In meinem Zimmer angekommen, warf ich meine Sachen in die Ecke und sah mich im Raum um. Das Bett war neu bezogen. Kein Wunder, ich hatte ja auch drauf gekotzt und Dean dabei auch noch erwischt. Ich musste schmunzeln als ich daran dachte wie ich ihn fluchen gehört hatte. Ich entschied mich zu den dreien zu gehen und mich zu entschuldigen. Ich ging zum Wohnzimmer und als ich eintrat, musste Cas sich wohl gerade eine Strafpredigt anhören, (das Bild oben dürfte seinen Gesichtsausdruck gut beschreiben😂) denn er schmollte als Sam und Dean in ernstem Ton mit ihm redeten und er verschwand. Beamte sich einfach weg, wie immer... Ich ging schüchtern zu ihnen rüber. Dean regte sich gerade über Cas auf, weil er einfach immer verschwand. "Hey...", sagte ich unsicher. Mir war die ganze Sache ziemlich peinlich und Sam und Dean machten es nicht besser als sie mich anstarrten. In diesem Moment würde ich auch gern einfach so verschwinden können, mich einfach in Luft auflösen. Aber das ging natürlich nicht und ich musste dieses peinliche Gespräch über mich ergehen lassen. "Auch schon wach." , sagte Dean nüchtern. "Äh, ja. Sorry wegen heute Morgen. Weiß auch nicht was los war. Und das mit vorhin, naja er könnte wenigstens anklopfen. Ähm ja..." , stotterte ich verlegen. "Darüber haben wir gerade mit ihm geredet. Er kennt sowas wie Privatsphäre nicht. Wir haben ihn in seine Schranken gewiesen, keine Sorge. Und was heute Morgen betrifft. Was war eigentlich los?", fragte Dean. Ich erzählte ihnen von dem grausamen Alptraum den ich in der Nacht hatte und wie echt sich das alles angefühlt hat. Sam sah mich besorgt an und sagte:"Cas kann dich nachher mal durch checken. So ein Engelsding weist du." Ich sah ihn verunsichert an. "Und das tut auch ganz sicher nicht weh?" , frage ich und muss dabei an seine schmerzhaften Berührungen denken die über mich ergehen lassen musste. Sam schien zu ahnen woran ich dachte und versicherte mir:" Nein, es tut kein bisschen weh. Das bei deiner Gefangennahme war was komplett anderes." Ich nickte. Wir setzten uns zusammen und frühstückten erstmal ordentlich. Ich hatte einen Bärenhunger nachdem ich meine letzte Mahlzeit ausgekotzt hatte. Gierig schlang ich das Rührei und die Brote hinunter. Wir räumten zusammen auf und ich fragte Sam nach einem Buch was ich lesen konnte. Er gab mir einen alten Krimi und ich fletzte mich auf die Couch. Nach einigen Stunden kehrte Castiel zurück. Dean ging zu ihm und bat ihn, mal nach mir zu schauen ob auch alles okay sei. Cas ging zu mir. Ich war so in mein Buch vertieft, das ich ihn nicht bemerkte, bis er sich räusperte. Ich sah hoch und begegnete seinen strahlend blauen Augen. Wir starrten uns einen Moment an, bis Sam und Dean dazu kamen. Sie erzählten ihm von meinem Traum und wie schlecht es mir danach ging. Er streckte zwei Finger aus um sie mir auf die Stirn zulegen. Ohne das ich es wollte, wich ich ein wenig zurück. Cas sah mich an. Vielleicht war es etwas in seinen Augen das mich nicht mehr zurück weichen ließ aber ich blieb still und er legte sanft die Finger auf meine Stirn. Es war schön. Ich spürte wie die bösen Gedanken verschwanden, meine Anspannung verschwand. Seine Präsenz blieb noch ein wenig in meinem Kopf, es war als würde er sich umsehen und mich erforschen. Dann zog er sich zurück. Ich schlug die Augen auf und sah ihn an. Er erwiderte meinen Blick kurz und trat dann hastig zurück. "Danke., sagte ich lächelnd. Er nickte nur und verließ den Raum. Mir ging es wunderbar aber ich war auch müde. Ich hatte diese Nacht schlecht geschlafen, also rollte ich mich auf dem Sofa zusammen und schlief ein. Ein großer Fehler, denn in meinen Träumen suchte mich die Schlange heim. Sie flüsterte und zischte. Ich versuchte ihr zu entfliehen aber es hatte keinen Sinn. Sie erwischte mich und begann an mir zu knabbern. Erst an den Beinen. Dann an den Armen und zum Schluss am Gesicht. Die Schmerzen waren unerträglich. Ich brüllte sie solle aufhören oder irgendwer mir helfen aber so weit unten im Wasser hörte mich niemand. Luftblasen dringen aus meinem Mund, werden kleiner und kleiner und verebben schließlich ganz, denn ich bin tot und Tote konnten nicht schreien.
Ich fuhr hoch. Ich lag nicht mehr auf dem Sofa, sondern festgeschnallt auf einer Liege. Ich konnte meinen Oberkörper nur ein paar Zentimeter anheben und meine Hände und Füße waren ebenfalls gefesselt. Ich war noch voller Panik und hatte Angst, das gleich die Schlange käme und mich hier festgeschnallt vorfand, bereit zum verspeisen. Ich brüllte und zerrte an den Fesseln. Schrie um Hilfe. Die Angst machte mich wahnsinnig. Ich begann zu weinen, schrie weiter nach Hilfe, riss an den Fesseln. Die Angst löste etwas in mir aus. Mir wurde heiß, meine Haut schien zu brennen und eine große Wut stieg in mir empor. Mein Herz raste, und meine Augen färbten sich schwarz. Ohne Mühe riss ich die Fesseln ab. Sam kam in den Raum gestürzt und versuchte mich zu beruhigen. Ich ignorierte ihn. Als er mich packen wollte, flog durch den halben Raum und landete neben der Tür. Zwei Hände packten ihn und zerrten ihn hinaus. Die Tür wurde zugeschlagen und verriegelt. Ich lächelte spöttisch. Dachten diese Narren denn wirklich das ein Tür mich aufhalten konnte?! Gerade als ich zur Tür gehen wollte, hielt mich etwas auf. Es war als wäre ich gegen eine unsichtbare Wand gelaufen. Verwirrt blieb ich stehen und sah auf den Boden. Eine Teufelsfalle!!! Ich kreischte aufgebracht und wütete mindestens eine halbe Stunde, ehe ich zusammenbrach.
Deans Sicht
Max war gerade erst auf dem Sofa eingeschlafen, da begann sie nach Luft zu schnappen. Sie leuchte und schlug um sich. Dann begann sie zu schreien und zu brüllen. Es hörte sich an als ob sie fürchterliche Schmerzen leide. Ich rief Sam und Cas. Beide halfen mir sie in die Isolierzelle zu bringen. Wir schnallten sie fest und verließen hastig den Raum. Ich wusste mir nicht zu helfen, also rief ich Crowley an. Er klang sehr interessiert und tauchte direkt neben mir auf. Er legte sah mich grinsend an und legte auf. Ich tat das selbe. Bis auf das grinsen, ich sah ihn nur an. "Was gibts Sunnyboy.", fragte er amüsiert. Ich deutete durch die Scheibe und er sah das verschwitzte, brüllende und zappelde Mädchen. "Das ist also euer neustes Problem. Konnte Cassie denn nichts machen?" , fragte mit einem leichten Sarkasmus in der Stimme. Ich schüttelte den Kopf und sagte:"Cas ist machtlos. Es hat auf jeden Fall nichts mir ihrer Engelsseite zu tun." "Engelsseite?", fragte Cowley misstrauisch. "Sie ist eine Nephilima!", erwiederte ich genervt. Crowley starrte mich verständnislos an. Ich seufzte. "Sie ist halb Dämon halb Engel.", sagte ich, insgeheim gespannt auf seine Reaktion. "Heilige Scheiße!", fluchte er. "Nicht dein ernst Mann! Ich dachte sowas gibt es nicht." "Es sollte sie auch nicht geben. Es gab bis jetzt erst einen einzelnen. Jetzt ist sie aufgetaucht. Ihre himmlischen Kräfte hat sie laut Cas schon freigesetzt. Vorhin hat sie im Schlaf auf einmal angefangen um sich zu schlagen und zu brüllen. Cas konnte nichts machen. Du bist ein Dämon, vielleicht hast du eine Idee.", sagte ich hoffnungsvoll. In diesem Moment flippt Max völlig aus. Sie reißt sich los und springt von der Liege. Sam will sie beruhigen und ich kann ihn nicht aufhalten. Ich renne ihm hinterher, doch er ist schon im Raum verschwunden. Es poltert und ich stoße die Tür auf. Sam sitzt zusammen gesunken an der Wand. Ich packte ihn und zerre ihn hinaus. Die Tür knalle ich zu und verriegle sie. Sam lasse ich bei Cas, er wird sich um ihn kümmern. Ich Laufe zu Crowley zurück. Der steht vor der Scheibe und starrt Max an. "Das ist wirklich ein Teufelsweib.", stellt er fest. Ich stelle mich neben ihn und sehe zu Max. Sie brüllt wie eine Irre. Dann schnellt ihr Kopf in unsere Richtung. Sie kann uns nicht sehen aber ihre Augen suchen uns.
Ihre pechschwarzen Augen.
Nach etwas mehr als 20 min. klappt Max dann schließlich zusammen.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
FanfictionMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
