„Wir können sie nicht mehr bändigen, Lucas! Ich denke, nicht einmal du wirst zu ihnen vordringen können!"
Lucas nicke.
Ean hatte völlig Recht. Sie waren nicht dazu bestimmt, die Dayak anzuführen.
Er sah hinunter in die Grube, in der die Dayak eingepfercht waren. Sie verhielten sich wie Tiere.
„Es ist wirklich schade, dass sie einfach so im Stich gelassen wurden. Hätten sie ihren jeweiligen Gefährten gleich bei sich gehabt, wären sie nicht so ausgeartet!"
Lucas schnaubte Ean an.
„Meine Gefährtin weiß nicht einmal etwas von meiner Existenz. Und der, der kommen wird, um uns zu führen, hatte auch lange gebraucht, bis er wusste was es mit dem Gefährten auf sich hat." Er zeigte hinunter. „Sie waren einfach nur schwach. Ich denke, dass die Gefährten auch nichts gebracht hätten. Du weißt, dass wir es mit einigen versucht haben."
Ean lachte leise.
„Oh ja. Das war ein Massaker! Ich habe noch nie so viel Wut erlebt. Und wie sie die Vampire angefallen haben war einfach nur lustig! Die ach so tollen Vampire wurden innerhalb von Sekunden zerfleischt!"
Lucas fand das nicht belustigend. Er hatte ausprobieren wollen, ob die niederen Dayak sich wieder zurückwandeln konnten, wenn man sie mit ihren Gefährten zusammenführte. Doch es endete in einer Katastrophe. Sie wurden wütend, als sie ihre Gefährten sahen und gingen auf sie los. Nichts und Niemand hatte sie aufhalten können. Danach hatten sie geheult wie Wölfe, doch im Gegensatz zu ihnen taten sie sich nichts selbst an, wenn sie den Gefährten verletzten oder sogar töteten. Im Gegenteil. Sie wurden noch wilder!
Man konnte sie nicht bändigen.
Das Orakel hatte einmal eine Vision gehabt. Sie beschrieb einen Dayak, der sie alle beherrschen konnte. Lucas wusste auch, dass er es nicht war. Doch er hatte dennoch angefangen, alle um sich herum zusammen zu scharren.
Die Dayak, wie zum Beispiel Ean, die noch bei klarem Verstand waren, hatten ihm geholfen. Sie waren mit ihren Gefährten zu ihm gekommen.
Lucas schnaubte, als er teilweise gesehen hatte, dass die Dayak mit ihren Gefährten auch nicht viel besser umgingen, als Vampire mit ihren Blutsklaven. Sie hatten die Gefährten in Ketten hinter sich hergeschleift und einige hatten sich sogar von ihnen ernährt. Lucas konnte nicht einmal sagen, warum sie nicht zu diesen Bestien geworden waren.
„Sie fangen schon wieder an! Das gibt es doch nicht!"
Ean zog einen Teaser hervor, das einzige Gerät, das sie wenigsten in Schach halten konnte.
Unter ihnen gingen wieder Kämpfe los.
Lucas ging an das Geländer.
„Was ist hier los?"
Alle Dayak starrten nach oben.
„Wir...Stück Vieh!"
Lucas lächelte böse.
„Ihr meint, wir behandeln euch wie ein Vieh? Und das wundert euch?"
Einige knurrten, andere brüllten ihren Frust Lucas entgegen.
Lucas fletschte die Zähne.
„Wir haben euch die Möglichkeit gegeben uns zu zeigen, dass ihr anders seid. Doch ihr habt es nicht getan. Ihr habt eure Gefährten getötet! Und nun verhaltet ihr euch auch wie Tiere!"
Einer der Dayak trat vor.
„Du...versprochen...töten...Vampire!"
Seine Stimme klang unmenschlich und seine roten Augen veränderten sich.
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Bestien der Dunkelheit
VampirgeschichtenUngewollt zum Vampir! Tamara ist wütend. Ihre Lebenszeit war abgelaufen und sie hatte damit abgeschlossen. Doch Gattlin hatte andere Pläne mit ihr und hat sie zum Vampir gewandelt. Das er damit etwas ins rollen gebracht hat, was niemand vorausgesehe...
