der sanfte Krieger

514 19 0
                                        

Hallo meine Lieben. Ich hoffe, ihr stört euch nicht daran, dass es im Moment nicht so viele Kämpfe und Gemetzel gibt.  Ich gehe sehr gern auf die Beziehung zwischen Maya und Daryl und die neue Bindung zwischen Maya und Jesus ein. Es wird in der Zukunft jedoch wieder spannende Szenen geben.
Denkt daran, ich freue mich über jede einzelne Antwort von euch. Das spornt nämlich an :)
Jetzt viel Spaß bei dem neuen Kapitel.


Warum dieses Lied? Will er mir etwas sagen? Ganz im Ernst, ist vielleicht ne nette Geste, ändert aber an unserer Situation rein gar nichts. Er ist mit Cathi zusammen und muss mir deshalb keine zweideutigen Signale senden. Könnte ja auch gut sein, dass er dieses Lied für sie anmacht. Diese verdammten Rednecks. Wenn alle so zickig wie dieser hier sind, dann hoffe ich, dass mir keiner mehr begegnet. Ich denke sofort an Jesus aber dieser ist anders. Vielleicht weil er so an seinem Gott hängt.
Ich schaue nochmal zu dem Schatten im Schaukelstuhl, schüttele genervt meinen Kopf und gehe nach nebenan zu unserem Haus.
"Mein Gott, welch ein Affentheater.", höre ich Jesus, der an dem Geländer der Veranda lehnt.
"Dein Gott hilft mir auch nicht.", grinse ich ihm entgegen.
"Girl, du weißt wie ich das meine!", sagt er verführerisch und kommt auf mich zu.
"Wer dich nicht anerkennt, ist verloren!"
Als er mir diese Worte sagt, bin ich wie gebannt. Er steht dicht vor mir und schaut mich an.
In diesem Augenblick, höre ich eine Hand auf den Tisch, nebenan, schlagen und eine Tür ins Schloss knallen.
Das ging nach hinten los denke ich als Jesus mir einen Kuss auf meine Stirn haucht.
"Gute Nacht My Girl.", er zwinkert und läuft selbstbewusst ins Haus.
Was passiert denn hier? Irgendwie gerät das alles in komplett falsche Richtungen. Daryl und Cathi, Ich und Jesus. Sollte es nicht einfach Mr. und Mrs. Dixon heißen?
Langsam wird mir das zu anstrengend. Es geht hin und her und von Daryls Launen bekomme ich langsam ein Schleudertrauma.
Hätte Mr. Dixon diesen kleinen Kuss eben gesehen, wäre hier wohlmöglich noch eine Schlägerei ausgebrochen.

Daryl Dixon

Als ich im Badezimmer in den Spiegel schaue packt mich die pure Wut. Was will sie mit diesem langhaarigen Affen. Der brauch doch länger zum frisieren als Maya selbst.
Und diese schleimige, aalglatte Tour die der abzieht ist doch zum kotzen. Der riecht sicher nach Rosen und badet in Milch.
"Schwuchtel….", sage ich leise.
Was will ich eigentlich? Ihr kann ihr schlecht den Umgang zu ihm verbieten. Ich bin doch selbst schuld und sie hat recht mit dem was sie sagte. Ich habe geschworen sie nicht zu verletzen und doch passiert es immer wieder. Ich bin echt verkommen und verkorxt. Das beste was ich kennenlerne, spiel ich kaputt und stoße es von mir.
Als ich die beiden vorhin gehört und gesehen habe, hätte ich diesen Wixxer am liebsten tod geprügelt. Der macht sich an mein Mädchen ran. Ich habe ihn im Krankenzimmer gewarnt. Er lässt seine Pfoten bei sich oder ich hack sie ihm ab.
Ich betrachte mich wieder im Spiegel und stelle die selbe Frage wie immer im Moment.
"Warum ich?"
"Weil du einfach der heißeste Typ auf Erden bist.", höre ich Cathi hinter mir. Sie schlängelt ein Bein am Türrahmen und räkelt sich sehr aufreizend.
Ihr Körper steckt in feiner Spitzenunterwäsche und ihr Gesicht ist stark geschminkt. Ihre Lippen sind blutrot und ihre pechschwarzen Haare liegen in Wellen auf ihren Brüsten. Der alte Daryl wäre über sie hergefallen aber der neue Daryl findet diese Nummer ganz und gar nicht attraktiv. Ihr blasse Haut erinnert mich an die Beißer und ihre schlanke Erscheinung, lässt die Unterwäsche zu groß wirken.
"Heute kommst du mir nicht davon, Tiger!", erklärt sie plötzlich und ich fühle mich wie in einem Billigporno.
Wie regel ich das jetzt? Wenn ich sie abwehre bricht wieder blankes Chaos aus und das Geheule geht von vorne los.
Plötzlich kommt mir ein Einfall und ich trete an Cathi heran.
"Babe, warte auf mich. Mach es dir schonmal auf dem Bett bequem und ich hole uns etwas zu trinken. Dann zeig ich dir wer hier der Boss ist.", funkele ich ihr entgegen und Cathi vergeht fast vor Lust.
"Ok Mr.Dixon.", knurrt sie erregt.
Als sie mich so nennt, bekomme ich einen Stich ins Herz und versuche ganz schnell Maya aus meinem Kopf zu bekommen.
Ich laufe die Treppe herunter und klopfe an Morgans Tür.
"Ey Kumpel. Bist du wach?", frage ich.
"Klar. Was ist los?", antwortet er und ich gehe schnell ins Zimmer.
"Du musst etwas für mich tun! Bitte frag nicht warum, tu es einfach!", fordere ich.
"Schieß los!", sagt er.
"Du musst mich in zehn Minuten zur Jagt abholen.", erkläre ich ihm.
"Was? Wie kommst du auf diesen Quatsch? Hast du Mal rausgeschaut? Es ist mitten in der Nacht.", sagt er verwirrt.
"Tu es einfach! Egal was du aus unserem Zimmer hörst!", bitte ich nun.
"Ich verstehe. Daryl du musst das beenden! Wie lange soll das gut gehen?", fragt er mich.
Ich schaue ihn einfach nur an und er nickt mir schließlich zu.
Als ich oben, meine Zimmertür öffne liegt Cathi bereits nackt auf dem Bett.
"Komm her und fick mich endlich!", befiehlt sie und diese Art wirkt billig und einfach zu haben aber ich lege mich trotzdem auf sie und beginne ihren Hals zu küssen. Ich fühle mich so schäbig und hinterhältig.
Ganz langsam hauche ich Kuss für Kuss auf ihre helle Haut und sie windet sich unter meinem Körper.
"Mach doch endlich!", fleht sie.
"Pssst. Wir haben Zeit.!", zische ich, in der Hoffnung alles solang rauszögern zu können, bis Morgan endlich anklopft.
Cathi wird immer ungeduldiger und zerrt solang an meinem Gürtel bis sie ihn schließlich aufbekommen hat.
Ich schiebe ihre Hand vorsichtig beiseite und fühle plötzlich wieder Fingernägel an meinen Unterarmen. Kratzen darf mich nur eine Frau und die ist bei diesem Lackaffen. Meine Gedanken kreisen immer nur um Maya und ich explodiere fast vor Eifersucht. Ich komme wieder in die Realität und meine Haut brennt unter Cathis Nägeln. Sie ist schier außer sich vor Geilheit.
"Daryl!", schreit Morgan endlich. " Komm, wir müssen los."
Cathi starrt mich ungläubig an und deutet ein Nein mit ihren Kopfbewegungen an.
"Scheisse, ich hab's völlig vergessen. Ich hab Morgan versprochen, sein Training bei Nacht zu verbessern.", lüge ich rasch.
"Das kannst du nicht ernst meinen. Bist du verrückt?", fragt sie wütend.
"Wir werden das irgendwann hinbekommen!", verspreche ich ihr, als ich schnell aus dem Bett aufstehe, meinen Gürtel schließe und in meine Stiefel steige.
Ich zwinkere ihr zu und mach mich aus dem Staub.

Die letzte Rose Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt