Henrys Sicht
endlich sind wir bei dem Haus angekommen. Kaum hat Ruby angehalten, springe ich auch schon aus dem Wagen und renne zur Tür. Ich klopfe stürmisch und ich vermute, dass meine Mom's jetzt wissen, dass ich vor der Tür stehe. Die Sekunden, die ich darauf warte, dass die Tür geöffnet wird, fühlen sich an wie eine Ewigkeit. Dann endlich geht die Tür auf und ich sehe Emma, die hinter Mom hervorkommt. Kaum habe ich sie gesehen, springe ich ihr auch schon in die Arme.
,,Hey kleiner, nicht so stürmisch, sonst fallen wir noch um." sagt sie lachend. Es ist so schön Mum Lachen zu hören.
Ich lockere meinen Griff um ihre Hüfte und lege meine Arme um ihren Hals, wodurch sie gezwungen ist, sich etwas kleiner zu machen und ich dadurch meinen Kopf an ihre Halsbeuge legen kann.
,,Mum, ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht, geht es dir gut?" möchte ich endlich die Gewissheit haben.
,,Ja Kleiner, es geht mir jetzt gut. Ich freue mich dich zu sehen, es tut mir leid, dass ich weggelaufen bin." höre ich meine Mum sagen.
,,Ist schon okay, Mum, ich verstehe das und ich weiß ja, das du mich nicht verlassen wolltest, sondern nur eine Auszeit brauchtest. Mom hat mir das erklärt, dass Erwachsene manchmal einfach ein bisschen Ruhe brauchen um nachdenken zu können und dass das nichts mit mir oder den anderen zu tun hat, sondern du nur Klarheit in dein Gefühlschaos bekommen musstest, ohne dir Sorgen zu machen, dass du einen von uns damit belasten könntest" ich höre Mum erleichtert ausatmen, nachdem ich das gesagt habe.
,,Danke Kleiner." Flüstert Emma, sodass nur ich sie hören kann und drückt mich etwas näher an sich.
Es tut Gut Emma zu sehen, ich wusste zwar das ich mir große Sorgen gemacht habe, aber wie sehr mich das belastet hat, merke ich erst jetzt, als die ganze Anspannung von mir abfällt. Ich bleibe noch einen Moment in der Umarmung und Kuschel mich an meine Mum.
,,Hey Ruby, schön dich zu sehen, möchtest du was trinken?" Höre ich meine Mom sagen.
,,Na Regina, schön euch unversehrt hier zu finden, ja Kaffee wäre nicht schlecht." Antwortet Ruby meiner Mom.
,,Dann komm mal mit, ich zeige dir alles, geben wir den beiden noch einen Moment allein."
Mom und Ruby gehen also in die Küche, während ich weiter in Mums Armen bleibe. Ich bin einfach noch nicht bereit sie wieder loszulassen.
Mum streicht mir immer wieder über meinen Kopf, sie scheint genau zu wissen, dass ich das gerade brauche. Emma hat außer der Fähigkeit Lügen zu erkennen, auch noch die Gabe dafür, instinktiv das richtige zu tun, es ist, als könnte sie gar nicht anders. Deshalb ist sie auch die einzige gewesen, die sich damals gegen Mom gestellt hat. Nicht einmal hatte Emma klein bei gegeben, obwohl Mom damals mit üblen Tricks versucht hatte Emma aus der Stadt zu jagen. Wenn Mum nur auch so auf sich selbst aufpassen würde, wie sie auf mich oder Mom aufpasst, würde es ihr viel besser gehen und sie würde nicht immer versuchen alles mit sich selbst aus zumachen.. Wenigstens lässt Emma zu, dass Mom ihr beisteht, jetzt müssen die beiden nur noch erkennen, dass sie zusammen gehören.
Rubys Sicht
Ich folge Regina in die Küche. Dort angekommen, setzt Regina einen Kaffee auf und ich nutze die Gelegenheit, um mit ihr zu sprechen.
,,Du sag mal Regina, was war eigentlich los? Es passt gar nicht zu dir, dass du dich nicht gemeldet hast. Ist alles in Ordnung?" Frage ich sie direkt, vor Henry hatte ich das nicht ansprechen wollen, da ich weiß, dass er sich große Sorgen gemacht hat, wie wir anderen auch.
Regina atmet tief aus.
,,Es tut mir leid Ruby, ich habe einfach nicht daran gedacht mich bei euch zu melden. Als ich hier angekommen bin, ging es Emma sehr schlecht, wir haben an dem Abend nicht einmal miteinander geredet. Nachdem sie die Tür geöffnet hatte, habe ich sie einfach in meine Arme gezogen, die Umarmung dann nach drinnen verlagert, bis sie eingeschlafen ist. Ich habe sie bis zum Morgen nicht losgelassen. Als ich dann wach geworden bin, war Emma weg und ich habe gedacht, das sie wieder Weggelaufen wäre. Ich bin duschen gegangen und war dann stundenlang draußen, bis Emma mich da gefunden hat. Sie war nur einkaufen gewesen. Ich bin draußen neben Emma ohnmächtig geworden, hatte wohl hohes Fieber, hat Emma mir gesagt. Sie hat mich hierher gebracht und meine Temperatur gesenkt, aber ich bin erst heute Morgen um 10:00 Uhr wieder wach geworden. Emma und ich haben dann darüber geredet, weil ich mich nicht erinnern konnte, haben dann gefrühstückt und Emma ist dann duschen gegangen, als ich mein Handy angemacht habe. Ich hatte nicht gemerkt, dass es ausgegangen ist, da hab ich dann die ganzen verpassten anrufe und ungelesene Nachrichten gesehen und dir dann geschrieben, als ihr schon fast hier wart." Erklärt mir Regina.
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Verloren oder doch Gefunden?
FanfictionNach Ewigen Streitereien und gegenseitigen an die Gurgel gehen, haben es Regina und Emma endlich geschafft, das Kriegsbeil zu begraben und Freunde zu werden. Dennoch hatte sich etwas zwischen Ihnen geändert, werden Sie sich das eingestehen können? A...
