Reginas Sicht
Schweren Herzens, packen wir unsere Sachen zusammen, um uns auf den Weg zurück nach Storybrooke zu machen. Ich würde viel lieber hier bleiben und die schöne Zeit, die wir, abgesehen von wenigen Ausnahmen hier verbringen durften, niemals enden lassen. Der Tag gestern am Strand war unfassbar schön gewesen. Ich habe Henry, Ruby und Emma viel beobachtet, während sie im Wasser waren und sich gegenseitig nass gespritzt haben, was bestimmt lustig war, aber das Wasser war einfach zu kalt, um da mitzumachen. Außerdem haben wir gestern mit Henry noch eine Sandburg gebaut. Sie ist ziemlich groß geworden und ich freue mich sehr darüber, dass Henry, zu mindestens was das angeht, noch ein Kind ist. Allerdings hätten wir die Sandburg nicht so nah am Meer bauen sollen, denn sie wurde später mit Wasser überflutet und alles ist in sich zusammengebrochen. Dennoch war es ziemlich witzig. Ruby und Henry haben dann irgendwann noch fangen gespielt und Emma hat sich zu mir auf die Decke gelegt und wir haben die Sonne auf unserer Haut genossen okay ja ein paar Mal haben wir uns auch geküsst, aber die meiste Zeit haben wir einfach nur gelegen und die Sonne auf uns wirken lassen. Doch nach diesem schönen Tag, haben wir beschlossen, dass es an der Zeit wird zurück zufahren. Keiner von uns freut sich darüber, abgesehen von Ruby, da sie ihre Freundin vermisst, jedoch sehen wir ein, dass wir es nicht länger aufschieben sollten, denn irgendwann müssen wir uns sowieso der Realität stellen.
Leider können wir nicht für immer hier bleiben, hier in unserer eigenen Welt, in unserer Illusion und den schönen Momenten, die wir hier verbringen durften. Wenigstens wird Emma bei uns wohnen, ich hatte sie gestern mehr oder weniger gefragt, ob sie bei uns einziehen möchte.
-Flashback-
Henry ist schlafen gegangen und Ruby ist draußen, um mit ihrer Freundin zu telefonieren. Da wir beschlossen haben zurückzufahren ist da noch eine Frage, die mir auf der Zunge liegt. Soll ich sie wirklich stellen? Soll ich Emma wirklich schon fragen, ob sie bei mir einziehen möchte? Immerhin sind wir erst seit kurzem zusammen. Vielleicht sollte ich das anders angehen, vielleicht sollte ich sie nicht fragen, ob sie bei uns einziehen möchte, sondern wie es dann weitergeht, wenn wir zurück in der Stadt sind und vielleicht ergibt sich das dann.
,,Du Emma?" frage ich, während ich mich zu ihr auf das Sofa setze.
,,Mhhh?" Erwidert sie und kuschelt sich mal wieder an mich.
,,Wenn wir wieder zurück in Storybrooke sind, wie geht es denn dann weiter? Also.. ich meine wir sind ja erst seit kurzem zusammen und naja... äh.." okay ich gebe zu, ich stelle mich nicht gerade gut dabei an.. Da kommt es mir ganz gelegen, dass Emma mein Stammeln unterbricht.
,,Regina bittest du mich gerade, auf deine eigene Art darum bei euch einzuziehen?"
Ich denke kurz darüber nach, was ich antworten soll, denn im Grunde genommen ist es ja genau das, worum ich Sie bitten möchte, allerdings habe ich mir vorgenommen es anders anzugehen und gehofft, dass das Thema dann irgendwann zur Sprache kommt und ich sehe nicht direkt Frage.. Aber jetzt hat sie mich direkt gefragt, ob ich sie indirekt gefragt habe, auf meine eigene Art und keine Ahnung was ich jetzt antworten soll. Ich meine was ist, wenn ihr das zu schnell geht.
,,Irgendwie schon, ich meine, wenn dir das zu schnell geht, ist das au..."
Und wieder unterbricht Emma mein Gestammel.
,,Ich würde sehr gerne bei euch einziehen und es geht mir nicht zu schnell keine Sorge. Immerhin kennen wir uns nicht erst seit gestern, sondern wir haben so ziemlich alles durch was man durch Haben kann. Hass, Freundschaft und jetzt Liebe. Ich würde gerne bei meiner Freundin und unserem Sohn wohnen." Nimmt Emma mir meine Sorge, bevor sie ihre Lippen auf meine legt und mich in einen leidenschaftlichen Kuss zieht. Nach ein paar Minuten lösen wir uns wieder aus dem Kuss, beide atemlos.
,,Ich kenne da jemanden, der sich noch mehr darüber freuen wird als wir beide." Äußert Emma noch immer außer atmen, was mich sofort zum Grinsen bringt, denn sie hat recht.
Henry wird außer sich vor Freude sein, wenn wir ihm erzählen, dass wir zusammen ziehen werden. Er wünscht sich das schon so lange, selbst zu dem Zeitpunkt wo wir uns gehasst haben, wollte er einfach nur, dass wir beide für ihn da sein können, rund um die Uhr. Statt etwas darauf zu erwidern, ziehe ich Emma erneut in einem Kuss, ich lege all die Liebe, die ich für sie empfinde in den Kuss hinein. Wir beide Lächeln in den Kuss, sind unendlich glücklich endlich zusammen gefunden zu haben und wer weiß vielleicht wird ja jetzt alles gut werden.
- Flashback Ende -
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Verloren oder doch Gefunden?
FanfictionNach Ewigen Streitereien und gegenseitigen an die Gurgel gehen, haben es Regina und Emma endlich geschafft, das Kriegsbeil zu begraben und Freunde zu werden. Dennoch hatte sich etwas zwischen Ihnen geändert, werden Sie sich das eingestehen können? A...
