Ich setzte mich auf und erwiderte den Blick des kleinen Mädchens sie war vielleicht 7 Jahre alt. "Hallo." , sagte es mit einer glockenhellen Stimme. Ich lächelte und sagte:" Hallo, wer bist du denn?" "Ich bin Sefija.", antwortete sie leise. "Das ist aber ein schöner Name. Ich heiße Max.", sagte ich und versuchte ihr ein wenig Mut zu machen. Sie sah verängstigt aus. Langsam stand ich auf und sah mich um. Wir befanden uns auf einer Lichtung mitten in einem dichten Wald. "Was machst du denn hier ganz allein?", fragte ich etwas besorgt. Ich drehte mich zu dem Mädchen um, doch es war verschunden. "Hallo?", rief ich in den Wald hinein. Ich hörte mein Echo zurückrufen aber das Mädchen antwortete nicht. Mit zögernden Schritten verließ ich die Lichtung und betrat den Wald. Während des Laufens sah ich mich um. Der Wald war wunderschön. Sonnenstrahlen drangen durch das Blätterdach und erhellten den Waldboden. Es wuchsen überall wunderschöne Blumen und Schmetterlinge schwirrten an mir vorbei. Ich lief immer weiter und entdeckte wunderschöne Dinge. Ein Pavillion stand auf einer riesigen Lichtung, umrankt von Efeu und Rosen. Außerdem fand ich ein Baumhaus hoch in den Bäumen. Es war ganz rund und hatte eine Glaskuppel. Erst war ich versucht die Strickleiter hinauf zu klettern um von oben auf den Wald zu blicken aber ich zwang mich weiter zu gehen. "Hallooooo:", rief ich erneut. Ich trat auf eine weitere Lichtung und sah mich um. Plötzlich hörte ich ein Flüstern. "Sie kommen, du musst verschwinden. Ich kann sie hören." erschrocken drehte ich mich um und versuchte den Ursprung des Geflüsters ausfindig zu machen. Ohne Vorwarnung landete das kleine Mädchen vor mir. Es war wohl von dem Baum hinter mir gesprungen. Erschrocken stolperte ich zurück. Das Kind ließ sich nicht beirren und packte meine Hand. "Schnell!" , drängte es mich.ich ließ mich von dem Mädchen von der Lichtung und in den Wald ziehen. "Was ist denn los? Wer kommt?", fragte ich verwirrt, während ich hinter dem Mädchen herlief. Sie drehte sich um. Ihre Augen wahren angsterfüllt. Sie flüsterte."Die bösen Männer kommen. Ich kann ihre Stimmen in meinem Kopf hören. Sie machen böse Sachen." Ich starrte auf den Rücken des Mädchens. Was war hier passiert? Warum hatte sie so große Angst? Wir rannten weiter bis Sefija plötzlich stehen blieb. Ich bremste scharf ab, um sie nicht um zu laufen. " Hier. Schnell hier rein.", flüsterte sie und zog eine Falltür auf. Mir war sie gar nicht aufgefallen. Sie war gut mit Blättern und Schmutz versteckt worden. Ich sah in das Loch und fragte mich wie tief es wohl darunter geht. Ohne mich vorzuwarnen, stieß das kleine Mädchen mich von hinten an und ich fiel in das Loch. Es war nicht so tief wie erwartet und ich fluchte als ich mir die Knie auf dem Stein aufschlug. Sefija landete neben mir und schloss die Falltür wieder. "Steh auf, los. Wenn sie uns jetzt finden, sitzen wir in der Falle. Komm und hilf mir.", sagte sie ängstlich und zog mich am Arm. Ich rappelte mich auf und folgte dem Kind. Hier unten war es ziemlich dunkel. Wir liefen zu einer Steinwand. Sefija griff in eine Spalte und zog etwas heraus. Es war ein Schlüssel. Mit zitternden Fingern tastete sie die Wand ab. Sie fand das Schlüsselloch und versuchte den schlüssel hinein zu stecken, doch ihre Finger zitterten zu stark. Ich legte ihr eine Hand auf die Schulter und nahm ihr den Schlüssel aus der Hand. "Lass mich mal.", sagte ich und schob sie sanft zu Seite. Schnell steckte ich den Schlüssel in das Loch und drehte ihn einmal herum. Die Wand knackte und bewegte sich zur Seite. Sefija riss den Schlüssel aus dem Loch und schob mich in den Raum hinter der Wand. Sie flitzte hinter mir her und zog innen an einem Hebel. Langsam schob die Wand sich wieder zurück an ihren angestammten Platz. Erst jetzt entspannte sich das Mädchen. "Alles okay?" fragte ich sie. Sie drehte sich um und sah mich an, dann nickte sie langsam. "Was ist mit den bösen Männern, was haben sie dir getan?", fragte ich weiter. Sefija senkte den Blick, dann flüsterte sie ganz leise:"Hier war schon mal jemand. Jemand wie du. Er kam einfach hierein geplatzt. Es war ein Mann. Er war noch jung, ich weiß nicht wie alt aber ungefähr so wie du. Als er auf die Lichtung gestolpert kam, begannen die Stimmen zu reden. Sie waren in meinem Kopf. Ich wusste nicht was es war aber ich wusste das sie den Jungen haben wollten. Ich habe ihn versteckt aber sie haben ihn gefunden. Ich konnte mich gerade noch hinter einem Gebüsch verstecken.", sie holte tief Luft," Als ich über das Gebüsch geschaut habe, habe ich gesehen was sie mit ihm gemacht haben. Sie haben ihn tot gemacht. Er hatte keine Augen mehr" Sefija schaute zu mir hoch. Ihre Augen hatten sich mit Tränen gefüllt. "Sie haben ihn einfach tot gemacht.." , hauchte sie. "Hey hey, ist ja gut. Komm her." Ich kniete mich hin und nahm sie in den Arm. Nach einer Weile befreite sie sich aus meiner Umarmung und sagte mit zitternder Stimme:" Wir müssen weiter. Ich kann ihre Stimmen ganz nah hören." Als sie das sagte, fielen auch mir die Stimmen auf. Wenn man einen Moment ruhig war, konnte man lautes Geflüster hören. Es schien von überall zu kommen. Sefija hatte sich an der nächsten Wand zu schaffen gemacht. Sie zog gerade einen weiteren Schlüssel aus einer Ritze, als es im Nebenzimmer krachte. Jemand hatte wohl die Falltür entdeckt. Die Wand auf der anderen Seite des Raumes schob sich zur Seite. Sefija winkte mich zu sich, doch ich wusste das wir es nicht beide schaffen konnten. "Geh!", rief ich,"Geh und schau nicht zurück!" Sefija riss ihre Augen auf. "Nein, sie machen dich auch tot!", schrie sie mit schriller Stimme. Ich packte sie an den Schultern und sagte eindringlich:"Mir wird schon nichts passieren aber du musst gehen. Lauf so schnell du kannst Sefija, lauf!" Ich stieß sie auf das Loch in der Wand zu und riss ihr den Schlüssel aus der Hand. Sie stolperte in den Gang und sah mich mit Tränen erfüllten Augen entsetzt an. Die Wand begann sich zurück zu schieben. In diesem Moment krachte die Wand auf der anderen Seite des Raumes. Dann explodierte sie. Ich drehte mich zu Sefija um. Sie sah mich an. Eine Träne lief über ihre Wange. "Lauf Sefija sie kommen. LAUF!" Die Wand schob sich zurück an ihren alten Platzt und Sefija war verschwunden. Ich drehte mich um und machte mich bereit für den Kampf.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
