43. Chapter

1.9K 150 3
                                        

Den restlichen Tag ignorierte ich Ashton, genau so wie er mich. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie gefiel es mir nicht, von ihm ignoriert zu werden.

***

Ich hetzte die Treppe der Schule hinauf, um irgendwie noch rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen, was eher unmöglich war, da er schon vor 5 Minuten oder so geklingelt hat, und ich meinen Spint nicht auf bekommen hatte.

"I-Ich habe meinen Spint nicht aufbekommen" sprach ich hektisch als ich zum Klassenzimmer hinein stürmte. Ungefähr 30 Augenbaare starrten zu mir, doch keines dieser gehörte einem meiner Lehrer. Peinliche Aktion, Carter. Ein Augenpaar das ich mehr als alles andere kannte starrte kalt zu mir, bis er sich umdrehte und sich wieder dem Paintballunfall auf seinem Schoß zu wandte. Widerlich.

In lautem Gelächter lief ich nach hinten auf meinen Platz und warf mich auf meinen Stuhl. Meinen Rucksack ließ ich unsanft neben mich fallen.

"Hi Selena"

Ich drehte mich nach rechts und sah einen strahlenden Ashton. Sein Lächeln steckt einfach an!

"Hey! Ich hab dich heute noch gar nicht gesehen!" lachte ich als ich ihm um den Hals fiel. Seine Hände landeten auf meiner Taille was gar nicht mal so u angenehm war. "Mr. Mills ist krank, die erste Stunde haben wir also frei" nuschelte er in meine Schulter, auf der sein Kopf lag. Ich sah nach oben so dass ich in seine gelblichen Augen sah: "Ne oder? Dann hätte ich ja ausschlafen können.."

"Sel?" ich sah ihm wieder in die Augen die nur ernst in meine Starrten. Er war nervös, das erkannte ich da er alle 2 Sekunden blinzelte.

Ich sah nur fragend zu ihm worauf er mich aus dem Klassenraum zog. Er zog mich in eine Ecke direkt neben dem Klassenzimmer, und legte eine seiner großen Hände auf meine Wange:

"Selena.. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Ich kann es nicht mit ansehen wie du mich ignorierst, ich brauch dich einfach. schon als ich dich zum ersten mal gesehen habe, wusste ich dass du besonders bist.. Ich liebe dich, Selena... Möchtest du meine Freundin sein?" sprach er seine Worte als hätte er sie schon 100 mal vor dem Spiegel auswendig gelernt.

Ich blickte mit offenem Mund zu ihm. Habe ich das richtig gehört? Einer der beliebtesten Jungs der Schule will mit mir, Selena Carter, zusammen sein? Es kann nur ein Scherz sein, Jungs hassen mich. Ich bin einfach nicht ein Mädchen zum verlieben. Und... liebte ich Ashton überhaupt?

"I-Ich-"

Weiter kam ich nicht denn schon presste er seine Lippen auf meine und drückte mich fest an die Wand. Zwischen uns war kein Millimeter platz mehr vorhanden, nicht mal mehr ein Blatt Papier würde zwischen uns passen. Mir gefiel seine Nähe,

oder Gefiel mir einfach die Nähe eines Jungens? war Ashton der, mitdem ich eines Tages einmal alt werden möchte? Ich wusste jedenfalls dass dieser Kuss einen unterschied mit dem von Luke hatte..

Nach gefühlten Stunden lösten wir uns sodass ich in das Gesicht eines grinsenden Ashtons blicken konnte.

"Ich brauch Zeit.. Ich sag dir morgen bescheid.." gab ich von mir und spielte mit meinen Fingern. Plötzlich spürte ich starke Arme um mich, die mir wieder diese Wärme gaben...

Lukes P.O.V

Diese Weiber kotzen an, doch man kannte mich so. Man kannte mich als Frauenheld der jede abschleppte, aber ich habe 'erst' mit einem Mädchen geschlafen.. Und das war ausgerechnet Carter.

Meine Blicke schweiften immer wieder ungewollt zu ihr und Ashton hinüber. Sie lachten und umarmten sich, so als ob sie sich schon Jahre lang kennen würde, aber ich kannte sie am längsten von allen Typen hier in diesem Raum.

Ashton zog sie plötzlich nach draußen was meine Neugier weckte. Ich schubste das Papageienweib von mir und ging ihnen hinter her. Ein ungutes Gefühl machte sich in mir breit, denn ich schnüffelte meinem besten Freund hinterher. Ich bin ein schlechter Freund. Meine Beine trugen mich um eine Ecke, wo ich etwas sah was ich lieber nicht gesehen hätte:

Ashton und Selena.

Küssend.

Alles tat weh, ich musste unbedingt weg. Mein Herz began sich zusammen zu ziehen, weshalb ich nur schneller lief um endlich zu entkommen. Ich wollte das nicht sehen, es war nicht richtig...

Light behind Dark|l.h.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt