Als ich aufwachte, fragte ich mich zuerst warum ich mit einer halb verkohlten Decke auf dem Sofa lag. Dann fiel es mir wieder ein. Ich stöhnte auf und versenkte meinen Kopf im Kissen. Ich wollte nicht aufstehen, nicht zum College gehen, ich wollte nicht die Zerstörung sehen die ich angerichtet hatte. Langsam stand ich auf und ging ins Schlafzimmer um zu sehen ob meine Klamotten von dem Brand verschont worden war. Zum Glück war mein Schrank nicht abgefackelt und ich konnte mir neue Klamotten heraussuchen. Ich nahm eine schwarze Fußballhose (die war sooo gemütlich) ein hellblaues Top und neue Unterwäsche. Es war meine Lieblingsunterwäsche, sie war rosa mit kleinen Einhörnern drauf. Ja ich weiß ein bisschen peinlich aber mir gefiel sie. Ich mochte Einhörner. Nachdem ich fertig angezogen hatte, begann ich mit den Aufräumarbeiten. Nach ca. 3 Stunden war es wieder einigermaßen bewohnbar. Die Teile der Musikanlage waren weggeräumt, mein Fernseher war ebenfalls kaputt also hatte ich ihn auch weggeworfen und ich hatte mein Bett neu bezogen. Das Holz war zwar ein wenig angekohlt aber sonst ging das noch. Ich sah mich um. Eine Ecke meines Zimmers war verbrannt sonst war alles OK. Ich ging in die Küche um mir ein spätes Frühstück zu machen. Pancakes mit Honig. Ich stapelte 6 Stück übereinander und goss Honig drüber. Schnell noch einen Kaffee dazu und fertig. Ich schaute auf die Uhr und riss erstaunt die Augen auf. Es war 12:56 Uhr. Naja dann war das eben mein Mittagessen. Als ich meine Pancakes aufgefuttert hatte, setzte ich mich aufs Sofa und schaltete meinen anderen Fernseher an. Aber er ging nicht. Ich hatte meine Sicherungen noch nicht ausgetauscht und meine Glühbirnen auch nicht. Genervt stand ich auf und machte mich an die Arbeit. Nachdem auch das endlich erledigt war, hatte ich Langeweile. Also begann ich mein schweizer Taschenmesser sauber zu machen und zu schärfen. Am Ende glänzte es nur so vor Sauberkeit und scharf war es auch wieder. Zufrieden wollte ich grade den Fernseher an machen, als von meiner Tür Geräusche kamen. Ich ging in den Flur und horchte. Plötzlich klickte das Schloss und die Tür schwang auf. Ich stand mit meinem Messer in der Hand hinter der Tür. Zwei Männer schlichen mit geladenen Waffen den Flur entlang. Ich hielt den Atem an und beobachtet gespannt was sie taten. Sie gaben sich Handzeichen und gingen in verschiedene Zimmer. Das war die perfekte Gelegenheit um sich aus dem Staub zu machen aber irgendein verrückter Instinkt hinderte mich daran und drängte mich dazu sie zu belauschen. Also schlich ich den Flur entlang ins Wohnzimmer. Der kleinere der beiden Männer war vorher hier rein gegangen aber von ihm war keine Spur zu sehen. Ich schlich langsam weiter als ich Stimmen aus der Küche hörte. Schnell ging ich durchs Wohnzimmer zur Küche. Ich lugte hinter der Tür hervor. In meiner Küche standen die 2 Männer und unterhielten sich leise. "Vorhin war sie doch noch hier! Und wir haben sie auch nicht rausgehen sehen, das heißt sie muss hier irgendwo sein.",sagte der größere. Der kleinere Schaute ihn ernst an und sagte:"Cas meinte wir sollen und beeilen und das es wichtig sei. Er kann sie nicht finden. Hier sind zu viele dämonische Aktivitäten in Gange." Der größere nickte ernst und sie setzten sich in Bewegung um meine Wohnung erneut zu durchkämmen. Ich versteckte mich hinter der Tür und wartete das einer der beiden vorbei kam um ihm eine über zu braten. Angespannt wartete ich und schon kam er kleinere mit den grünen Augen aus der Küche. Er ging an mir vorbei und bevor er einen Mucks machen konnte, lag er mit verdrehten Armen am Boden. Ich griff nach dem Gürtel der auf den Sofa lag und fesselte seine Hände. Meine Unordnung machte sich doch mal bezahlt. Ich sollte öfter meine Gürtel rumliegen lassen. Er wehrte sich aber ich hatte ihm im Griff. "Hey!",schrie er doch bevor er noch mehr sagen konnte, zog ich im meinen Frühstücksteller über den Kopf. Gott sei dank hatte ich den Teller noch nicht weggeräumt dachte ich und ließ den Kerl ,verschnürt und bewusstlos wie er war, liegen. Der andere Typ war von dem Schrei alamiert worden und lief ahnungslos in meine Falle. Während er sich über seinen Freund beugte, schlich ich mich von hinten an und schlug ihn nieder. Endlich zahlten sich all die vielen Kampfsportstunden aus dachte ich triumphierend und holte einen weiteren Gürtel um den großen zu fesseln. Ich schleifte beide so gut es ging in die Mitte des Raumes. Das war alles andere als einfach. Diese Typen wogen ja fast eine Tonne, dachte ich während ich sie nacheinander durch den Raum zog. Ich setzte mich aufs Sofa und ließ sie nicht aus den Augen. Dabei nahm ich mir die Zeit und betrachtete die beiden. Der eine war um die 1.95 m und genau wie der andere sehr muskulös. Er hatte ein hübsches Gesicht mit braun-grünen Augen und längeren hellbraunen Haaren. Der andere war ca. 1.86, hatte grüne Augen und kurze ,ebenfalls hellbraune Haare. Sie sahen ganz schön heiß aus, dachte ich und musste kichern. Der kleinere schlug die Augen auf und versuchte sofort sich zu befreien. "Hey, ganz ruhig brauner.",sagte ich belustigt. Er sah zu mir und zog die Augenbrauen hoch. Ich grinste "Na, gut geschlafen?",fragte ich schnippisch. Er sah mich böse an und setzte sich auf. Nun begann auch der andere sich zu bewegen."Was ist hier los Dean, wo sind wir?",stöhnte er und setzte sich ebenfalls auf. "Dean heißt du also. hübscher Name." Der große sah mich verwirrt an. "Warte, sie hat... also sie hat uns..?",fragte er ungläubig. Ich kicherte. "Ja Sammy, dieses fiese, kleine Monster hat uns hinterrücks überfallen und gefesselt.",sagte der der Dean hieß. "Dean und Sammy. Sammy? Heißt du wirklich so?",fragte ich neugierig. Sammy starrte Dean böse an. "Nein ich heiße Sam!" Dean schloss die Augen und sagte gar nichts mehr. Ich begann zu kichern und bekam mich gar nicht wieder ein. Auf einmal brannte die Lampe an der Decke durch. "Oh.", machte ich und seufzte. "Cas?",fragte Dean. Ich sah ihn misstrauisch an. "Was? Wer ist Cas?" "Ach niemand.",sagte Sam schnell. Ich zog die Brauen hoch. "Ja klar.", sagte ich sarkastisch. Ich war misstrauisch geworden also ging ich durch meine Wohnung und suchte nach diesem Cas, den Dean erwähnt hatte. Doch ich konnte nichts finden. Ich ging zurück ins Wohnzimmer und blieb wie erstarrt stehen. Dean und Sam standen vor mir. Zwischen ihnen stand ein komischer Typ im Trenchcoat. Erschrocken wich ich zurück. Schnell zog ich mein Messer aus der Hose. Der Mann im Trenchcoat sah mich emotionslos an. Er streckte die Hand aus um mich zu berühren. Ich zuckte zurück und stach nach seiner Hand. "Verschwindet!", rief ich laut. Doch sie ignorierten mich. Sam und Dean kamen auf mich zu um mich festzuhalten. Ich wehrte mich und ohne es zu wollen verlor ich wieder die Kontrolle. Dean, der mich gerade packen wollte, flog in hohem Bogen durch die Luft. Sam griff nach mir. Ich schlug nach ihm und er wurde von einem hellen Blitz getroffen, der aus meiner Hand schnellte. Nur noch der Typ im Trenchcoat stand noch da. Er kam auf mich zu. "Du musst vernichtet werden!" Ich wich erschrocken zurück. Er streckte beide Hände nach mir aus. Ich hob die Arme zur Abwehr. Als er mich berührte, verließ mich mein gesunder Menschenverstand. Ich riss die Arme hoch und der gesamte Raum ging in die Luft.
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uralte Rache (Supernatural FanFiction)
Fiksi PenggemarMax weiß das sie anders ist. Doch das sie so anders ist, hätte sie nicht gedacht. Sie ist halb Dämon und halb Engel und im Himmel sowas wie der Staatsfeind Nummer 1 . Außerdem ist da noch dieses uralte Wesen das in ihren Träumen zu ihr spricht...
