Ich nehme Krolik mit in Jiras Krankenstube. Jira verbindet meinem Liebling seine Wunden und richtet den verstauchten Fuss. Jira erlaubt uns heute nacht hier zu bleiben. In meiner Hütte wohnen ja noch Sebastian und Drogo. Dankbar kuschel ich mich zu Krolik unter die Laken. Mein kleiner ist so warm, so weich, so flauschig, so niedlich. Aber warum weint er? Ich küsse ihm die Tränen weg und frage ihn: "Liebling, warum weinst du?" Krolik jammert: "Du willst doch keine Schlampe als Mate. Lass Drogo mich zum Teufel jagen." Ich bin wie vor den Kopf gestossen. "Willst du nicht mit mir zusammen sein?" frage ich und meine Stimme bricht fast weg. Ich muss mich sehr zusammen reissen um nicht ebenfalls in Tränen auszubrechen. Krolik schmiegt sich an mich und benutzt meine Brust als Taschentuch. Seine Tränen netzen meine Brust und er schüttelt sich vor Heulkrämpfen. Ich halte ihn einfach fest. Als er wieder Luft bekommt schaut er mich an und flüstert: "Du hast dir ne Jungfrau als Mate gewünscht. Ich bin keine." Er schaut dabei so betrübt dass ich ihn unweigerlich ein wenig streicheln muss. "Ich liebe dich. Und du bist der beste Mate der mir passieren kann. Egal was du für eine Vergangenheit hast, wenn du deine Zukunft mit mir verbringen willst dann bin ich der glücklichste Wolf auf Erden." Krolik lacht ein bisschen. "Ich bin aber ein Karnickel, weisst du?" Ich grinse und sage: "Wie könnte ich das vergessen? Du bist so süss!" Krolik lächelt nun. "Hübsch fandest du mich schon immer, oder?" Ich nicke. "Ja, ich hab dich schon niedlich gefunden als ich dich das erste mal gesehen habe. Ich wollte keinen Mate, nur dich. Ich hab mir echt Gedanken gemacht ob ich dich als Haustier behalten darf und ob meine Mate es akzeptieren würde wenn sie mein Herz mit dir teilen müsste." Jetzt lacht Krolik ein bisschen. Er kuschelt sich an mich und fragt ganz vertrauensvoll: "Willst du mich denn als Haustier? Ich mein, die wenigsten Wölfe halten sich ein Kaninchen als Spieltier." Ich umarme ihn und küsse ihn mal wieder. Er ist so süss. "Nein", sage ich und Krolik bekommt grosse, entsetzte Augen, "nein, ich will dich nicht als Haustier, ich liebe dich als meinen Mate und ich will dich als Partner an meiner Seite." Nun staunt Krolik. Und dann küsst er mich. So richtig auf den Mund. Schon bald liebkosen wir uns auch mit der Zunge und ich lege mich über meinen süssen, niedlichen kleinen Gefährten. Doch Krolik schaut mich entsetzt an. Er wimmert ein wenig als er seine Beine breit macht und mir seinen Hintern präsentiert. Mir läuft es einskalt den Rücken herunter. Er wurde jahrelang missbraucht. Ich kann mir vorstellen dass er nun Angst hat dass ich ihn genau wie die anderen penetriere um meinen Spass zu haben und ihn nicht sehe. Doch dem ist ja nicht so! Darum lege ich mich nicht auf ihn sondern neben ihn. Ich streichle ihn und verwöhne ihn mit tausend kleiner Küsschen auf seinen Hals, die Schultern, den Oberkörper und schliesslich sein Ohr. "Ich will noch keinen Sex von dir. Nicht heute." Krolik schaut mich voller Angst an. "Aber du musst mich an dich binden, mich markieren." sagt er und hat wohl keinen Schimmer von dem was er da gerade sagt. Ich lächle ihm zu und sage: "Wir haben einen ganzen Mondzyklus Zeit uns zu binden. Und wenn du in den kommenden Tagen nicht bereit bist mit mir zu schlafen dann lassen wir das! Wir können auch unmarkiert ein Liebespaar sein. Krolik staunt. "Ich dachte das sei wichtig?" fragt er und ich sage: "Eigentlich nicht. Die Markierung ist nur das äussere Zeichen dass wir zusammen gehören. So wie bei den Menschen das Ringe austauschen. Man kann sich aber auch ohne das äussere Zeichen lieben und ich liebe dich so sehr dass ich dich auf keinen Fall verletzen möchte.
Krolik und ich haben nicht miteinander geschlafen. Wir schlafen auch die folgenden Tage und Wochen nicht miteinander. Leider bekommt Jira das mit. Er redet mir ordentlich ins Gewissen. Immerhin habe ich Krolik erzählt dass das mit dem Markieren nicht so wichtig sei. Ist es aber. Zumindest unter den Wölfen weil ein markierter Wolf von niemandem mehr berührt werden darf. Jira nimmt mich ordentlich ins Verhör. "Warum markierst du deinen Mate nicht? Wenn er unmarkiert bleibt dann können die anderen mit ihm machen was sie wollen." sagt er und ich bekomme Angst. "Krolik musste gegen seinen Willen im Bordell arbeiten. Er hat Angst vor Sex und ich will ihm nicht weh tun." erkläre ich. Jira schaut mich etwas geschockt an. Er nickt und ich bin mir sicher dass er meine Beweggründe versteht. "Es ist löblich dass du dir solche Gedanken um sein Wohlergehen machst. Das ist richtig so. Aber wenn du ihn unmarkiert lässt dann haben Ghrian und ich Angst dass er vielleicht doch eines Tages von den Wölfen des Nachbarrudels gerissen wird." Nun bekomme ich panik in meinen Blick. Alles, nur das nicht! "Kann ich Krolik nicht markieren ohne dass ich in ihn eindringe?" frage ich aber Jira schüttelt seinen Kopf. Der Biss muss aus der Herzensliebe und der körperlichen Lust gleichermassen erfolgen. Sonst wird keine bleibende Narbe entstehen. Ich nicke. Ich kenne die Markierung in der Theorie ja richtig gut. Diejenigen die sich schon markiert haben schwärmen von ihrer Markierung. Krolik und ich schauen uns verängstigt an. Ich umarme meinen Mate und frage Jira: "Kann denn nichts passieren? Ich meine, wenn ich ihn beisse....ich bin doch ein Wolf und er ein Kaninchen..... beisse ich ihm nicht versehendlich den Kopf ab?" Mein Puls rast bei dieser Vorstellung und vor Angst will mein Herz aus meiner Brust springen. Ich würde es nicht überleben wenn ich meinem Liebling etwas antäte. Jira lächelt und sagt beruhigend: "Nicht wenn ihr euch in eurer menschlichen Form markiert. In eurer tierischen kann es in der Tat heikel werden." Ich nicke. Natürlich. Wenn Krolik ein Junge ist und ich auch dann dürfte es ja kein Problem sein. "Aber wenn ich ihm weh tue?" frage ich verzweifelt und Jira sagt ernst: "Dann lieg du unten!" Krolik und ich schauen Jira erstaunt an. Auf die Idee sind weder er noch ich jemals gekommen. All die Abende an denen wir ausprobiert haben ob Krolik schon so weit ist habe ich immer an ihm herum gespielt und wir dachten immer dass ich eines Tages in sein Loch stosse. Aber dass er mich rammeln könnte ist uns nicht in den Sinn gekommen. Ich grinse Krolik an. Ich weiss genau wo ich ihn streicheln muss damit er hart wird. Er wird es nicht immer, gerade in den ersten Nächten wurde er gar nicht hart. Aber inzwischen können wir uns gegenseitig mit unseren Händen befriedigen. Darum ziehe ich ihn grinsend in unsere Hütte. Ghrian wünscht mir über die Gedankenverbindung viel Spass. Ich werde rot und kappe die Verbindung. Sie muss ja nicht mitbekommen wie ich gerammelt werde.
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Beta
VârcolaciDas Beta Dasein hat schon Vorteile. Also wenn man gerne den ganzen Tag tut was der Alpha von einem will und wenn man gerne seinen Willen gegen den Widerstand des Dorfes umsetzt. Wenn man das Leben zwischen den Fronten mag dann ist Beta sein genau d...
