. Das wiederholte ich bei mindestens der hälfte der Gänge, dann kamen die Engel. Angezogen von dem Lärm tauchten sie scharenweise auf. Ich würde unter den ganzen Sefijas schon nicht auffallen, hoffte ich und verschwand in dem Sefija-Gang. Ich lief bis zur 3. letzten Tür und stürzte hindurch. Ich stolperte, schlug der Länge nach hin und blieb mit geschlossenen Augen liegen. Die Tür krachte hinter mir zu. Ich atmete auf. Dann fühlte ich Gras unter meinen Händen. Langsam öffnete ich meinen Augen und sah ein kleines Mädchen. Es sah zu mir herunter und lächelte traurig.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
