"If you want to make a good first impression, smile at people. What does it cost to smile? Nothing. What does it cost not to smile? Everything, if not smiling prevents you from enchanting people."
-Guy Kawasaki
Am Mittwoch Morgen, stand Connor in der Küche seines Apartments. Er werkelte gerade am Herd herum, als er ein leises Kichern hinter sich hörte. Das Tappsen von kleinen Füßen kam immer näher. Der Blonde lächelte. Er würde ihr die Freude lassen.
Plötzlich, fühlte er wie seine Tochter auf seinen Rücken sprang und laut schrie. "Ich bin ein Monster und ich werde National City zerstören!". Sie stieß ein Lachen aus, welches wohl diabolisch klingen sollte, seine Wirkung durch ein gefolgtes Kichern jedoch wieder verlor. "Na komm. Setz dich Prinzessin.", Sagte er und holte die Vierjährige von seinem Rücken herunter. Sie schmollte. "Du hattest gar keine Angst!". Connor strich ihr über die braunen Locken. "Und wie ich das hatte. Du bist das gruseligste Monster auf der ganzen Welt!". Das Mädchen sah ihn stolz an und nickte eifrig. Connor lächelte. "Jetzt setz dich an dem Tisch. Die Waffeln sind gleich fertig.". Elsa lachte erfreut. "Ich mag Waffeln!".
Der Tatsache zu schulden dass der Kindergarten noch immer geschlossen war und Cory am heutigen Tag arbeiten musste, war Connor dazu gezwungen gewesen seine Tochter mit zur Arbeit zu nehmen. Sie saß auf seinen Schultern und deutete auf jeden interessanten Vogel den sie entdecken konnte. Vor dem Eingang der DEO sah er zu ihr auf. "Du weißt was wir besprochen haben?". Das Mädchen nickte. "Alles was ich heute höre ist ein Geheimnis!". Connor nickte und ging weiter. Die Wachen hielten ihn an. Nachdem er jedoch einen Besucherausweis gezeigt hatte, welchen Alex ihm höflichefweise noch geschickt hatte, durfte er ohne Probleme passieren. Nervös trat Connor in den Fahrstuhl welcher ihn im die Zentrale führen würde.
Alex stand mit Lena zusammen vor einem großem Bildschirm. Lena fragte die Andere. "Also hast du wirklich den CEO von Watson Cooperation eingeladen?". Die Rothaarige nickte. "Du bist doch auch wichtig in der Geschäftswelt. Hast du ihn jemals getroffen?". Lena schüttelte den Kopf. "Nein. Aber einer meiner Mitarbeiter verwendet sein Produkt. Es scheint fantastisch zu funktionieren.". Nachdenklich viel der Blick der Schwarzhaarigen auf ein Bild welches im Raum hing. Es war ein Bild von Supergirl, zusammen mit James, Alex und Lena an einem Tag an welchen sie zusammen gearbeitet hatten. Die Frau starrte immer auf das Bild wenn sie nachdachte. Alex hatte dies bemerkt. "Was ist los?", Fragte die Agentin. Lena seufzte. "James hat mich gebeten ihn zu heiraten.". Alex drehte sich abrupt um. "Das sind fantastische Neuigkeiten!". Lena lächelte. "Ich bin mir nur nicht sicher. Weißt du? Ich habe immer diese Zweifel daß ich einen Fehler machen werde und dieser ist dann nicht mehr zu beheben.". Alex sah sie an. "Was denkst du würde Kara dir jetzt sagen?". Lena schwieg für einen Moment. "Sie würde mir sagen dass ich das tun solle was mein Herz mir sagt.".
Wenige Sekunden später hörten sie Schritte den kurzen Flur zur Zentrale entlang kommen. Dabei zeichnete sich eine junge Stimme ab. "Hast du das gesehen? Das war so cool! Kann ich auch so eins haben Das?". "Das war eine Waffe. Also nein.", Antwortete eine raue Stimme welche Alex als die von Connor identifizierte. "Aber sie war so cool!", Beklagte sich die junge Stimme. In diesem Moment, trat eine Gestalt aus dem Gang heraus. Es war Connor. Dieses Mal trug er eine blaue, verwaschene Jeans, ein weißes Shirt und eine Lederjacke. Auf seinen Schultern hockte jedoch etwas das Alex nicht erwartet hatte. Ein junges Mädchen mit Schokoladen farbener Haut und leuchtend blauen Augen.
"Hi!", Rief die Kleine ihnen entgegen und winkte von den breiten Schultern des Mannes fröhlich herab. Alex hob eine Augenbraue und sah fragend in Richtung des Mädchens und dann zu Connor. "Hey.". Sagte dieser und lief leicht rot an. "Es tut mir leid. Ich weiß das war nicht vereinbart, aber der Kindergarten hat geschlossen und ich habe keinen Babysitter gefunden. Lena, welche neben Alex stand, lächelte das kleine Mädchen an. "Na... wer könntest du wohl sein?". "Ich bin Elsa und ich bin schon ganze vier Jahre alt!", Verkündete sie stolz. Lena lachte. "Schon ganze vier? Na meine Güte, da bist du ja schon beinahe erwachsen. Das Mädchen nickte und hob ihre Hände in die Luft. "Es sind nur noch zwei Jahre bevor ich in die Schule komme!". Die Ältere nickte. "Ich bin Lena. Lena Luthor.", Stellte sie sich sowohl bei dem Mädchen, als auch bei dem Mann vor. Er nickte und ließ das kleine Mädchen von seinem Schultern herunter. Elsa kam auf sie zugelaufen und machte einen Knicks. "Es ist eine Ehre dich kennen zu lernen!". Lena lachte auf und knickste ebenfalls. Dann begann sie zu plappern. "Daddy hat mir gesagt man soll immer höflich sein wenn man neue Leute kennenlernt!". "Hat er das?", Fragte die Schwarzhaarige und hob amüsiert eine Augenbraue in Richtung des errötenden Vaters. "Eigentlich schon.". Das Mädchen sah ihn skeptisch an. "Du musst noch hallo sagen, Dad!".
Connor trat vor und neigte sein Haupt. Gerade so wie ein Prinz im Mittelalter es getan hätte und griff nach Lenas Hand. Er berührte vorsichtig mit seinen Lippen ihre Fingerknöchel und sagte dann mit seiner rauen Stimme: "Es ist mir eine Freude dich endlich persönlich zu treffen, Lena Luthor.". Dann formte er stumm die Lippen zu einem "Bitte Spiel mit!". Lena knickste, noch immer mit ihrer Hand in er seinen. "Es ist eine Freude sie zu treffen, Mr Connor.". Seine Wangen liefen leicht rosa an und er sah zu seiner Tochter welche nun zufrieden nickte.
Alex war für einen Moment den Raum verlassen und kam nun wieder zurück. In ihrer Hand, hielt sie einen einfachen Malblock und verschiedene Stifte. Lächelnd ging sie auf das Mädchen zu und neigte sich zu ihr hinunter. "Ich bin Alex.". Elsa sah sie an. "Irgendwoher kenne ich dich!". Alex hob überrascht eine Augenbraue und sah zu Connor. Dieser wirkte nachdenklich und seine Augenbrauen zogen sich zusammen. Das Mädchen zuckte mit den Schultern. "Vielleicht fällt's mir noch ein.". Alex nickte. "Vielleicht. Dein Darf wird jetzt erst einmal ein wenig beschäftigt sein. Kannst du dich vielleicht dort drüben am drüben an den Tisch setzen und zeichnen?". Elsa sah fragend zu ihrerm Vater. Dieser nickte und Elsa schnappte sich den Malblock aus der Hand der Rothaarigen und bedanke sich schnell, bevor sie, ähnlich wie ein Gummiball, auf den Tisch zuhoppste und begann zu zeichnen.
Connor wandte sich mit einem tragenden Blick an die beiden Frauen. "Also, wo sind die Patienten?".
DU LIEST GERADE
Broken Soul
FanfictionDer Moment in dem du alles verlierst, kann der Moment sein, der dir eine neue Chance gibt. Eine Supercorp story
